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Weihnachtsmärkte in Neu-Anspach und Wehrheim03. Dezember 2005 Traditionell beschickten wir wieder die beiden Weihnachtsmärkte in Neu-Anspach und Wehrheim. Bei ungemütlich feucht-kaltem Dezember Wetter war das Interesse dennoch groß. Besonders in Neu-Anspach, wo die LS4 aufgebaut war und Andrea vor allem die ganz kleinen Fratze im Minutentakt ins Cockpit rein- und raushob. Im direkten Kontrast mit Häusern und Bürgersteig wurde wieder mal deutlich, wie riesengroß so ein 15-Meter Segler doch eigentlich ist. (Horst-Walter Schwager) K13 Grundüberholung macht Fortschritte.03. Dezember 2005 Die K13 D-0645 ist vom Lackierer zurück, das Rumpfgerüst erstrahlt in neuem Glanz. Die alte Dame trägt wieder dezentes Grau, freut sich über eine Bugradaufnahme im Gebälk, die die alte Kufe ersetzt hat und harrt ihrer Bespannung, sowie dem Einbau all ihrer Innereien. Da liegt noch sehr viel Arbeit vor dem Team! Danach aber ist so ein Flugzeug praktisch wieder im Neuzustand. (Jens Olbrich und Horst-Walter Schwager) Hessischer Segelfliegertag im Bürgerhaus Wehrheim27. November 2005 Im Wehrheimer Bürgerhaus fand der Hessische Segelfliegertag statt - nach 1989 zum zweiten Mal vom LSC veranstaltet. Traditionell ist dies der von hessischen Vereinen ausgerichtete Saisonabschluß und werden dort die Plazierten zahlreicher Segelflugwettbewerbe geehrt. Auf der Bühne stand die aufgerüstete DOC, und im Saal verteilt hingen zahlreiche Groß-Segelflugzeugmodelle - eine stimmungsvolle Kulisse! Neu auch daß die Öffentlichkeit mit eingeladen war und daß Organisator Jens mehrere bekannte Referenten gewinnen konnte. Allen voran den weltbekannten Wissenschaftsastronauten Ulf Merbold, der unter dem Titel "Vom Segelflieger zum Astronauten" referierte und den pensionierten ex-Schleicher Segelflugzeugkonstrukteur Gerhard Waibel, der "zusammen mit zwei anderen Rentnern" (seine Worte) das Projekt Concordia voran treibt. Vor knapp 300 Gästen - der Publikumszuspruch war ausgezeichnet und der Saal vollbesetzt - begrüßte Jens Neu-Anspach's Bürgermeister Klaus Hoffmann, Wehrheim's stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Odenweller, den 1.Kreisbeigeordneten Dr.Wolfgang Müsse, den Bundestagsabgeordneten Holger Haibach und den Landtagsabgeordneten Holger Bellino. Sein Eingangsreferat handelte von der "Faszination des Fliegens" ging aber auch ausführlich auf die großen Probleme ein, denen sich der Segelflugsport heute ausgesetzt sieht. Namentlich in Gestalt der in Mode gekommenen temporären Flubeschränkungsgebiete, sowie des unsäglichen Luftsicherheitsgesetzes. Diesen Ball nahm der Merbold auf und sprach zu den extremen Sicherheitsvorkehrungen beim Bush-Besuch ebenfalls klare Worte: "Wenn der amerikanische Präsident bei seinem Besuch in Deutschland keine Deutschen sehen will, dann soll er doch zu Hause bleiben. Es wäre an der Zeit, daß die Leute mehr Zivilcourage zeigten und sich nicht mehr alles gefallen lassen!" Merbold kam über die Segelfliegerei zum Astronautenberuf und übt den Sport auch heute noch aus. So stellte er die segelfliegerischen Aspekte der US-Raumfähren, mit denen er im Rahmen der Spacelab Missionen zweimal im Weltraum war, besonders heraus. "Denn die Spaceshuttles sind ja bei der Landung ab ca. 120 Kilometer Höhe antriebslos und wie beim Segelflugzeug gibt es nur einen Versuch." 