Aktuelles aus dem Jahr 2004

Wolfgang Weinreich Ehrenpräsident der FAI

(15. Dezember 2004)

Wolfgang Weinreich: Ein beliebter PräsidentAuf der letzten Generalkonferenz des Weltluftsportverbandes FAI, die Anfang Oktober in Madrid stattfand, wurde Wolfgang zum Ehrenpräsidenten gewählt. Diese Wahl erfolgte in Anerkennung seiner Verdienste, die er sich in seiner langjährigen, ehrenamtlichen (!) Funktion als Präsident der FAI um den Luftsport erworben hat. Er hatte zuvor auf eine erneute Kandidatur für das Amt verzichtet. Seine Begründung: Er habe den Job nun lange genug gemacht und wolle etwas kürzer treten.

Der erste Teil der Begründung mag ernst gemeint gewesen sein, beim zweiten sind wir uns jedoch nicht so sicher, denn bereits am 8. September wurde er zum Präsidenten der Traditionsgemeinschaft "Alten Adler" e.V. gewählt!

Die "Alten Adler" sind eine Vereinigung von Persönlichkeiten, die sich als Flugpioniere durch besondere fliegerische Leistungen im zivilen und militärischen Bereich, sowie als Forscher, Wissenschaftler, Konstrukteure, Lehrer, Publizisten und Förderer um die Luft- und Raumfahrt verdient gemacht haben.

Illustre Namen sind oder waren Mitglieder dieser Vereinigung. So u.a.: Elly Beinhorn, Ludwig Bölkow, Liesl Bach, Adolf Galland, Helma Sjuts, Ulf Merbold, Hanna Reitsch und Hans Werner Grosse, um nur einige zu nennen.

Damit ist nach Hermann Zitter zum zweiten Mal ein Mitglied unseres Vereines zum Präsidenten dieser Vereinigung gewählt worden!

Wolfgang, wir gratulieren Dir zu der Wahl zum Ehrenpräsidenten der FAI sowie zur Wahl zum Präsidenten der Alten Adler!

"Es gibt Schöneres als Drogen: Fliegen."

(31. August 2004)

Dies ist das Fazit eines jungen Absolventen der therapeutischen Einrichtung für junge Abhängige in Eppenhain, nachdem er einmal im Segelflugzeug mitfliegen durfte.

Ermöglicht haben ihm das Klaus Adam, ein Therapeut der Einrichtung, sowie Luc de Causmaecker. Vor einigen Jahren war Klaus an Luc herangetreten um in Erfahrung zu bringen, wie viel es kosten würde, rund dreißig Jugendlichen einen Rundflug im Segelflieger zu ermöglichen. Luc ist Pragmatiker. Er organisierte kurzerhand den Flugbetrieb mit seinem damaligen Verein und übernahm die Kosten persönlich.

Fliegen ohne Drogen: Abenteuer SegelflugDie Jugendlichen haben trotz ihrer jungen Jahre schon einige gravierende Erlebnisse hinter sich wie Drogenabhängigkeit, Gewalterfahrung, oft schwierige Familienverhältnisse u.ä. Mit Hilfe verschiedener Therapieformen ist es nun das Ziel, ihnen Eigenverantwortung, grundlegende soziale Kompetenzen und natürlich eine suchtmittelfreie Lebensgestaltung beizubringen.

Zu dem Programm gehört ein geregelter Tagesablauf, der morgens um sieben beginnt und abends um 23 Uhr endet. Dazwischen liegt neben Einzel- und Gruppentherapie auch Arbeitstherapie in der Hauswirtschaft, Gärtnerei und Schreinerei sowie eine qualifizierte Schulausbildung in der internen Haupt- oder Realschule. Es gehört einiges an Willenskraft dazu, sich selbst aus dem Drogensumpf zu befreien. Somit gehört ein Ausflug an den Segelflugplatz natürlich zu den Höhepunkten des 8 - 10 monatigen Aufenthaltes in der therapeutischen Einrichtung.

Seit diesem Jahr lädt Luc nun an den Flugplatz Anspach / Wehrheim ein. Zusammen mit einigen Freiwilligen, die den Flugbetrieb organisieren, werden an zwei Tagen dreißig Jugendliche in die Luft gebracht. Vor dem Start überwiegt bei vielen noch die Skepsis. Mancher hat vielleicht auch Flugangst. Da muss der Fluglehrer, der die Maschine steuert, erst einmal beruhigen. Bei der Landung steigt aber jeder mit einem breiten Grinsen aus und würde am liebsten gleich wieder starten.

