Aktuelles aus dem Jahr 2004Wolfgang Weinreich Ehrenpräsident der FAI(15. Dezember 2004)
Der erste Teil der Begründung mag ernst gemeint gewesen sein, beim zweiten sind wir uns jedoch nicht so sicher, denn bereits am 8. September wurde er zum Präsidenten der Traditionsgemeinschaft "Alten Adler" e.V. gewählt! Die "Alten Adler" sind eine Vereinigung von Persönlichkeiten, die sich als Flugpioniere durch besondere fliegerische Leistungen im zivilen und militärischen Bereich, sowie als Forscher, Wissenschaftler, Konstrukteure, Lehrer, Publizisten und Förderer um die Luft- und Raumfahrt verdient gemacht haben. Illustre Namen sind oder waren Mitglieder dieser Vereinigung. So u.a.: Elly Beinhorn, Ludwig Bölkow, Liesl Bach, Adolf Galland, Helma Sjuts, Ulf Merbold, Hanna Reitsch und Hans Werner Grosse, um nur einige zu nennen. Damit ist nach Hermann Zitter zum zweiten Mal ein Mitglied unseres Vereines zum Präsidenten dieser Vereinigung gewählt worden! Wolfgang, wir gratulieren Dir zu der Wahl zum Ehrenpräsidenten der FAI sowie zur Wahl zum Präsidenten der Alten Adler!
"Es gibt Schöneres als Drogen: Fliegen."(31. August 2004) Dies ist das Fazit eines jungen Absolventen der therapeutischen Einrichtung für junge Abhängige in Eppenhain, nachdem er einmal im Segelflugzeug mitfliegen durfte.
Ermöglicht haben ihm das Klaus Adam, ein Therapeut der Einrichtung, sowie Luc de Causmaecker. Vor einigen Jahren war Klaus an Luc herangetreten um in Erfahrung zu bringen, wie viel es kosten würde, rund dreißig Jugendlichen einen Rundflug im Segelflieger zu ermöglichen. Luc ist Pragmatiker. Er organisierte kurzerhand den Flugbetrieb mit seinem damaligen Verein und übernahm die Kosten persönlich.
Zu dem Programm gehört ein geregelter Tagesablauf, der morgens um sieben beginnt und abends um 23 Uhr endet. Dazwischen liegt neben Einzel- und Gruppentherapie auch Arbeitstherapie in der Hauswirtschaft, Gärtnerei und Schreinerei sowie eine qualifizierte Schulausbildung in der internen Haupt- oder Realschule. Es gehört einiges an Willenskraft dazu, sich selbst aus dem Drogensumpf zu befreien. Somit gehört ein Ausflug an den Segelflugplatz natürlich zu den Höhepunkten des 8 - 10 monatigen Aufenthaltes in der therapeutischen Einrichtung. Seit diesem Jahr lädt Luc nun an den Flugplatz Anspach / Wehrheim ein. Zusammen mit einigen Freiwilligen, die den Flugbetrieb organisieren, werden an zwei Tagen dreißig Jugendliche in die Luft gebracht. Vor dem Start überwiegt bei vielen noch die Skepsis. Mancher hat vielleicht auch Flugangst. Da muss der Fluglehrer, der die Maschine steuert, erst einmal beruhigen. Bei der Landung steigt aber jeder mit einem breiten Grinsen aus und würde am liebsten gleich wieder starten. Weitere Informationen zur therapeutischen Einrichtung Eppenhain gibt es auf der Website der Einrichtung: www.jj-ev.de.
Außenlandung oder Notlandung?(8. August 2004) Immer wieder kann man in Zeitungen lesen, dass Segelflieger notlanden mussten. Klar, das hört sich spektakulär an und macht den Artikel gleich spannender. Meist handelt es sich dabei aber um so genannte Außenlandungen. Das hat mit dem Prinzip des Segelfliegens zu tun. Der einzige Antrieb eines normalen Segelflugzeuges besteht aus Thermik, also Aufwinden, die es einem erlauben, sich nach oben zu schrauben. Die Höhe kann man dann im Vorwärtsflug abfliegen. Dabei haben Geländeform, Bodenbeschaffenheit, Wind und vor allem die Sonneneinstrahlung großen Einfluss. Je später der Tag, desto weniger heizt die Sonne den Boden auf und die Thermik lässt nach. Manchmal kann das sehr schnell gehen.