1.800 Mal habe sein Kommandant John Young vor dem ersten Flug die Landung simuliert, bevor es ernst wurde. Aber auch den Start der 2.000 Tonnen schweren Raumfähre, davon über 90 Prozent für Treibstoff, beschrieb Meerbold als "sinnliche Erfahrung vom Feinsten." Beeindruckend sei auch, daß die Beschleunigung einer Rakete im Gegensatz zum Auto mit wachsender Geschwindigkeit immer mehr zunehme. "3.000 Tonnen Schub katapultieren das Spaceshuttle in nur 8 Minuten auf 300 Kilometer Höhe, da kommt kein Miltärjet mit." Glück habe er mit seinem beiden Flügen hoher Inklination gehabt, bei denen die Umlaufbahn stark gegenüber dem Äquator geneigt ist und so über die landschaftlich interessanten nördlichen und südlichen Teile der Erde führte: "Die Erde ist wunderschön!" Ausführlich ging Merbold auch auf das umfangreiche Simulatortraining ein, in dem Reaktionen auf den Ausfall von einem, oder zwei Triebwerken während des Starts, sowie Landungen auf Ausweichplätzen geübt wurden. Zum Abschluß präsentierte er die ausführliche, unabhängige Unfalluntersuchung zum Columbia-Absturz vom Februar 2003. "Concordia" - unter diesem Namen entwickelt der weltberühmte pensionierte Segelfugzeugkonstrukteur Gerhard Waibel in einem kleinen Team mit US-Wettbewebspilot Richard Butler und Aerodynamik-Professor Loek Boermanns einen neuen Supersegler mit einer Gleitzahl, besser als 70. Waibel stellte das Projekt, die zugrunde liegenden technischen und aerodynamischen Ideen und den derzeitigen Baufortschritt mit Photos vor. Man hofft, damit 2008 bei der Weltmeisterschaft in Lüsse in der offenen Klasse antreten zu können. Weitere Programmpunkte waren ein Grußwort vom hessischen Landesvorsitzenden Dr. Jens A. Plusczyk, Werner Meuser's Bericht von der Segelflug-EM in Schweden, Jahresbericht und Siegerehrungen des Hessischen Segelflugreferenten Rainer Meng, der Vortrag "Höhenmodelle" von Jens-Christian Henke (StrePla)und der Vortrag, 8,5 MB über Flugsicherheit von Matthias Borgmeier (DAEC). (Horst-Walter Schwager) Theorie-Schulungen gehen weiter26. November 2005 Großes Interesse finden weiterhin die Theorie-Schulungen, zu denen auf größere Räumlichkeiten ausgewichen wurde. Nach wie vor kommen über 30 Schüler der vier Vereine zu den ganztägigen Veranstaltungen. Für den Austausch begleitenden Materials hat Jan Lauer einen FTP-Server aufgesetzt. Die Zugangsdaten teilt Annette Kennedy per Email mit. (Horst-Walter Schwager) Erste vereinsübergreifende Theorie-Schulung17. November 2005
Zum allersten mal haben sich die vier Vereine SFC Riedelbach (incl. Flugsportgruppe Feldberg e.V. = Oberems), AeC Butzbach, AeC Bad Nauheim und wir zusammen getan, um die gesamte Theorieausbildung gemeinsam in einem Winter durch zu ziehen. Mit 31 Schülern war der Unterrichtsraum gesteckt voll und es mussten erst einmal die Tische heraus getragen werden, um Platz zu schaffen. "Wir wollen damit von der friedlichen Koexistenz unserer Vereine zu einem guten Miteinander kommen", so Andreas Staubi, 1.Vorsitzender des Gastgebers. Wie man sieht, hat der Segelflug in unserer Region keine Nachwuchssorgen" war der Kommentar von Jens, der sich ein Engerrücken der Vereine wünscht und gegenseitige Platzbesuche ankündigte. Dann schlug die Stunde von Falk Weinreich, der für den Rest des Tages das Kommando übernahm und erst einmal ein kleines Modellflugzeug zusammen stecken ließ - es flog sogar geradaus! Die erste von acht Unterrichtseinheiten war ganz dem Thema Technik/Aerodynamik gewidmet. Mit Hilfe von Kreidetafel, Overheadprojektor und eben dem kleinen Balsaflieger drang man zusammen tief in die Geheimnisse von Staupunkt, Profilsehne, Einstell- und Anstellwinkel, sowie dem Bernoulli'schen Gesetz ein. Da rauchten bald einige Köpfe und es wurde lebhaft über laminare Anlaufstrecke, Flächenkraft und Druckpunktwanderung diskutiert. Die Fortsetzung findet nächsten Samstag, den 26.November statt. Norbert Bernhard vom AeC Butzbach wird Luftrecht schulen. Der Autor wird dankbar die Gelegenheit nutzen, seine 30 Jahre alten Kenntnisse auf diesem Gebiet aufzufrischen. (Horst-Walter Schwager) Bundesverdienstkreuz für Wolfgang Weinreich10. November 2005
