Aktuelles aus dem Jahr 2002

Hallen-Fundament fertig!

(29.12.02) Kurz vor dem Jahreswechsel ist das Fundament der neuen Segelflugzeug-Halle doch noch fertig geworden! Leider hat sich die Fertigstellung insgesamt gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan um einige Wochen verzögert, denn eigentlich sollte die Halle zum heutigen Zeitpunkt schon fertig sein. Die Verzögerung wurde im wesentlichen durch die Schlechtwetterperiode verursacht, die zu Baubeginn herrschte. Und der Baubeginn hat sich verzögert, weil die Genehmigungsbehörde .... Aber lassen wir das, denn das ist eine andere Geschichte.

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Als nächstes erfolgt die Montage der Holzleimbinder. Sie liegen schon seit Mitte/Ende November fertig beim Hersteller und werden ab dem 13. Januar montiert. Hierfür wird rund eine Woche benötigt. Unmittelbar danach beginnt die Montage der Blech-Außenhaut, für die noch einmal rund 14 Tage angesetzt sind. Ende Januar/Anfang Februar können wir also Richtfest feiern! Vorausgesetzt, wir können diesen Zeitplan halten - und davon kann uns nur noch das Wetter abhalten - so steht uns die Halle mit Beginn der neuen Saison zur Verfügung!

Streckenflugseminar Frühjahr  2003

(21.12.02) Wie jedes Jahr führen wir für Interessierte ein kostenloses Streckenflugseminar durch. Es waren letztes Jahr jeweils fast 100 Teilnehmer (!) anwesend. Dieses Jahr findet das Seminar Sonntags statt, da bei uns Samstags in der Werkstatt gearbeitet wird. Mehr...

Hattrick geschafft!

(30.11.02) Der LSC Bad Homburg ist auch in diesem Jahr Deutscher Meister im Streckensegelflug geworden! 

Mit 112.000 dokumentierten, im reinen Segelflug zurückgelegten Kilometern holte sich der LSC nach 2000 und 2001 auch in 2002 die Vereinsmeisterschaft. Obwohl die LSC-Piloten in den Einzelwertungen in diesem Jahr nicht an die Dominanz der letzten Jahre anknüpfen konnten, wurde die Vereinsmeisterschaft dennoch mit einem deutlichen Vorsprung vom dem Zweitplazierten, dem FCC Berlin, verteidigt. Das dokumentiert, dass das segelfliegerische Können unserer Piloten ein hohes Niveau hat und breit gestreut ist. Dies ist das Ergebnis unserer konsequenten Ausrichtung auf den Streckensegelflug und die jahrelange, systematisch betriebene Aus- und Weiterbildung im Leistungssegelflug, in die schon unsere Flugschüler einbezogen werden.

Sturm reif

(05.10.02) Markus Sturm, mittlerweile im ganzen Hochtaunuskreis weltberühmt durch seinen Stunt als "Tollkühner Mann" beim Usinger Stadtjubiläum, hat sich freigeflogen. Glückwunsch! Ob das Foto mit Fan Sabrina vor oder nach dem Ersten Solo geschossen wurde, ist der Redaktion leider nicht überliefert.

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JOY japanisch

(26.09.02) Gut, dass wir neuerdings ein japanisches Mitglied haben - sonst hätte Klaus Voigt wahrscheinlich nie rausgekriegt, was da in der fernöstlichen Zeitschrift über ihn, unseren Club und die JOY geschrieben steht.

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Das Team aus Japan hatte im regnerischen Frühjahr bei uns auf dem Platz eigentlich Autowerbung fotografiert, aber immerhin auch ein paar Leute zum Thema Segelfliegen interviewt.

Gerd geehrt

(20.09.02) Gerd Miller bekam heute im Bad Homburger Kurhaus die Silberne Ehrennadel des Magistrats verliehen. Der Vorstand hatte vor einiger Zeit eine kurze Sitzungs-Abwesenheit des Betroffenen schamlos genutzt und einstimmig entschieden, unseren bewährten Flugschul-Leiter für diese Ehrung zu nominieren.

