Aktuelles 2007

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Schwarzwaldwelle

26. Dezember 2007

"Mein kühner Plan war, von Offenburg aus in FL 100 nach Darmstadt zu fliegen, dann nach Freiburg usw. - Das war natürlich völlig überdreht, aber man hat so seine Visionen ..."

Gerd Spiegelberg beschreibt eindrucksvoll seinen Wellenflug im Schwarzwald - lest selbst in diesem pdf.

(Daniel Hanner)


Werkstattleiter Lehrgang

14. Dezember 2007

Werkstattleiter Lehrgang auf dem Hornberg (12. bis 17.11.2007)
Der BWLV bietete dieses Jahr einen Lehrgang zum Werkstattleiter in Holz- und Gemischtbauweise an (WL1). Da mich das Kapitel schon recht lange interessiert habe ich mich für den Lehrgang angemeldet. In BW wird der Lehrgang in 2 Stufen angeboten, also 2 mal eine Woche (Zellenwart (ZW) + Werkstattleiter), während man in Hessen auf der Wasserkuppe i.d.R. 2 Wochen am Stück einplanen muss. Das Programm für die Woche ist recht straff, wir haben von morgens 8:00 Uhr bis ca. 17 Uhr in der Werkstatt gestanden und dann abends noch mal rund 2 Stunden Theorie gemacht. Die Übernachtung erfolgt vor Ort, also kann man nach dem Theorieteil noch ein Bierchen trinken und ins Bett fallen. Das Gebäude wurde gerade renoviert, somit hatte wir eine gut ausgerüstete Küche zur Verfügung. Insgesamt konnte man sehr viel Informationen über den Umgang mit Holz, die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei Reparaturen sowie fast unbegrenzt viel theoretischen Stoff mitnehmen. Die Teilnahme an beiden Kursen (oder in Hessen der ein) ist Voraussetzung für die Ausstellung eines technischen Ausweises als Werkstattleiter. Wer wiill kann auch nur den Zellenwart machen, was ihn dann nur zu den "kleineren Reparaturen" berechtigt. Falls sich noch jemand dafür interessiert, einfach mich (oder einen unserer Werkstattleiter) ansprechen. So, fasse ich mich kurz - wer mag kann sich hier einen schnellen Überblick über die Woche verschaffen:
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

(Kai Kursawe)


Nikolausfeier

14. Dezember 2007

Im bewährten Rahmen aber mit neuem Organisationsteam fand im Clubheim die diesjährige Nikolausfeier für die kleinsten Fliegerfans statt. Im liebevoll geschmückten Raum fieberten am Sonntagnachmittag nicht nur die Kleinen zunächst bei Kaffee, Glühwein und selbstgebackenen Keksen und Kuchen auf das große Ereignis hin. Dann erschien der Star des Abends und gab mit sonorer Stimme einen sehr glaubwürdigen Nikolaus, der sogar aus dem Stehgreif Reime improvisierte. Die Kinder hatten sich gut vorbereitet und konnten ihrerseits dem Nikolaus so einiges bieten: Das reichte vom andächtigen Staunen über kleine Lieder und auswendig vorgetragene Gedichte bis zu Instrumentalvorträgen mit Gitarre, Cello und Querflöte. Das anschließende Adventsmenü ließ dann bei Groß und Klein keine Wünsche offen: Feldsalat mit Hühnerleber an Cognacvinaigrette, Wildschweingulasch mit homemade Kartoffelknödeln und Rotkraut gefolgt von Vanilleeis mit Himbeermousse…. Stellvertretend für die vielen hilfreichen Geister, die im Hintergrund gewirkt haben, seien hier besonders hervorgehoben Anna Hannes und Alexa Münch (Dekoration und Service), Wolfgang Weinreich (Xmas-Man), Mark Deinzer mit Ehefrau Sandra, sowie Bettina Münch (Küche) und Björn Weinreich mit seinem Trompetensolo.