"Je höher man steigt, desto kleiner wird das, was auf der Erde ist" beschrieb Gall den Teil von Wolfgang's Leben, der ihm zu Abstand und Übersicht verholfen habe. "Vor 15 Minuten habe ich Herrn Weinreich kennen gelernt und jetzt soll ich hier über sein Leben berichten" - Gall's Schwierigkeiten waren nachvollziehbar, wurden aber durch die Beiträge der zahlreich erschienen Luft-Prominenz mehr, als ausgeglichen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit waren dies der Präsident des DAEC Gerhard Allerdissen - Wolfgang's Nachfolger im Amt, Dr. Jens A. Plusczyk, Präsident des Hess. Luftsportbundes (HLB) und stellvertretender DAeC-Präsident, Rudolf Schuegraf, Vorsitzender der Technischen Kommission des DAEC und ehemaliger Starfighterpilot, Fred Weinholz, der so viel für den Streckensgelflug getan hat und "der Mensch, den ich am längsten kenne" Peter Spoden, Nachtjäger im 2.Weltkrieg und Wolfgang's Prüfungspilot in den frühen Lufthansa-Jahren. Die Ehrung bekam Wolfgang vom Bundespräsidenten "für Ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement um den internationalen Luftsport" verliehen, aber sein Lebenswerk umfaßt noch sehr viel mehr (PDF 330 KB). Die Hilfe vieler anderer Luftsportbegeisterter und vor allem die seiner Ehefrau Gisela "die ich als Stewardess aus dem Verkehr gezogen habe" stellte Wolfgang in seiner Dankesrede in den Vordergrund und widmete ihnen den größeren Anteil. Insbesondere ihr, die den Part der "alleinerziehenden Mutter übernehmen mußte und mich beim Segelflug weit, weit überflügelt hat." Wie wir wissen gibt es für Wolfgang so etwas wie einen Altersruhestand überhaupt nicht. Kürzlich hat er die Präsidentschaft der Traditionsgemeinschaft Alter Adler übernommen und schult in unserem Verein auf dem Motorsegler. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihm noch viele erlebnisreiche Stunden am Boden und in der Luft. (Horst-Walter Schwager) Rocknacht am Flugplatz21. Oktober 2005
Unter diesen Bands waren die Abi-Band Heiner Eisenbergs und eine Formation aus zwei lokalen Rockbands, so dass ein umfangreiches Musik-Programm gewährleistet war. Nachdem die alte Halle zur Konzerthalle mit Bänken und Tischen, sowie einem kostenlosen Bierstand umgebaut worden war und die Bands ihren Soundcheck gemacht hatten, begann die LSC-Rocknacht um etwa 20 Uhr. Neben unseren Vereinsmitgliedern und deren Freunden, waren auch Jugendliche aus Riedelbach und Ober-Mörlen eingeladen. So hatten die Bands ein Publikum von etwa 50 Personen. Die Stimmung war ebenso gut wie die Performance der Bands. Auch das von Jens gesponserte Freibier floss reichlich. Die Bands spielten bis tief in die Nacht, darunter viele klassische Flugplatzhits. Danach feierten noch einige Partysüchtige, allerdings mit Rockmusik aus dem PC, bis um halb vier morgens weiter. Mit Dank an Jens und seinen fleißigen Helfern, die auf- und abbauten und das Bier ausschenkten, und natürlich den guten Bands, bleibt nur noch zu hoffen, dass es bald wieder eine Veranstaltung mit Live-Musik am Flugplatz geben wird. (Thomas Oberländer) Hüllenlos in Anspach09. Oktober 2005 Wenn man dieser Tage einen Blick in die Kunststoffwerkstatt wirft, kann man feststellen, daß die Winterarbeit 05/06 bereits begonnen hat.