Jens Olbrich schrieb in seiner Begründung unter anderem: "Gerd Miller ist seit 1974 Mitglied des Flugsportvereins und seitdem ununterbrochen - auch im Vorstand - in unterschiedlichen Positionen aktiv. Darüber hinaus hat er sich von Anfang an intensiv um die Jugendarbeit und den Ausbildungsbetrieb gekümmert. Er führt die Jugendlichen durch ihre Ausbildung, organisiert den im Winterhalbjahr stattfindenden theoretischen Unterricht für die Flugschüler und bildet zum Teil auch selber aus. Außerdem ist er der zentrale Ansprechpartner für alle Mitglieder-Angelegenheiten. Er nimmt sich der neuen Mitglieder an und führt sie in den Verein ein, kümmert sich um alle behördlichen Formalitäten und verwaltet die zentrale Mitgliederdatei. Er ist - neben all den anderen Tätigkeiten - sozusagen auch das administrative Rückgrat des Vereins. Das alles macht er seit 1974. Still, diskret und ohne Aufhebens um seine Person. Wann immer Hilfe benötigt wird, er steht zur Verfügung."

Die AIO-Redaktion möchte noch hinzufügen: Danke Gerd, für so manche Rindswurst mit Pommes, wenn mal wieder keiner außer dir Clubheim-Dienst machen wollte. Und natürlich: Herzlichen Glückwunsch von allen!

Stolz auf Scholz

(10.09.02) Unser Mann für Feste und Umzüge hat sein Meisterwerk abgeliefert: Jochen Scholz, Ex-Vorstandsmitglied und seit einiger Zeit bescheiden im Hintergrund, ist verantwortlich für Idee und Ausführung unseres hoch gelobten Motiv-Wagens bei der 1.200-Jahr-Feier in Usingen. Fast unbemerkt vom Rest der fliegerischen Welt haben Jochen und seine Frau am vergangenen Samstag hinten an der Do-Halle einen Traktor auf das Feinste präpariert. Das Volk am Usinger Straßenrand und die Taunus-Zeitung waren von unserem tollkühnen Mann (Markus Sturm) in seiner fliegenden Kiste entzückt.

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Fest gefeiert

(03.09.02) Das Flugplatzfest war ein Riesen-Erfolg! Gutes Wetter, Klasse-Programm, Tausende gut gelaunter Gäste. Stars der Show waren wie immer die Kunstflieger: Reiner Biba, Toni und Walter Eichhorn, Helmuth Neuf, Wolfgang Seitz und Falk Weinreich. Mit unserem vereinseigenen Team könnten wir ganze Flugtage bestreiten - allein der F-Schlepp mit Fox und YAK (beide im Rückenflug) war filmreif!

 

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Auf diesem Foto ist der Fox
 zufälliger Weise in Normal-Fluglage

Sämtliche Neuerungen haben hervorragend eingeschlagen - der in die ASK 23 eingebaute Segelflug-Simulator (selbst fliegen geht übrigens leichter!), das sensationelle turbinengetriebene Modell des "Eurofighter" mit echtem Kerosingeruch, der nagelneue Polizei-Heli mit dem Rufzeichen "Police One", der frischgebackene Nationalteam-Pilot Gerd Spiegelberg mitsamt seinem sonntäglichen Co-Moderator Werner Reinke. Auch die Entscheidung, die beiden Eichhörner mit ihren T6 und die Tandemsprünge an beiden Tagen zu präsentieren, war goldrichtig.

Bitte wegen der Einzelheiten ruhig mal einen Blick in die Presse-Seiten werfen - das kann sowieso nie schaden, da ANSPACH INFO ONLINE sich auf wenige Highlights beschränken möchte.

Zum vergrößern klicken! Unser Foto zeigt den mit Sicherheit glücklichsten Menschen des ganzen Wochenendes: LSC-Nachwuchspilot Jonas Hannes (9) als Gast in einer der beiden T6, fotografiert von seinem Vater Uwe Hannes (dem wahrscheinlich zweitglücklichsten Menschen) aus der Zwillings-Maschine.