Der Pilot greift bei dieser Außenlandung auf eine oft geübte Standardprozedur zurück. Das gewährleistet höchste Sicherheit. Ist er dann sicher gelandet werden die „Rückholer“ angerufen, die dann, mit dem Flugzeughänger am Auto, ausrücken. Ein Segelflugzeug lässt sich in mehrere Teile zerlegen. Es wird also abgerüstet: Die Tragflächen und das Höhenruder werden abgebaut. Nun kann es auf dem Hänger verstaut werden und alle fahren zusammen an den eigenen Flugplatz zurück. Dort wird der Flieger wieder zusammengebaut, gecheckt und ist dann für den nächsten Flugtag wieder gerüstet. Wie es beim Abrüsten zugeht zeigen folgende Bilder.
Tag der Vereine - Ein voller Erfolg(10. Juli 2004)
Der LSC war durch seinen "Frontmann" Gerd Spiegelberg vertreten, der auch seine LS 8 als Anschauungsobjekt mitbrachte. Am Stand wurde er von Reinhard Rossberg, Felix Beutner, Steffen Losch und Christian Weisbecker unterstützt. Viele Besucher waren sehr interessiert an den Aktivitäten unseres Clubs. Oft wurde der Wunsch geäußert, dass man gerne einmal mitfliegen wolle, um den Taunus von oben zu sehen oder auch das eigene Häuschen. Einige Besucher flogen früher selbst, mussten es dann aber aus verschiedenen Gründen aufgeben. Man merkte aber, wie es beim Anblick der LS 8 in ihren Fingern kribbelte und sie sich an die vielen schönen Momente in ihrem früheren Fliegerleben erinnerten. Alles in allem war es eine sehr gute Möglichkeit unseren Verein den Bürgern Neu Anspachs näher zu bringen und zu erklären, was wir da jahraus jahrein tun. Einige wollen in Zukunft auf Kaffee und Kuchen bei uns vorbeischauen und Flugplatzluft schnuppern. Vielleicht traut sich auch der ein oder andere, einen Gastflug anzutreten? Zu erwähnen bleibt noch unser Flugplatzfest am 28. und 29. August 2004, wozu wir alle herzlich einladen. In den vielen Gesprächen konnten wir feststellen, dass unser Fest bereits eine feste Größe in der Region darstellt und wieder mit Spannung erwartet wird.
De Havilland Beaver auf Zwischenstopp(29. Mai 2004)
Sie holte ein paar Reisende ab, die per Mitflugzentrale einen Flug an die Nordsee gebucht hatten. Auch am Sonntag konnte man den imposanten Sound der Maschine noch einmal hören. Nähere Informationen und weitere Bilder zu dieser Maschine findet Ihr in in diesem PDF-Dokument (1,2 MByte).
Pfingstimpressionen(29. Mai 2004)
Der Montag war dann leider durchwachsen. Trotzdem schafften wir es, die Pausen zwischen den Gewittern zu nutzen und zu fliegen. War zwar ein wenig böig, machte aber trotzdem Spaß. Alles in allem war es ein sehr entspannter Tag.
Ganz nebenbei wurde das Klettergerüst wieder in Stand gesetzt. Es kann nun wieder sicher betreten werden. Kai hat es, fast im Alleingang, repariert. Es muss jetzt noch gestrichen werden. Danach dürfen die lieben Kleinen wieder drauf.
Luftsportclub Bad Homburg im Radio(13. Mai 2004)
Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut und heißen der HR auch weiterhin gerne bei uns willkommen. Danke auch an unsere viele Freiwilligen, die extra herausgefahren kamen um den außerplanmäßigen Flugbetrieb herzustellen.
Land unter(08. Mai 2004)
Und sofort hat jeder die Szene vor Augen: Während man der familiären Pflichtveranstaltung nachkommt, herrscht eine traumhafte Rückseite und man betrachtet mit Herzschmerz die sich auftürmenden Cumuli.
Ergebnis: unser Flugplatz stand einen Tag vor Muttertag unter Wasser wie sonst nur gelegentlich im Herbst oder im frühen Frühjahr. Die Enten und die Mütter hat's gefreut!