Weitere Informationen zur therapeutischen Einrichtung Eppenhain gibt es auf der Website der Einrichtung: www.jj-ev.de.

Außenlandung oder Notlandung?

(8. August 2004)

Immer wieder kann man in Zeitungen lesen, dass Segelflieger notlanden mussten. Klar, das hört sich spektakulär an und macht den Artikel gleich spannender. Meist handelt es sich dabei aber um so genannte Außenlandungen.

Das hat mit dem Prinzip des Segelfliegens zu tun. Der einzige Antrieb eines normalen Segelflugzeuges besteht aus Thermik, also Aufwinden, die es einem erlauben, sich nach oben zu schrauben. Die Höhe kann man dann im Vorwärtsflug abfliegen. Dabei haben Geländeform, Bodenbeschaffenheit, Wind und vor allem die Sonneneinstrahlung großen Einfluss. Je später der Tag, desto weniger heizt die Sonne den Boden auf und die Thermik lässt nach. Manchmal kann das sehr schnell gehen.

K13 abgerüstet auf dem Kornfeld Wenn der Segelflieger nun nicht gerade in der Nähe eines Flugplatzes ist, dann muss er sich nach "alternativen Landefeldern" umsehen. Dafür eignen sich z.B. abgemähte Kornfelder, wie man sie gerade jetzt häufig vorfindet, ideal.

Der Pilot greift bei dieser Außenlandung auf eine oft geübte Standardprozedur zurück. Das gewährleistet höchste Sicherheit. Ist er dann sicher gelandet werden die „Rückholer“ angerufen, die dann, mit dem Flugzeughänger am Auto, ausrücken.

Ein Segelflugzeug lässt sich in mehrere Teile zerlegen. Es wird also abgerüstet: Die Tragflächen und das Höhenruder werden abgebaut. Nun kann es auf dem Hänger verstaut werden und alle fahren zusammen an den eigenen Flugplatz zurück. Dort wird der Flieger wieder zusammengebaut, gecheckt und ist dann für den nächsten Flugtag wieder gerüstet.

Wie es beim Abrüsten zugeht zeigen folgende Bilder.

Tag der Vereine - Ein voller Erfolg

(10. Juli 2004)

Reger Betrieb am Stand des LSC, am Tag der Vereine Gemeinden und ihre Vereine - zwei Dinge, die unbedingt zusammen gehören. Eine Stadt braucht Vereine um den Zusammenhalt und das Miteinander zu fördern. Die Vereine brauchen wiederum Unterstützung durch die Stadt, um eigene Projekte verwirklichen zu können. Einmal im Jahr wird diese Verbindung gefeiert: Am Tag der Vereine

Der LSC war durch seinen "Frontmann" Gerd Spiegelberg vertreten, der auch seine LS 8 als Anschauungsobjekt mitbrachte. Am Stand wurde er von Reinhard Rossberg, Felix Beutner, Steffen Losch und Christian Weisbecker unterstützt.

Viele Besucher waren sehr interessiert an den Aktivitäten unseres Clubs. Oft wurde der Wunsch geäußert, dass man gerne einmal mitfliegen wolle, um den Taunus von oben zu sehen oder auch das eigene Häuschen. Einige Besucher flogen früher selbst, mussten es dann aber aus verschiedenen Gründen aufgeben. Man merkte aber, wie es beim Anblick der LS 8 in ihren Fingern kribbelte und sie sich an die vielen schönen Momente in ihrem früheren Fliegerleben erinnerten.

Alles in allem war es eine sehr gute Möglichkeit unseren Verein den Bürgern Neu Anspachs näher zu bringen und zu erklären, was wir da jahraus jahrein tun. Einige wollen in Zukunft auf Kaffee und Kuchen bei uns vorbeischauen und Flugplatzluft schnuppern. Vielleicht traut sich auch der ein oder andere, einen Gastflug anzutreten?

Zu erwähnen bleibt noch unser Flugplatzfest am 28. und 29. August 2004, wozu wir alle herzlich einladen. In den vielen Gesprächen konnten wir feststellen, dass unser Fest bereits eine feste Größe in der Region darstellt und wieder mit Spannung erwartet wird.

De Havilland Beaver auf Zwischenstopp

(29. Mai 2004)

Die Beaver - unkaputtbar und mit beeindruckendem SoundJa, es war wieder einige los bei uns am Platz. Gleich am Morgen bekamen wir auswärtigen Besuch einer De Havilland Beaver DHC-2.