 

 

Bundes-Speedy

(03.09.02) Gerd "Speedy" Spiegelberg hat sich in die bundesdeutsche Segelflug-Nationalmannschaft zurückkatapultiert! Mit einem hervorragenden vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Offenen und der 18-Meter-Klasse auf dem schwäbischen Klippeneck eroberte sich der "Kleine Irre" (für Uneingeweihte: Das ist sein zweiter Spitzname) seinen Platz in der deutschen Crème de la Crème zurück. Ende der neunziger Jahre hatte er dem nationalen Top-Team bereits angehört und mit ihm 1997 an den Weltmeisterschaften im französischen St. Auban teilgenommen.

Auch Jugendreferent Claus Mühlenkamp schlug sich auf dem Klippeneck äußerst achtbar: Mit seinem 19. Platz landete er in der ersten Hälfte des Feldes. Einzelheiten hierzu im Presse-Teil.

High Noon in HiHai

Zum vergrößern klicken!(03.09.02) Michi Seifert hat gewonnen! In Hirzenhain fand am Flugplatzfest-Wochenende der Vorentscheid für das Jugendvergleichsfliegen statt, und "unser bestes Pferd im Stall" (Originalton des Jugendreferenten) fegte sämtliche Widersacher vom Platz: unangefochtener Sieger mit drei zielgenauen Landungen im ersten Feld und nur 16 Minuspunkten bei drei Flügen. Glückwunsch! Unsere übrigen Athleten haben noch etwas Trainingsbedarf, findet der Coach. 

 

Taro-Kosmetik

Zum vergrößern klicken! (17.07.02) Das miese Wetter lässt Claus Mühlenkamp im Tagebuch der Südwestdeutschen Juniorenmeisterschaft zu sachfremden Themen greifen: "Aufmerksamkeit und Anerkennung erfährt unser ‚neuer' Lepo, der von der Jugendgruppe während des Fluglagers verschönert wurde. Nachdem die erste Lackierung aufgrund kleiner Designschwächen nicht die Gnade des unerbittlichen Jugendleiters fand, wurde der VW Taro komplett abgeschliffen, grundiert und mit einem neuen Design versehen. Selbst unsere alten Herren haben sich anerkennend geäußert." Stimmt. Auch der hoch betagte AIO-Redakteur ist begeistert.

Edle Spender

(11.07.02) Unsere groß angelegte Schnorr-Aktion um Preise für die Südwestdeutsche Juniorenmeisterschaft im Streckensegelflug zeigt Früchte: Neben einer großzügigen Wundertüte von Lotto Hessen (Anorak, Handtuch, Sweatshirt, Pullover, Schweizermesser, Armbanduhr, Software etc.) stiftete Wolfgang Joschkos Firma 8F Computer zwei StrePla, von Peiker Acustic bekamen wir drei pfiffige Handy-Freisprechanlagen fürs Auto ("CupPhone"). Bares kommt aus dem Umfeld von Lutz-Volker Benner und seiner Frau Stella Miliziano Benner: SMB Immobilien hat einen Preis von 100 Euro für den besten weiblichen Teilnehmer ausgesetzt, genauer: für die Pilotin mit dem weitesten Flug. Falls wider Erwarten eine Kältewelle ausbrechen sollte: Milupa hat uns eine Riesenmenge seines Rachentrösters "Pullmoll" geschenkt. Und die Firma R. Eisenschmidt hat uns ebenfalls einige Sachpreise versprochen.

Last but not least: Die Stadt Bad Homburg stiftete zwei Pokale und 10 Sweatshirts, der HLB zwei Pokale, der rheinland-pfälzische und der baden-württembergische Verband ebenfalls je einen Pokal. Im übrigen hat der Schirmherr des Wettbewerbs, Landrat Jürgen Banzer, einen Scheck über 500 Euro versprochen, den er dem LSC bei der Siegerehrung überreichen wird.