Wo wir gerade bei Werkstattarbeit sind: Zwei weitere Flugzeuge nehmen bereits aufgrund von Schäden nicht mehr am Flugbetrieb dieser Saison teil. Zum einen gibt es bei der LS-4 fortwährend Probleme mit dem Reifen des Hauptfahrwerks, was jetzt genauer untersucht werden muß - es wird ein Schaden an der Felge vermutet. Zum anderen hat sich der Duo beim Autoschlepp mit dem defekten Kuller ein Loch in Seitenruder eingefangen - alles nicht gerade zur Begeisterung unserer Werkstattleiter. Es gibt also viel zu tun. Elektrosegler ANTARES am Platz24. September 2005
Das Fluglager 200519. August 2005
Was also für die K13-Schüler gute Tage waren, immerhin 6 Starts am Tag pro Schüler, war für die Piloten mit Streckenflugambition eher enttäuschend. Aber nicht, dass einem im Fluglager langweilig werden könnte. Der Lagerkommandant Claus Mühlenkamp hatte, um dem entgegenzuwirken, selbstverständlich genug „freiwillige“ Arbeiten für Teilnehmer, die entschieden, dass sich das Briefing oder der Flugbetrieb an diesem Tag für sie nicht lohnen würde. Die wenigen Stunden in denen es doch gute Thermik gab, wurden für ausgiebige Platzflüge genutzt und die Flieger des LSV Beuel, die mit acht Mann und drei Fliegern am Fluglager teilnehmen, führten uns ihre DG 1000 vor und luden zu Probeflügen ein. Für das leibliche Wohl sorgten Hagen Leibbrand und Patrick Heller, die jeden Abend kochten und dabei von anderen Mitgliedern noch unterstützt wurden, wie zum Beispiel Evelyn Gradl, die original französische Crepes zauberte. Zu Beginn der zweiten Woche regnete es und machte das Fliegen zeitweise unmöglich. Um die Stimmung aber wieder zu heben veranstalteten Max Reuter und Heiner Eisenberg abends eine "Jamsession", also ein Musikabend, an dem sich zahlreiche Teilnehmer mit Instrument oder Gesang beteiligten. Das Wetter besserte sich im Verlauf der Woche und so wurde das Fluglager auch fliegerisch noch einmal sehr erfolgreich. Said Kutschekmanesch schaffte seinen 50-Km-Flug und 3 Teilnehmer ihren ersten Alleinflug: Jennifer Hörl, Ruth Gilz und sogar der Schnupperer Florian Sindermann. Auch die Streckenflieger konnten zumindest kleine bis mittlere Strecken fliegen. Zu Ende ging das diesjährige Fluglager mit einer großen Abschlussparty. Das Küchenteam bereitete ein Buffet zu und die aus den Jamsessions entstandene Fluglagerband spielte mit großer Begeisterung bis tief in die Nacht. Das war das Fluglager 2005, ein trotz mäßigem Wetter sehr gelungenes Ferienfliegen, mit zufriedenen Organisatoren, Teilnehmern, Fluglehrern, und unseren rheinländischen Freunden. (Thomas Oberländer) Besuch aus Eppenhain28. + 29 Juli 2005 Was im letzten Jahr bereits ein großer Erfolg war, sollte auch dieses Jahr wieder stattfinden. Am vergangenen Donnerstag und Freitag besuchten uns 33 Jugendliche aus der therapeutischen Anstalt in Eppenhain mit ihren 2 Betreuern Klaus Adam und Robert Schnöd, sowie einer Praktikantin. Organisator und Sponsor in einer Person war wieder mal unser Vereinsmitglied Luc de Causmaecker. An beiden Tagen waren zahlreiche Helfer erschienen um unserem Besuch einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen und einen sicheren Flugbetrieb zu ermöglichen.Zu Beginn führte Jens Olbrich die Jugendlichen über unseren Flugplatz. Neben den Hallen und dem Pilotenraum, wurde auch der Tower besucht. Bei der Besichtigung durfte er dann bereits zahlreiche Fragen zu unserem Sport und unserem Flugplatz beantworten.