Sie holte ein paar Reisende ab, die per Mitflugzentrale einen Flug an die Nordsee gebucht hatten. Auch am Sonntag konnte man den imposanten Sound der Maschine noch einmal hören. Nähere Informationen und weitere Bilder zu dieser Maschine findet Ihr in in diesem PDF-Dokument (1,2 MByte).

Pfingstimpressionen

(29. Mai 2004)

Der Pate hält Hof auf seinem PickupAm Samstag zeigte sich das Wetter von seiner netten Seite. Da streckte manch einer mal gerne die Nase in die Sonne und ließ sich über den Platz kutschieren.

Felix entspannt sich unter Miris Händen - zum Neid aller Anwesenden!Auch am Sonntag machte das Wetter noch mit. Manch ein Flieger verausgabte sich an diesem Tag so sehr, dass er erst mal wieder aufgebaut werden musste. Nach einem anstrengenden Flug ist eine Massage halt ideal.

Der Montag war dann leider durchwachsen. Trotzdem schafften wir es, die Pausen zwischen den Gewittern zu nutzen und zu fliegen. War zwar ein wenig böig, machte aber trotzdem Spaß. Alles in allem war es ein sehr entspannter Tag.

Falk lüftet seine Yak durchGroße Dinge werfen ihre Schatten voraus...Falk drehte noch eine Runde in seinem russischen Flitzer und drehte ein paar Figuren in den Himmel. Ein roter Pfeil vor Schulbuch-Nimbus Wolken.

MAXimale Entspannung garantiert der Blick auf arbeitende FliegerkameradenMax schaute sich das Treiben ganz gelassen von der Bank aus an. Was er wohl in dem Täschchen sucht...? Vielleicht ein paar Förmchen für die Jungs im Sandkasten.

So lange sie die Hemden nicht ausziehen, kann es nicht so anstrengend seinNaja, die Wahrheit ist wohl eher, dass Christian und Thomas unserem Vorsitzenden über den Weg liefen und gerade nichts zu tun hatten. Da geht es ganz schnell, und man darf den Sand im Kasten erneuern. Jungs, das gibt Muckis!

Ganz nebenbei wurde das Klettergerüst wieder in Stand gesetzt. Es kann nun wieder sicher betreten werden. Kai hat es, fast im Alleingang, repariert. Es muss jetzt noch gestrichen werden. Danach dürfen die lieben Kleinen wieder drauf.

Luftsportclub Bad Homburg im Radio

(13. Mai 2004)

Pressesprecher Steffen Losch im Gespräch mit Conny Bächstädt von HR 1Im Rahmen einer Feiertagssendung zu Christi Himmelfahrt, bringt HR1 einen dreiminütigen Beitrag über das Segelfliegen. Conny Bächstädt fragte beim LSC an, ob wir für das Radio Flugbetrieb organisieren und Interviewpartner bereitstellen könnten. Das machten wir natürlich gerne.

Jan Weinbrenner wird "verkabelt"Pünktlich um 17:00 Uhr ging es los. Zunächst gab es einige Interviews mit Vereinsmitgliedern. Danach wurden Fluggeräusche aus dem Segelflieger, plus Fachkommentare des Piloten aufgezeichnet. Schließlich gab es noch eine erweiterte Platzrunde in der Motormaschine für Frau Bächstädt.

Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut und heißen der HR auch weiterhin gerne bei uns willkommen.

Danke auch an unsere viele Freiwilligen, die extra herausgefahren kamen um den außerplanmäßigen Flugbetrieb herzustellen.

Land unter

(08. Mai 2004)

Spielplatz auf TauchstationFragt man einen ambitionierten Segelflieger zu Beginn der Saison nach dem wahrscheinlich besten Streckenflugtag des kommenden Jahres, so kommt meist die resignierende Antwort: Muttertag natürlich!

Und sofort hat jeder die Szene vor Augen: Während man der familiären Pflichtveranstaltung nachkommt, herrscht eine traumhafte Rückseite und man betrachtet mit Herzschmerz die sich auftürmenden Cumuli.

Spontaner Enten-Fly-In in EDFADoch diesmal hatte Petrus ein Einsehen und schon Tage vor dem Muttertag die Schleusen geöffnet. Es regnete über mehrere Tage ergiebig und zwar genau so, wie es die Landwirtschaft gerne hat. Langsam aber kontinuierlich.

Ergebnis: unser Flugplatz stand einen Tag vor Muttertag unter Wasser wie sonst nur gelegentlich im Herbst oder im frühen Frühjahr.