(Burkhard Müller)


Carpe Diem

30.November 2007

Nach all der grauen, nassen Novembertrübsaal der letzten Wochen galt am Samstag mal wieder das uralte Motto:
"CARPE DIEM!"
Rückseite, strahlender Sonnenschein und Wolkenstraßen - im Sommer wäre das ein richtiger Hammertag gewesen! Aber auch so nutzten einige das prächtige Wetter zu Flügen auf den Remos, dem Piccolo und der Dimona. Mit ihr flogen Ralph Medler und Peter Frisch ein großes Dreieck mit Zwischenlandung auf Köln-Bonn Airport! Auch der Duo wurde zum ersten Mal nach der Reparatur wieder in die Luft befördert. Immerhin 700 Meter Basis gab's und Christoph Schmid ließ sich von Wolfgang Joschko weit darüber schleppen, den Wolkenlöchern sei Dank. Copilotin Alexa Münch nutzte ihr neues Spielzeug (das sogenannte "Jesusphone") um die wunderbare Abendstimmung einzufangen - wer weiß, vielleicht war das der letzte schöne Flugtag 2007?

(Horst-Walter Schwager)


DMST - Ehrungen und Urkunden

20.November 2007

Am Samstag den 17.11.2007 war, wie jedes Jahr um diese Zeit, der Hessische Segelfliegertag!
In diesem Rahmen werden unter anderem auch immer die Sieger der DMSt-Hessen-Wertung geehrt. Der LSC Bad Homburg ist hierbei seit Jahren einer der führenden Vereine! Leider hat die Anzahl der Treppchenplätze in den letzten Jahren stetig abgenommen. Wir sollten versuchen im 2008 den verlorenen Boden wieder zurück zu erobern.

Nun aber ein herzlichen Glückwunsch an die Sieger und Platzierten in ihren Klassen.

Einzelwertungen:

    Frauen-Wertung
  • 1.Platz - Giesela Weinreich - Urkunde
    Renn-Klasse
  • 1.Platz - Burkhard Müller - Urkunde
    Internationale Rangliste
  • 3.Platz - Gerd Spiegelberg

Mannschaftswertungen
    Offene/18m-Klasse
  • 2.Platz - Gerd Spiegelberg, Max Reuter und Gisela Weinreich - Urkunde
    Renn/Standard-Klasse
  • 3.Platz - Peter Eberhardt, Burkhard Müller und Gerd Spiegelberg - Urkunde
Vereinswertung
  • 1.Platz mit 87.558 Punkten - LSC Bad Homburg - Urkunde

(Elmar Fischer)


Fliegen mit dem Weltmeister

18.Oktober 2007

"Fliegen mit dem Weltmeister" - unter diesem Titel brachte der hessische Rundfunk eine Radioreportage über das Segelfliegen beim LSC Bad Homburg; Medienleute brauchen ja immer einen schlagkräftigen Aufmacher. Nach einem ausführlichen Interview von Gisela Weinreich und Christoph Nacke ging es zur K13 und in die Luft, um "O-Töne" einzufangen. Sehr schön sind das rumpeln beim Start und die Fluggeräusche zu hören, sowie Christoph's laufend gegebene Kommentare. So konnte sich der Zuhörer fast bildhaft vorstellen, wie so ein Segelflug abläuft. Den Mitschnitt findet Ihr hier und 3:07 Minuten Sendzeit sind für einen Hörfunkbeitrag schon richtig lang. Der Beitrag wurde am Wochende des 29./30.September auf HR-Info und HR4 insgesamt viermal ausgestrahlt und zahlreiche Anrufe und Emails von Zuhörern bei uns beweisen, daß die Botschaft angekommen ist.

(Horst-Walter Schwager)


Christoph Schmid auf dem Bundesentscheid

24.September 2007

Christoph ist gestern erfolgreich vom Bundesentscheid und damit der letzen Runde des Jugendvergleichsfliegen 2007 zurückgekehrt.
Mit fast einwandfreien Flügen flog sich unsere 19-jähriger Pilot auf Platz 4 der 47 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet.
Weiter so !

(Daniel Hanner)


Fluglager 2007

24.September 2007

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder unser Sommerfluglager statt. Ca. 40 Piloten und solche die es werden wollen nahmen daran Teil und verlebten 2 schöne Wochen auf unserem Flugplatz ...