Danach wurde es für unsere Gäste Ernst. Der Gedanke gleich selber in ein Flugzeug zu steigen, rief bei einigen etwas Skepsis hervor: „Kann der auch wirklich fliegen?“ „Was macht man, wenn das Seil reißt?“ Die Piloten konnte ihre Passagiere bei der Einweisung in die Flieger, unsere beiden ASK13, aber beruhigen. Auch wenn das Wetter an diesen Tagen nicht ganz mitspielte und einige Flüge im Regen, begleitet von fernen Donnern und Blitzen, stattfanden, wurde jedem zumindest ein Flug ermöglicht. „Für viele Jugendliche ist so eine Erfahrung etwas ganz Neues. Ohne Drogen ein positives Erlebnis zu haben, das kennen viele leider gar nicht.“ Erläutert der Betreuer Andreas Schnöd. Nach dem Segelflug stand noch ein Spaziergang zu Winde auf dem Programm und mm Clubheim hatte sich ein starkes Küchenteam um Evelyn gebildet, das die Jugendlichen nach ihrem erlebnisreichen Tag mit Kaffee und Kuchen versorgte. Nach ihren Eindrücken befragt, gaben die meisten an, dass ihnen der Start am besten gefallen habe. Von einem „Adrenalinkick“ war die Rede. Aber auch die Besichtigung des unseres Platzes war für die Jugendlichen interessant. Klaus Adam war ebenfalls zufrieden und erzählte, dass viele Abgänger, in ihrem Abschlussbericht den Segelflugtag als einen der wichtigsten Erfahrungen während ihrer Therapie in Eppenhain angeben. Tchernobyl Kinder besuchen den LSC23. Juni 2005
Die Kinder aus Weißrussland, die derzeit ihre Ferien in Wehrheim verbringen, waren gestern zu Gast auf unserem Flugplatz. Nachdem im letzten Jahr der vierwöchige Aufenthalt für die
Kinder aus Jelsk, der verstrahlten Region um Tschernobyl, aus politischen
Gründen nicht stattfinden konnte, ist es dem Verein "Den Kindern
von Tschernobyl" in diesem Jahr wieder gelungen, ihnen eine schöne
Zeit zu ermöglichen. Die 16 Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren
sind in Gastfamilien untergebracht. Herzlichen Glückwunsch16. Juni 2005 Zwei unserer Flugschüler haben gestern wichtige Abschnitte ihrer Ausbildung zum Segelflug-Piloten hinter sich gebracht. Julian Semik, 14 Jahre, hat seinen ersten Alleinflug absolviert. Eigentlich ahnte er noch nichts von seinem Glück, als er gestern auf den Flugplatz geradelt kam. Nur so, um zu gucken, ob nicht doch geflogen wird. Und er hatte Glück, denn es waren noch andere Flugwillige anwesend. Nicht ganz zufällig, wie sich später herausstellte. Also wurde der Start aufgebaut und schon saß Julian im Flugzeug. Da alles hervorragend klappte und der Fluglehrer der Meinung war, dass Julian reif für seinen ersten Alleinflug sei, bat er seinen Kollegen darum, auch mit ihm zu fliegen um seinen Eindruck zu überprüfen. Der zweite Fluglehrer kam zum selben Ergebnis und dann war es soweit: Julian machte seine drei obligatorischen Alleinflüge und bestand seine A-Prüfung mit Bravour!