Die Enten und die Mütter hat's gefreut!

268km mit der K13

(25. April 2004)

Die Saison ist noch jung, aber den "Nachwuchs" drängt es schon zu Höchstleistungen. Heiner Eisenberg als Pilot und Nico Baum als Co-Pilot haben sich am Sonntag die K13 geschnappt. Von Neu Anspach aus ging es zunächst Richtung Rhein zur Loreley. Zunächst war die Wetterlage noch etwas schwierig und die Basis relativ niedrig. Die Weiterflugrichtung nach Norden, zum Wendepunkt Hünsborn, war zunächst abgedeckt. Also ging es erst mal noch weiter Richtung Westen. Mit Rückenwind kamen sie auch gut voran.

Auf dem zweiten Schenkel änderte sich dann das Wetter allmählich. Die Basis stieg an und Heiner und Nico konnten mehr Luft zwischen sich und den Erdboden bringen. Der dritte Schenkel führte die beiden dann nach Gießen und von dort wieder zurück an den Platz.

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden zu dieser tollen Leistung.

Damenbesuch

(21. April 2004)

Stippvisite eines Klassikers: Me 108 in AnspachAm heutigen Mittwoch erhielten wir auf unserem Flugplatz den Besuch einer alten, ehrwürdigen Dame - der Me 108, auch "Taifun" genannt.

Sie ist Baujahr 1937 und damit das älteste fliegende Messerschmidt-Flugzeug der Welt! Sie war mit zweien ihrer Besitzer, den Piloten Urban Kirchberg und Benno Hermann, aus Ober-Mörlen zu uns zu einem kurzen Tankbesuch gekommen. Leider erlitt sie kurz vor dem Wiederstart einen Schwächeanfall. Ihr (Benzin-)Kreislauf arbeitete nicht einwandfrei und so kam der Motor nicht mehr so richtig auf Touren. Trotz der zufälligerweise anwesenden Spezialisten konnte wegen der hereinbrechenden Dämmerung die Ursache nicht eindeutig diagnostiziert werden.

Die Me 108 bereit zum Rückflug Spontane Inkontinenz: Vielleicht lag es ja an der fremden Umgebung? Rätselraten: Die Experten sind ratlos - vorerstDeshalb bezog sie für zwei Nächte Quartier in unserer neuen Halle. Hier wurde als weiteres Leiden eine gewisse Inkontinenz offenbar. Am Freitag hatte sie sich aber soweit erholt, daß sie den Rückflug antreten konnte.

Wer Näheres über dieses außergewöhnliche Flugzeug erfahren möchte, kann ihre Geschichte im aktuellen Aerokurier, der Ausgabe 05/2004, nachlesen.

LSC-Flieger auch 2003 wieder ganz vorne mit dabei

(05. April 2004)

Claus Mühlenkamp im Interview mit Werner Damm vom HREhrungen vor der Flugsaison leiden darunter, dass sie fast niemand mitbekommt. Dabei wurden auch 2003 wieder Spitzenplätze erflogen. Jedes Jahr vergibt die Stadt Bad Homburg Preise an Sportler der ansässigen Vereine, die auf Landes- und Bundesebene erfolgreich waren.

Wir konnten gleich sieben Mitglieder melden. Hier die Leistungen im Einzelnen:

  • Claus Mühlenkamp
    • 1. Platz in der 18m-Klasse-Mannschaftswertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Gisela Weinreich
    • 1. Platz in der 18m-Klasse-Mannschaftswertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 3. Platz in der internationalen Offene/18m-Klasse-Wertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Lutz Volker Benner
    • 1. Platz in der 18m-Klasse-Mannschaftswertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 3. Platz in der 18m-Klasse bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Michael Seifert
    • 1. Platz in der Standard-Klasse der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 1. Platz in der Mannschaftswertung der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Andrea Seifert
    • 3. Platz in der Standard-Klasse der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 1. Platz in der Mannschaftswertung der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 3. Platz in der Damenwertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Jeromé Stephan
    • 1. Platz in der Club-Klasse der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 1. Platz in der Mannschaftswertung der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
  • Alana Vogt
    • 4. Platz in der Standard-Klasse der Junioren bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung
    • 5. Platz in der Damenwertung bei der Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug in der Hessenwertung

Allen Leistungsträgern ein großes Dankeschön. Mal schauen, ob wir das 2004 toppen können?