Danke an alle Sponsoren!

Freigeflogen: Chris Meschonat

(08.07.02) Stachelig-brennendes Bouquet für Chris Meschonat: Nach seinem 1. Alleinflug wurde ihm feierlich der traditionelle Strauß aus Disteln und Brennnesseln überreicht. Die Nicht-Segelflieger unter unseren Lesern müssen dazu wissen, dass die schmerzhafte Ehrung angeblich die Sensibilität der Steuerknüppel-Hand fördert. Damit ist übrigens auch erklärt, weshalb der frischgebackene Solo-Pilot die kräftigen Schläge sämtlicher Zeugen auf seinen Hintern erdulden muss: Das Gefühl für die Thermik befindet sich einem alten Segelflieger-Glauben zufolge in der Sitzfläche des Menschen.

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Gemischte Klasse

Zum vergrößern klicken! (03.07.02)Bei der Bezirksmeisterschaft in Gießen landete Michael Seifert (links) mit der NA auf dem Treppchen: 2. Platz in der "Gemischten Klasse"! Ralf Butz (DS) (rechts) und Klaus Mangels (ZZ) (Mitte) mussten sich mit den Plätzen 10 und 11 begnügen, lagen damit aber gewissermaßen immer noch irgendwie im Mittelfeld. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Freigeflogen: Richard Fietz

(03.07.02) Der 30. Juni 2002 dürfte nicht nur in die Fußball-, sondern auch in die Segelflug-Geschichte eingehen: Erster Alleinflug von Richard Fietz. Verantwortlicher Fluglehrer war Peter Eberhardt, der sich gleich an seinem zweiten Schulungstag bei uns als Mann ohne Nerven präsentierte. Hals- und Beinbruch, Richard!

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Bonnie Blue Flag

(25.06.02) Am vergangenen Wochenende konnte Wolfgang Joschko auf dem Flugplatz Iserlohn-Rheinermark die "Blaue Flagge 2002" in Empfang nehmen. Wir haben diese Umwelt-Auszeichnung als einziger deutscher Flugplatz bereits zum vierten Mal in Folge erhalten. Näheres dazu in der entsprechenden Presse-Mitteilung.

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Dreifach-Premiere

(20.06.02) Bereits am 30.03.02 fand eine Dreifach-Premiere statt: Miriam Holz absolvierte mit ihrem ersten Solo den ersten 1. Alleinflug des Jahres 2002, und Neu-Fluglehrer Max Reuter ließ seinen allerersten Flugschüler von der Leine - reiner Zufall natürlich, dass es sich dabei um einen weiblichen Absolventen handelte. Die Sache fand übrigens unter Sichtflugbedingungen bei Tage statt, das nächtlich wirkende Bild täuscht etwas. 

Kleiner Nachtrag zum Thema "aktuell": Diese Meldung kommt deshalb so spät, weil Gerd Millers Film erst vollgeknipst werden musste. Miriam hat mittlerweile sogar schon ihre F-Schleppberechtigung.

Taro-Pool

(14.06.02) Alarm in der Halle: "Dach undicht", und zwar ausgerechnet im Bereich der neuen Werkstatt. Des Rätsels Lösung: Die Ladefläche des Taro, konstruiert wie ein kleiner Swimmingpool, war dezimeterhoch vollgeregnet und gab das Wasser allmählich an den Hallenboden ab. Vorstandsbeschluss: Es werden mehrere ausreichend große Löcher in den Taro-Pool gebohrt.

DOC da

(11.06.02) Seit dem letzten Wochenende haben wir einen neuen Shooting Star am Platz: Unser jüngster Leistungs-Einsitzer "Discus 2b" ist da. Er hört auf den Wettbewerbsnamen "DOC", darf aber auch von Nicht-Promovierten geflogen werden. Bevor jemand mit dem hübschen neuen Flieger überland geht, muss er fünfmal unter Aufsicht bewiesen haben, dass er das Flugzeug auf einer angemessen kurzen Strecke landen kann (Jörg Moses: "Deutlich vor der Mitteltonne"). Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen wie bei der LS8.