Klicke auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (5 Bilder)So schnell kann es gehen, wenn man engagiert bei der Sache ist, denn Julian hat erst am 10. April seinen ersten Schulstart auf einem Segelflugzeug gemacht und sich nun nach etwas mehr als 50 Starts freigeflogen. Natürlich wurde das nach dem alten Segelfliegerritual gebührend gewürdigt! Thomas Oberländer war der zweite Aspirant für
diesen Tag. Bei ihm ging es nicht um den ersten Alleinflug, sondern um
die praktische Prüfung zur Pilotenlizenz. Er wusste allerdings von
seinem Glück. Der erste Alleinflug und die theoretisch Prüfung
Unsere "Rote" ist wieder da!10. Juni 2005
Hier hat die D-EGBH in den vergangenen 17 Jahren knapp 23.000 Starts und Landungen absolviert. Dabei stand sie überwiegend im Dienste der Segelflieger, die sie in die Luft beförderte, damit diese dann zu ihren motorlosen Flügen starten konnten. Kein Wunder also, dass da mit der Zeit Zelle und Fahrwerk starke Abnutzungen zeigten. Bei der Grundüberholung wurde, mit Ausnahme von Motor und Propeller, die noch in einwandfreiem Zustand sind, alles auf Null gestellt. Flächen und Rumpf wurden komplett überarbeitet, neu bespannt und lackiert, Fahrwerk und Sitze erneuert und auch das Cockpit restauriert. Wir haben also ein neues Flugzeug bekommen, das uns nun wieder für viele Jahre zur Verfügung steht. Wolfgang gebührt ein dickes Lob und unser Dank für die viele Mühe und Zeit, die er aufgewendete. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
Unsere D-EGBH bei der Grundüberholung(8. Juni 2005) In der Luftfahrt gelten ungleich höhere Sicherheitsstandards, als im Straßenverkehr. Nach dem Ablauf einer bestimmten Laufzeit, muss jede Maschine zu einem Luftfahrttechnischen Betrieb (LTB) zur Grundüberholung gebracht werden. Dabei wird die Maschine komplett zerlegt, die Bespannung entfernt, sämtliche Instrumente ausgebaut. Übrig bleibt, in diesem Fall, ein Holzgerippe. Auf diesen Bildern kann man das Enstadium sehen. Die Maschine hat bereits eine neue Bespannung bekommen und wurde lackiert. Gerade wird die neue Haube des Cockpits angepasst. Die Tragflächen werden gerade montiert. Bald wird der Flieger, in neuem Gewand und annähernd neuwertig, wieder in Dienst treten.
Sundowner2. Juni 2005 Der gestrige Mittwoch gehörte zu jenen schönen Tagen, die man so nicht planen kann, selbst wenn man es wollte. Die sich aber doch ab und zu so ereignen.
Am Nachmittag kam unsere ‘Rentner-Gang‘, die altersbedingt inzwischen überwiegend dem Motorflug huldigt und nutzte den Tag für Lustflüge in die nähere und weitere Umgebung des Flugplatzes. Als der Tag fliegerisch zu Ende war, die Flugzeuge also gewaschen in der Halle standen, waren alle sehr zufrieden und wir setzten uns noch gemeinsam vor unser Clubheim in die warme Abendsonne, um den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. So, wie eigentlich immer am Ende eines schönen Flugtages. Da kamen noch 3 Ballöner mit ihren Hängern vorgefahren. Sie wollten die nun thermikfreie Abendluft noch für eine Ballonfahrt nutzen. Zwei der Ballone waren auch schnell aufgebaut und entschwebten alsbald in den blauen Himmel. Eigentlich nichts Ungewöhnliches auf unserem Flugplatz.