Den vollständigen Bericht von Julian über das Fluglager 2007 gibt´s hier

(Julian Semik, Daniel Hanner)


Freifliegen ohne Limits

24.September 2007

Das Wetter in dieser Saison zeigte sich ja eher von seiner Platzadlerseite, was offensichtlich den Freifliegern zu Gute kam.
Mit Stolz können wir die erfogreichste Ausbildungssaison seit langem vermelden.


Hier eine Liste der Freiflieger 2007 in chronologischer Reihenfolge.


  • Marina Zayats
  • Daniel Hanner
  • Anna Hannes
  • Harald Fröhlich
  • Florian Walter
  • Daniel Roß
  • Christian Rose (erster A-Flieger beim neuen Fluglehrer Nico!)
  • John-Benedikt Hörl
  • Mark Deinzer
  • Bettina Münch
  • Alexa Münch
  • Marvin Schultheis
  • Jonas Hannes

Den grössten Erfolg feiern wir allerding mit dem Scheinerwerb von Patrick Heller.
Patrick hat nach intensiven 12 Jahren Ausbildung 2007 seinen Schein gemacht und zählt als Scheinneuling schon gleich zu den alten Hasen.

(Daniel Hanner)


Streckensegelfliegen dokumentiert

24.September 2007

Alana und Gisela haben zwei lange Streckensegelflüge ausführlich beschrieben, was besonderes Lob verdient, weil es so selten geschieht !

Ich persönlich ziehe immer eine Menge Motivation aus solchen Erlebnisberichten und kann nebenbei so einiges lernen. Vorbildlich finde ich in beiden Fällen, wie eine sichere Außenlandung rechtzeitig und systematisch vorbereitet wurde, obwohl im Falle Alanas nur ganz wenige Kilometer zum heimatlichen Platz fehlten. Viele hätten vielleicht versucht über das "Usinger Wäldchen" noch rüber zu hüpfen ...
Und bei Gisela war ein scheinbar sicherer Motor an Bord, der dann nicht funktioniert hat!
Lest die Berichte hier: Alana´s Flug - Gisela´s Flug

(Horst-Walter Schwager)


Live aus Serres

9.September 2007

Ein kurzer Bericht und Bilder erreichten soeben die AIO Redaktion aus Serres:

Unterbingung und Verpflegung in La Piarre und schönstes Flugwetter bilden ideale Vorraussetzungen für das gemeinsame Fliegen und Urlauben bei bester Stimmung.
Nachdem die ersten Tage eher thermisch geflogen wurden ging es dann bei steifem Mistral in der Welle auf bis zu 6000 m.
Bei bereits über 40 Flügen die schon im OLC registriert wurden kam es bisher zu 2 Aussenlandungen.

Gerd Spiegelberg startete um 8 Uhr morgens zu einem 11 Stunden Flug mit einer Strecke von 945 km.

Die Piloten und Ihre Flieger:

  • Christopf Nacke (NAJ)
  • Horst-Walter Schwager (JO)
  • Kai Kursawe (DOC)
  • Lutz Volker Benner (JOY)
  • Max Reuter (MR)
  • Peter Eberhardt (PE)
  • Peter Scholz (37)
  • Steffen Brill
  • Steffen Losch (NA)
  • Gerd Spiegelberg (RW)
  • (Daniel Hanner)


    Christoph Schmid gewinnt Hessenentscheid

    9.September 2007

    Christoph Schmid hat sich als Gewinner des Hessenentscheid in Ober-Mörlen für den Bundesvergleich im Jugendvergleichsfliegen qualifiziert. Die Ergebisse findet Ihr hier

    (Daniel Hanner)


    Falks Jak-55 Kunstflug onboard

    8.September 2007



    Ein geniales Video von Falks Kunstflug auf dem Flugfest 2007 direkt von der Tragfläche gefilmt findet Ihr hier


    (Daniel Hanner)


    LSC Jugend beim Jugendvergleichsfliegen

    1.September 2007

    Eine einwandfreie Leistung lieferten unsere Piloten im Jugendvergleichsfliegen in Selingenstadt-Zellhausen ab.
    Den ersten Platz belegte Christoph Schmid mit 6 Punkten, gefolgt von Julian Semik mit 24 und Dennis Vormberge mit 40 Punkten.
    Nach diesem Ergebnis dürfen wir auf die Resultate des Hessenentscheid gespannt sein und hoffen das der LSC auch dort wieder vorne mit dabei sein kann.