Jugend-Herberge

(11.06.02) Die Renovierung des zur Jugend-Herberge umgewidmeten Raums im ersten Stock des Towers geht mit Riesenschritten voran: Am vergangenen Samstag konnte der Flugleiter seinen Funkverkehr und diverse Telefonate mit der Flugsicherung auf Rhein-Main nur in den wenigen kurzen Augenblicken des Schweigens von Bohrmaschine und Elektrosäge abwickeln. Die Arbeiten des jugendlichen Teams gingen bis in die späten Nachtstunden weiter, wie der Schnappschuss vom Sonntagmorgen eindeutig belegt.

Trainer trainiert

(24. April 2002) Am vergangenen Wochenende fand auf unserem Platz der praktische Teil des diesjährigen HLB-Trainerlehrgangs statt: Unter Leitung unserer B-Trainer Peter Eberhardt, Claus Mühlenkamp und Gerd Spiegelberg ging es ans Eingemachte. Am Samstag fand wegen des Wetters hauptsächlich Kunstflug statt - nur die ganz Verrückten gingen auf Strecke, unter ihnen Gerd Spiegelberg mit einer ASH 25 (Fotobeweis, neben vielen anderen Schnappschüssen, in der Bildergalerie). Am Sonntag wurde dann richtig geflogen - Übungsziel: Teamflug. Es kam einiges an Strecke zusammen! Peter Eberhardt wurde zum Trainersprecher gewählt, und Claus Mühlenkamp dankt auf diesem Weg allen Helfershelfern für ihre Unterstützung.

Übrigens: Wusstet ihr schon, dass eine B-Trainerlizenz des DSB mit der eines Bundesligatrainers im Fußball vergleichbar ist? Hat jedenfalls Angelika Machinek auf Anfrage behauptet.

Alzheimer-Leiste

(24. April 2002) Jeder aufmerksame Tower-Besucher kennt ihn: Den Pisten-Klotz. Ebenso schäbig wie blassgelb liegt er auf dem Funkgerät, und je nach Windrichtung präsentiert er in kaum noch lesbarer Schrift den folgenden Text: "S/L-Bahn 06". Oder eben: "S/L-Bahn 24". Ein echter Klassiker, seit Mittwoch allerdings Geschichte.

Denn: Nunmehr erstrahlt der deutlich verkürzte Pisten-Klotz in strahlend hellem Gelb, und auch der Wortlaut wurde der aktuellen Phraseologie angepasst: "Piste 06" heißt es da jetzt, oder, nach einer geschickten Drehung von 180 Grad um die Längs-Achse, "Piste 24".

Die Ehefrau des AIO-Redakteurs war Zeugin der aufwändigen Produktion und hörte sich geduldig die fachkundigen Erläuterungen zum Wesen von Pisten-Klötzen an. "Willst du damit andeuten, dass ein hoch qualifizierter Flugleiter zwei simple Richtungen nicht einfach so im Kopf auseinander halten kann?" Für sie hat der Pisten-Klotz jedenfalls seinen Namen weg: "Alzheimer-Leiste".

Fluglehrer geehrt 

(12. April 2002) Die Segelflug-Kommission des Deutschen Aero-Club hat zwölf unserer Fluglehrer für die langjährige ehrenamtliche Ausbildung von Segelfliegern ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des DAeC für mehr als 25 Jahre Lehrtätigkeit erhielten Bruno Beuss, Karledzard Beuss, Wolfgang Dähne, Peter Frisch, Günter Kramer, Reinhard Sigel, Gerd Spiegelberg, Klaus Voigt, Richard Wagner und Wolfgang Weinreich. Erland Lorenzen ist bereits 1991 von seinem damaligen Landesverband Brandenburg mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet worden. Die Silberne Ehrennadel für mehr als fünfzehn Jahre ehrenamtliche Segelfluglehrer-Tätigkeit erhielten Uwe Hannes und Andreas Stauber.