Ungewöhnlich war nur die Hülle, die aus dem dritten Hänger gezogen wurde! Nachdem sie aufgeblasen war, entpuppte sich das Gefährt als ein Heißluft-Luftschiff. Ein Luftschiff also, das wie ein Heißluftballon durch einen Brenner mit warmer Luft gefüllt wird und so seinen Auftrieb erhält. Seinen Vortrieb erfährt es durch einen Propeller, der sich hinter der 2-Mann-Gondel befindet. Das Heißluft-Luftschiff war nagelneu und hat bei uns zu seiner Jungfernfahrt abgehoben. Bis die Sonne hinter dem Horizont verschwand, schwebte das Luftschiff über unseren Flugplatz und zog majestätisch seine Runden. Mit diesem optischen Sundowner ging ein wunderschöner Tag zu Ende. Handelsblatt besucht den LSC - Bad Homburg(23. April 2005) Wir bekamen Besuch vom Handelsblatt, dem überregionalen Wirtschaftsblatt. Während fast fünf Stunden sammelte ein Reporter Eindrücke über das Segelfliegen und die Segelflieger. Krönender Abschluss war ein Mitflug in einem K13 Schuldoppelsitzer. Am 13.05.2005 erschien dann der Artikel "Jagd auf Kumulus". Viel Spaß beim Lesen.
Ja, mir san mi’m Radl do...(30. März 2005) Viele Besucher kommen mit dem Fahrrad zu uns und benutzen unser Clubheim und die Anlagen um zu rasten, sich zu erfrischen und den Segelfliegern zuzuschauen. Wir freuen uns sehr darüber! Aber wohin mit dem Fahrrad? Das wird meist an die erst beste Möglichkeit angelehnt. Die ist aber oft nicht die Geschickteste.... Rechtzeitig zum Beginn der Saison haben wir deshalb einen Fahrradständer aufgestellt, in dem 18 Fahrräder Platz und sicheren Halt haben. Möglich wurde das durch zwei Mitglieder: Udo Leidinger hat das Material gestiftet und Peter Thiel den Fahrradständer gebaut und in der Erde verankert. Somit ist unser Flugplatz noch ein bisschen besucherfreundlicher geworden. Überzeugen Sie sich doch durch einen Besuch selbst einmal davon.
Dr. Harro Schirmer - Unser Mann in Nairobi.(29. März 2005) Dr. Harro Schirmer (74), Bad Homburger Kinderarzt im Unruhestand und - sehr! - aktives Mitglied unseres Vereines, hat es wieder einmal in die weite Welt gezogen, allerdings nicht als Tourist, sondern im Dienste einer guten Sache.
Wie groß das Elend dort ist und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet werden muss, ist auf der Internet-Seite "Ärzte für die Dritte Welt" eindrucksvoll nachzulesen. Aber auch nach seinen Einsätzen vor Ort ist Harro im Sinne der Sache weiterhin aktiv. Er bereitet seine vielen Fotos, die er von seinen Einsätzen mitbringt, zu einer Dia-Show auf, präsentiert diese in öffentlichen Veranstaltungen und sammelt so Spenden für die ‘German Doctors‘ und ihre Projekte. Harro, wir sind stolz auf Dich!
Frankfurt Tower... Ready for Take Off(22. Februar 2005) Dieses Jahr sind es neun Flugschüler, die An- und Abflüge auf deutsche Flughäfen simulieren. Funken will schließlich gelernt sein. Zwei Drittel wollen sogar international funken können und werden einen Teil der Prüfung in Englisch ablegen. Jetzt gerade ist Halbzeit. Die schwierigsten Dinge sind gelernt und es geht darum zu üben, damit am Ende alles aus dem FF beherrscht wird. Mit dem bewährten Trainer Team: Gerd Miller, Rudi Matzner und Alex Witte sollten wir auch dieses Mal wieder eine sehr gute Bestehensquote hin bekommen. v.l.n.r: Rudi Matzner, Ronny Roßberg, Sven Petri, Christian Rose, Simon Gilz, Till Kirberg, Jens Kalbfleisch, Jennifer Hörl, Thorolf Godowa, Maximilian Beller, Gerd Miller.
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