    (Daniel Hanner)


    Gerd, Kai und Steffen in Lienz

    29.03 - 10.04.2007

    "Das Vario piepst hektisch vor sich hin und zeigt 6m/s Steigen. In regelmäßigen Abständen höre ich das Zischen beim Einatmen des Sauerstoffs. 6000m Höhe habe ich erreicht und ein Ende des Steigens ist noch nicht abzusehen. Langsam vereist die Haube von innen. Ein verrücktes Gefühl dieses laminare Steigen in der Welle..."

    So hatte ich mir das erträumt. Die Wirklichkeit sah aber ganz anders aus. Allerdings nicht unbedingt schlechter. Viel Spaß bei diesem Bericht (3MB).

    (Steffen Losch)


    Kinder aus Tschernobyl zu Gast

    22.Juni 2007

    Wie in vielen Vorjahren waren letzten Mittwoch wieder die Kinder aus Tschernobyl bei uns zu Gast. Sie leben in der Ukraine etwa 60 Kilomter von dem verunglückten Reaktor entfernt und sind noch immer gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Vier Wochen lang ist die Gruppe im Taunus bei verschiedenen Gasteltern untergebracht und werden täglich Ausflüge in die Natur unternommen. Nach der Lochmühle war also wieder mal der Flugplatz dran, wo gespielt, gegessen und gestaunt wurde. Drei junge ukrainische Betreuerinnen bekamen sogar die Gelegenheit zu einem Gastflug in der K13. Peter Scholz gab sich in der abendlichen Thermik alle Mühe, aber lange oben bleiben konnte man nicht. Das tat aber der Begeisterung über das Erlebnis keinen Abbruch - und die war riesengroß. Vielleicht auch deshalb, weil man vorher schon gewisse Bedenken hatte zu fliegen "...so ganz ohne Motor!"

    (Horst-Walter Schwager)


    Piccolo-Treffen in Hilzingen

    22.Juni 2007

    Gerd Herglotz und Helmut Seel haben am jährlichen Piccolo-Treffen teilgenommen. Per Hänger schafften sie unseren Spaß-Motorsegler nach Hilzingen und genossen am Alpenrand Atmosphäre und Landschaft: "Am Wochenende dem 9.und 10. Juni, fand das nunmehr 11. Piccolo-Treffen auf dem Segelfluggelände der Segelfliegergruppe Singen e.V.in Hilzingen statt. Hilzingen liegt westlich des Bodensees zwischen Singen am Hohentwiel und Schaffhausen in der Schweiz. Eingeladen hatten wieder Gusti Strässle und Rico Recht von der SG Singen. Gusti, der pensionierte Swissair-Käpitän, gilt als geistige Vater des von Albert Neukom entworfenen und in seiner jetzigen Form bei Technoflug in Schramberg 121 mal gebauten Piccolo. Einige Exemplare sind als UL zugelassen. Mit jetzt 82 Jahren fliegt Gusti immer noch gerne seinen Piccolo, den Flieger, den er sich für die Nach-Airliner-Phase gewünscht hatte." Hier ist Gerd's Bericht

    (Gerd Herglotz, Horst-Walter Schwager)


    Zahlreiche A-Prüfungen - Luftfahrerscheinprüfung

    22.Juni 2007

    Unser Ausbildungsbetrieb läuft auf Hochtouren, in den letzten Wochen hatten wir geradezu eine Flut von ersten Alleinflügen! Nachdem in dieser Saison Marina Zyats und Daniel Hanner den Anfang gemacht hatten, erlebten folgende Piloten endlich den schönen Moment ganz ohne Ballast auf dem Rücksitz und auch ohne lästige Begleitmusik im Cockpit ihre Platzrunden solo drehen zu dürfen: Anna Hannes (rekordverdächtig schnell), Harald Fröhlich (ein alter Hase, nur segelgeflogen war er schön länger nicht mehr), Florian Walter und Daniel Roß (beide seit 2006 dabei) und Hans (auch alter Motorflieger Hase). Ich hoffe wir haben keinen vergessen.