268km mit der K13(25. April 2004) Die Saison ist noch jung, aber den "Nachwuchs" drängt es schon zu Höchstleistungen. Heiner Eisenberg als Pilot und Nico Baum als Co-Pilot haben sich am Sonntag die K13 geschnappt. Von Neu Anspach aus ging es zunächst Richtung Rhein zur Loreley. Zunächst war die Wetterlage noch etwas schwierig und die Basis relativ niedrig. Die Weiterflugrichtung nach Norden, zum Wendepunkt Hünsborn, war zunächst abgedeckt. Also ging es erst mal noch weiter Richtung Westen. Mit Rückenwind kamen sie auch gut voran. Auf dem zweiten Schenkel änderte sich dann das Wetter allmählich. Die Basis stieg an und Heiner und Nico konnten mehr Luft zwischen sich und den Erdboden bringen. Der dritte Schenkel führte die beiden dann nach Gießen und von dort wieder zurück an den Platz. Herzlichen Glückwunsch Euch beiden zu dieser tollen Leistung.
Damenbesuch(21. April 2004)
Sie ist Baujahr 1937 und damit das älteste fliegende Messerschmidt-Flugzeug der Welt! Sie war mit zweien ihrer Besitzer, den Piloten Urban Kirchberg und Benno Hermann, aus Ober-Mörlen zu uns zu einem kurzen Tankbesuch gekommen. Leider erlitt sie kurz vor dem Wiederstart einen Schwächeanfall. Ihr (Benzin-)Kreislauf arbeitete nicht einwandfrei und so kam der Motor nicht mehr so richtig auf Touren. Trotz der zufälligerweise anwesenden Spezialisten konnte wegen der hereinbrechenden Dämmerung die Ursache nicht eindeutig diagnostiziert werden.
Wer Näheres über dieses außergewöhnliche Flugzeug erfahren möchte, kann ihre Geschichte im aktuellen Aerokurier, der Ausgabe 05/2004, nachlesen.
LSC-Flieger auch 2003 wieder ganz vorne mit dabei(05. April 2004)
Wir konnten gleich sieben Mitglieder melden. Hier die Leistungen im Einzelnen:
Allen Leistungsträgern ein großes Dankeschön. Mal schauen, ob wir das 2004 toppen können?
Der LSC im Fernsehen(02. April 2004)
Dazu sollte im Zeitraffer dargestellt werden, was an einem normalen Flugtag alles passiert. Der erste Dreh ging daher um das Briefing. Dies fand ausnahmsweise auf dem Spielplatz statt. Max war der Fluglehrer vom Dienst und erklärte den Flugschülern, welche Wettersituation herrscht und welche Auswirkungen diese auf den Flugbetrieb hat.
Vielen Dank an alle, die es trotz der sehr kurzfristigen Ansage geschafft haben, einen fernsehtauglichen Flugbetrieb hinzubekommen. Gleichzeitig geht noch ein Gruß an das Fernsehteam. Vielleicht kommt Ihr ja zum Fluglager oder zur nächsten Winterarbeit wieder?
Neuer "Motorflieger" angeschafft(01. April 2004)
Es handelt sich dabei um einen quietschgelben Doppeldecker mit Sternmotor. Angetrieben wird sie jedoch durch einen Dual-Pedal-Turbo-Baby Hochleistungsmotor. Derzeit ist die Maschine noch in der Schweiz zugelassen. Erste Platzrunden wurden bereits gedreht.
Saison eröffnet!(27. März 2004)
Aber spätestens nach dem Ausklinken stellte sich wieder dieses einzigartige Gefühl ein, das es nur beim Fliegen gibt. Man konnte es jedem nach der Landung ansehen: Ein breites Grinsen zeigte - "Ja, die Saison hat wieder begonnen."
Oans, zwoa, g'suffa...(19. Januar 2004)
Der Prior des Klosters hatte Rainer Moses und Gerhard Reuter anläßlich ihrer letzten "Buße" auf dem Heiligen Berg wohl damit beauftragt, für einen Abend eine Filiale bei uns zu errichten, damit auch die anderen Vereinsmitglieder die Möglichkeit hätten, diese Art der Buße zu tun.
Der Prior schien die Situation richtig eingeschätzt zu haben, denn sehr viele nahmen die Gelegenheit dazu wahr. Bei Original Andechser Doppelbock Dunkel vom Faß, Weißwürsten, Brezeln und Radi sowie Krustenschinken aus dem Backofen wurde gebüßt, was das Zeug hielt! Diesem Ansturm war sogar das Bier nicht gewachsen und hat sich schon früh verabschiedet. (60 Liter sind auch nicht mehr, was sie früher mal waren!) Das konnte jedoch der guten Laune keinen Abbruch tun. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte sie an. Sogar das Tanzbein wurde geschwungen! Ob des großen Erfolges dieser Veranstaltung soll das Kloster ernsthaft darüber nachdenken, diese alljährlich zu wiederholen...
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