Negative Figur

(08. April 2002)   Hat einer seinen 14-Jährigen Neffen zum Kunstflug mitgebracht. Vorher rund ums Flugzeug größere Diskussion über positive und negative Figuren. Frage des Onkels an den Neffen: „Weißt du überhaupt, was negative Figuren sind?“ Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Na ja, so Typen wie du!“

Tempo Zwanzig

(07. April 2002)   So gegen 14.15 Uhr vom Platz weggefahren und mehreren freundlich winkenden Neuankömmlingen begegnet. Manche fahren in dem kurzen Obernhain-Stück rein emotional gesehen immer noch viel zu schnell. Es geht nicht um die amtlichen Verkehrsschilder, die „Tempo 30“ anzeigen. Es geht auch nicht um die objektiv gefahrene Geschwindigkeit. Es geht einzig und allein um den Eindruck, den wir auf unsere Nachbarn machen, und der ergibt sich zum Beispiel aus der besonders fetzig gefahrenen zweiten Abzweigung, wo man ja wg. rechtsvorlinks die Vorfahrt hat. Mannomann. Spielende Kinder, parkende Autos, Spaziergänger, Katzen und Hunde. Appell an alle, auch an die mit einem Testosteron-Überschuss im Gasfuß: Tempo 20, höchstens.  Bitte!

Tower-Trauer 

(06. April 2002) Peinlich, peinlich: Da kommt eine Meldung für den Tower: "Nächster Windenstart: D-1390 XYZ plus Reuter". Tower denkt: Ist mir doch scheißegal, wen XYZ durch die Gegend karrt, will der Computer eh nicht wissen. Also eingegeben: "XYZ plus 1". Später stellt sich raus: Max Reuter ist neuerdings Fluglehrer, die ganze Buchhaltung für die 1390 muss abends neu gemacht werden. Warum weiß eigentlich ausgerechnet der alt-neue Pressesprecher auf seinem Tower nicht, wer bei uns Fluglehrer ist? Na ja: Trotzdem Glückwunsch an die dritte Reuter-Generation bei uns im Verein!

Hänger entlaufen 

(01. April 2002) Sachen gibt's, die würde man selbst im Slapstick-Film einfach nicht glauben. Da probiert einer seine nagelneue Anti-Schlinger-Hängerkupplung aus, vertut sich beim Arretieren und fährt los. Hänger macht sich selbstständig, rollt in den Piccolausi und beschädigt eine der Flächen dergestalt, dass die in die Werft muss. Ausfall des Rentner-Jets: rund zwei Wochen.

Helden 

(01. April 2002) Wahres Heldentum zeigt sich, wenn jedes Risiko absolut ausgeschlossen ist. In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag haben einige besonders mutige unbekannte Täter unseren Spielplatz heimgesucht, Bänke in den Bach geworfen, das Klettergerüst umgekippt, die Flagge abgefackelt. An die daneben stehenden Flugzeuge haben sich die freundlichen Helden glücklicherweise nicht rangetraut.

Populus nigra 

(09 März 2002) Hier die Zehntausend-Euro-Frage: Was ist "populus nigra vulgaris"? Unsere Landschafts- beziehungsweise Umweltspezialisten Markus Lind und Wolfgang Joschko wissen das natürlich: Es handelt sich um die gemeine Schwarzpappel, und die ist am Erlenbach sowohl fehl am Platze als auch - für Landungen "aus hoffnungsloser Position" - zu hoch. Da gehört die nette kleine Schwarz-Erle (alnus glutinosa) hin, allenfalls noch die Bruch-Weide (salix fragilis). Die Folge: In einer groß angelegten Landschafts-Pflege-Aktion wurden vier Pappeln mit ausdrücklichem Lob der Unteren Naturschutzbehörde von zahlreichen vereinseigenen Kräften gefällt. Das ziemlich minderwertige Holz wird vermutlich einem Sommernachts-Feuer (ignis sexualis) zugeführt.

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