    Endlich seinen Luftfahrerschein in der Tasche hat jetzt Julian Semik und ist sehr glücklich darüber! Denn die theoretische Prüfung hatte er schon letztes Jahr abgelegt, aber dann kam ihm immer wieder etwas bei seinen 50-Kilometer Streckenflugversuchen dazwischen (AIO berichtete). Segelfliegen ist halt nur begrenzt planbar und nachlassende Thermik, oder starker Wind können jeden auf den Acker schicken, erst recht, wenn man dies mit einer K8 versucht. Inzwischen fliegt Julian LS4 und ist schon mehrfach deutlich länger, als 50 Kilometer geflogen.

    (Horst-Walter Schwager)


    Fluglehrer Nico Baum

    22.Juni 2007

    Unser jüngster Fluglehrer (Anwärter) Nico Baum hat einen schönen Bericht über seine Ausbildung geschrieben: "Am 6. und 7.Januar trafen sich motiviert zum Jahresbeginn 40 Piloten zur Vorbereitung auf den ersten theoretischen Teil der Fluglehrerausbildung in dem Gebäude des Luftsportverbandes Rheinland Pfalz in Bad Sobernheim. Nach kurzer Ansprache von Carl Otto Wessel, dem ersten Vorsitzenden des Luftsportverbandes Rheinland Pfalz, ging es auch schon los. Hauptsächlich wurde der Fragenkatalog durchgekaut und die wesentlichen theoretischen Dinge besprochen. Der zweite Teil folgte am 13. Januar. Am 14. Januar war die erste Prüfung angesagt. Wir hatten 6 Stunden Zeit um in allen Fachgebieten 30 Fragen zu beantworten. 10 Fragen mussten in Langschrift und 20 im Multiple Choice Verfahren beantwortet werden. Endlich war die Theorie erstmal herum und am 16. März folgte die praktische Vorauswahlprüfung. Diese war ähnlich wie die Prüfung zum Luftfahrerschein. Der Lehreranwärter saß auf dem vorderen Sitz und sollte lediglich dem Prüfer demonstrieren, dass er den Flieger beherrscht. Nachdem dann endlich auch die zweite Auswahlprüfung überstanden war, konnte es zum richtigen Lehrgang vom 14.-27. April auf den Flugplatz Bad Sobernheim gehen. Die Wetteraussichten waren super..."

    Inzwischen schult er bereits fleiß und spult pro Tag bis zu 30 Start ab.

    (Nico Baum, Horst-Walter Schwager)


    50 Jahre Anspach/Ts.!

    19.Mai 2007

    Ein großes Ereignis war unsere Feier "50 Jahre Anspach/Ts.", mit der das 50-jährige Bestehen unseres schönen Natur-Fluggeländes, um das uns viele beneiden, begangen wurde. Viele Mitglieder, die beiden Ehrenmitglieder Gerhard Heinecke und Reinhard Siegel, Ehrenpräsident Richard Wagner und viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft waren gekommen. Von 19 Uhr bis nach Mitternacht saß man zusammen, feierte, lachte und genoß den prächtigen Sommerabend. Ein Höhepunkt war natürlich die Vorführung des Butzbacher Grunau-Baby's III, das uns dankenswerter Weise Falk Bost und Wilfried Vahrenholt zur Verfügung gestellt hatten! Es war die Werknummer 1 und genau das Flugzeug, in dem Gerd Reuter bis 1960 geschult hatte und so genoß er es natürlich ganz besonders diesen Vogel noch einmal an die Wolkenbasis zu bringen. Jubiläumsstarter war dann Bernd Wehrheim - er ist der einzige noch aktive Pilot, der an jenem denkwürdigen 14.April 1957 auf dem neuen Fluggelände am Erlenbach geflogen ist; damals ebenfalls in dem Grunau-Baby III des noch ganz jungen Vereins.