Der LSC im Fernsehen

(02. April 2004)

Herr Reuter, wie war das nochmal mit der Thermik?Am 31.03.04 bekamen wir Besuch vom "HR-Alle-Wetter" Team. Moderatorin, Tonfrau und Kameramann, wollten ihren Zuschauern den Zusammenhang von Wetter und Segelflug nahe bringen.

Dazu sollte im Zeitraffer dargestellt werden, was an einem normalen Flugtag alles passiert. Der erste Dreh ging daher um das Briefing. Dies fand ausnahmsweise auf dem Spielplatz statt. Max war der Fluglehrer vom Dienst und erklärte den Flugschülern, welche Wettersituation herrscht und welche Auswirkungen diese auf den Flugbetrieb hat.

Ging in die Luft: Das nette HR-KamerateamDanach war dann Action angesagt. Verschieden Starts mussten in den Kasten, aus unterschiedlichen Kamerapositionen. Schließlich musste Max dann noch vor der D-1390 den Reportern Rede und Antwort stehen.

Vielen Dank an alle, die es trotz der sehr kurzfristigen Ansage geschafft haben, einen fernsehtauglichen Flugbetrieb hinzubekommen.

Gleichzeitig geht noch ein Gruß an das Fernsehteam. Vielleicht kommt Ihr ja zum Fluglager oder zur nächsten Winterarbeit wieder?

Neuer "Motorflieger" angeschafft

(01. April 2004)

Noch mit Schweizer Zulassung: Der neue LSC-DoppeldeckerSeit Beginn der neuen Saison hat der LSC eine neue Maschine als Leihgabe bekommen.

Es handelt sich dabei um einen quietschgelben Doppeldecker mit Sternmotor. Angetrieben wird sie jedoch durch einen Dual-Pedal-Turbo-Baby Hochleistungsmotor.

Derzeit ist die Maschine noch in der Schweiz zugelassen. Erste Platzrunden wurden bereits gedreht.

Saison eröffnet!

(27. März 2004)

Behebung letzter Fehlerchen: ...wo ist der Tank?Schon seit Wochen wurde es täglich stärker: Das Kribbeln im Bauch und die Vorfreude auf die neue Flugsaison 2004. Am 27.03. war es dann endlich so weit. Gleich morgens um 9.00 Uhr ging es los. Die ersten Werkstattflüge konnten durchgeführt werden um zu sehen, ob die Winterarbeit auch ordentlich abgeschlossen wurde und um letzte Fehlerchen noch zu beheben.

Start in die neue Saison: Nico, Kai, UweGleich danach ging es dann auch schon los mit den Überprüfungsflügen. Würde man sich noch an alle Routinen erinnern? Hat einen das Fluggefühl über den Winter auch nicht verlassen? So manchem wird es vor dem ersten Flug in der neuen Saison noch etwas mulmig zu Mute gewesen sein.

Aber spätestens nach dem Ausklinken stellte sich wieder dieses einzigartige Gefühl ein, das es nur beim Fliegen gibt. Man konnte es jedem nach der Landung ansehen: Ein breites Grinsen zeigte - "Ja, die Saison hat wieder begonnen."

Oans, zwoa, g'suffa...

(19. Januar 2004)

Kloster Andechs - Außenstelle ObernhainAm 17. Januar hatte das Kloster Andechs eine Filiale in unserem Clubheim errichtet.

Der Prior des Klosters hatte Rainer Moses und Gerhard Reuter anläßlich ihrer letzten "Buße" auf dem Heiligen Berg wohl damit beauftragt, für einen Abend eine Filiale bei uns zu errichten, damit auch die anderen Vereinsmitglieder die Möglichkeit hätten, diese Art der Buße zu tun.

Die Wirtsleut'Offensichtlich schweren Herzens übernahmen sie diese Aufgabe, wie auf dem Bild zur Rechten unschwer zu erkennen ist!

Der Prior schien die Situation richtig eingeschätzt zu haben, denn sehr viele nahmen die Gelegenheit dazu wahr. Bei Original Andechser Doppelbock Dunkel vom Faß, Weißwürsten, Brezeln und Radi sowie Krustenschinken aus dem Backofen wurde gebüßt, was das Zeug hielt! Diesem Ansturm war sogar das Bier nicht gewachsen und hat sich schon früh verabschiedet. (60 Liter sind auch nicht mehr, was sie früher mal waren!) Das konnte jedoch der guten Laune keinen Abbruch tun. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte sie an. Sogar das Tanzbein wurde geschwungen!

Ob des großen Erfolges dieser Veranstaltung soll das Kloster ernsthaft darüber nachdenken, diese alljährlich zu wiederholen...

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