    Die Festrede hielt der Mann, dem wir all dies zu verdanken haben: Gerhard Heinecke. Er gab seinen Zuhörern einen interessanten Einblick in die Gründerjahre und die mühevolle Aufbauarbeit, die diese Pioniere geleistet haben. Der Präsident des HLB Jens Plusczyk und Segelflugreferent Rainer Meng verliehen dem LSC die Ehrenurkunde in Gold und einen goldenen Porzellanteller "In Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Luftfahrt und die erfolgreiche Breitenarbeit in den luftsportlichen Disziplinen". Dies sind die höchsten Auszeichnungen, die der hessische Verband zu vergeben hat! Bei dieser Gelegenheit konnten auch endlich die Urkunden zur DMSt 2006 persönlich übergeben werden: Der Verein erreichte den 5.Platz, Gisela Weinreich den 2.Platz bei den Frauen und Gerd Spiegelberg, Gisela und Lutz Volker-Benner den 9.Platz in der 18-Meter Klasse Mannschaft.

    Hier ist die zugehörige Pressemitteilung zu finden.

    (Horst-Walter Schwager)


    A-Prüfung von Daniel Hanner

    13.Mai 2007

    Unser neues Mitglied Daniel Hanner hat es in Rekordzeit geschafft; am letzten Sonntag flog er bei lebhaftem Seitenwind (Süd) seine ersten drei Alleinflüge auf der K13 - herzlichen Glückwunsch! Allerdings ist Daniel kein Flugneuling, nach drei Monaten Ausbildung legte er im Dezember letzten Jahres seine UL-Prüfung ab und hat auf der dreiachsgesteuerten C42 inzwischen ca. 50 Stunden/180 Landungen. Das erleichtert einem natürlich das segelfliegen, auch wenn für ihn Ruderabstimmung, Spannweite und Windenstart dann doch sehr ungewohnt waren. Daniel kam über einen Flugsimulator, seinen Modellhubschrauber und einen zum Geburtstag geschenkten Helikopterflug in einer R22 zum fliegen. Wir wünschen ihm viele erfolgreiche Stunden in unserem schönen Sport.

    (Horst-Walter Schwager)


    Julian fliegt die 50 Kilometer

    25.April 2007

    Julian hat es endlich geschafft und seine 50 Kilometer geflogen - herzlichen Glückwunsch! Uns freut aber auch, daß er sein Erlebnis für uns in einen spannenden Bericht gepackt hat: "Um viertel nach drei kam ich dann aus Probe der Schulband raus und dachte mich trifft der Schlag: Gut entwickelte Cumuli wo man auch hinsah. Ich also direkt in den Bus und auf zum Flugplatz. Als ich dort ankam war es bereits viertel vor vier. Ich hatte ernsthafte Zweifel ob sich der Versuch noch lohnt." Lest selbst.

    (Julian Semik)


    Segelkunstflug "KW17" in Babenhausen

    23.-28.April 2007

    Schon zum 14.Mal fand in Babenhausen die Traditionelle "KW17" statt - eine Woche, die ausschließlich dem erlernen des Segelkunstfluges gewidmet war. Im Gegensatz zu 2006, wo Kai Kursawe und Steffen Losch schlechteres Wetter hatten, erwischten Frank Kleinwächter, Kai Kursawe, Björn Schwenzer und Horst-Walter Schwager perfektes Sommerwetter, wurden aber auch entsprechend gegrillt...Über 340 Starts mit mehr als 20 Teilnehmern, davon 7 Anfängern wurden durchgeführt. Schleppflugzeuge waren unter anderen die 50 Jahre alte Piper der 79-jährigen Kunstfluglegende Wilhelm "Salzmann" und die urige Wilga von Wolfgang Seitz.Anbei mein Stenogramm:

    1.Tag: Wir bekommen ein ausführliches Briefing, besonders über die Wichtigkeit den Rückenflug zu beherrschen ("Sonst findet ihr Euch im Club der 350-er wieder!"). Es wird ganz still und jeder ist nachdenklich. Zum ersten Mal hänge ich in der Rollenkehre in den Gurten, die Eindrücke stürzen auf mich ein. Oben ist es dunkel, UNTEN hell. Wo bin ich, wie soll das nur weitergehen? Prüfung am 4.Tag? Völlig unmöglich!!2.Tag:Es ist wieder heiß, sehr heiß, unglaublich heiß für April. Gleich nach dem ersten Flug wird mir schlecht und das soll bis zum Ende des Tages so bleiben, selbst beim schieben. Nach dem dritten Start zieht mich der Fluglehrer aus dem Verkehr, ich liege eine Stunde flach auf dem Boden, danach geht es einigermaßen. Björn erwischt nach dem Kunstflug Thermik, kurbelt sich wieder auf 950 Meter hoch und fliegt das ganze Programm noch einmal! Nach der Landung ist auch er nicht mehr fröhlich...3.Tag: Fluglehrer Steffen Engel gratuliert ("weil ich mit über 50-Jährigen, speziell denen mit vielen Flugstunden, öfters große Probleme habe. Bei denen sind bereits alle Ruderbewegungen fest verdrahtet.") und so langsam stellt sich so etwas wie Übersicht ein: "Es ist kein Problem, wenn ihr Richtungsfehler macht. Der Prüfer muß aber in der Korrektur erkennen, daß ihr noch wißt, wo die "Box" ist!" Inzwischen fliegen wir schon das ganze Prüfungs-Programm: Looping, Rollenkehre, Aufschwung, Turn rechts, Rolle links, Turn links, Rolle rechts. Der Sprudelverbrauch ist enorm. Ich komme mehrfach mit der Höhe nicht klar, unterschreite die 450 Meter Sicherheitsabstand, ohne das Programm zu Ende geflogen zu sein. Inzwischen ziehen/drücken wir +5G und -2,5G. Man gewöhnt sich an alles. Es kommt der erste Alleinflug und Erinnerungen an Oerlinghausen; und die Aufregung ist ähnlich groß! Ich vergesse glatt den Aufschwung und merke es nicht. Aber auch: der Turn. Dieses schwere- und völlig geräuschlose Rotieren im Raum, der Blick auf die Erde wie aus einem Raumschiff, der GENIALE Moment. Deswegen bin ich hier!4.Tag:Kai Kursawe stößt zu uns, um das vor einem Jahr Erlernte aufzufrischen. Frank fliegt auf seinem Fox erfolgreich das Silberprogramm vor den kritischen Augen der Lehrer, Gratulation! Er hatte fleißig geübt und als Fortgeschrittener am Start oft für die Anfänger zurück stehen müssen, die ihre ASK21 immer wieder ganz vorne hinstellen durften. Zweimal wird morgens noch geübt, dann kommt der Prüfer! Die Reihenfolge wird verkündet, ich bin der Allerletzte...und der Prüfer will um 18:00 schon wieder weg. Mist, das ist nicht gut für die Nerven - das zuschauen bei den anderen Prüfungsflügen der Kollegen erst recht nicht. Nur wenige schaffen es sofort, bei den meisten müssen Figuren nachgeflogen werden, was mit einem zweiten Start verbunden ist. Die Thermik spielt uns böse Streiche: wo der eine in über 700 Metern das Programm beenden kann, erwischt der andere Saufen und es reicht nicht mit der Höhe. Die größe Leistung vollbringt Björn: per Funk kriegt er den Befehl Thermik zu finden, um mit der neu gewonnenen Höhe Turn und Rolle nachzufliegen. Jeder Experte bestätigt einem, daß Thermik- und Kunstflug absolut nicht zusammen passen, aber Björn schafft das! Ich habe Glück und erwische punktgenau einen perfekten Flug, im Gegensatz zu allen Trainingsflügen paßte dieses eine Mal alles - nach dem ausrollen am Boden möchte ich die Zeit anhalten.5.Tag: Alle sieben haben es geschafft - heute die Kür! Björn hat die Nerven und beginnt mit dem Trainingsprogramm für das Bronze-Abzeichen! Er schafft es tatsächlich noch am gleichen Tag erfolgreich die zweite Prüfung zu fliegen: ganz große Gratulation!! Ich nutze die Chance, Salzmann's Cirrus zu fliegen: ein Cirrus 75 mit abgesägten Tragflächen (12,6 Meter Spannweite) eines von zwei existierenden Exemplaren. Spitzname "Langohr Eater". Was für eine Rakete, welch ein Unterschied zu der behäbigen K21! Rollen müssen fast nicht mehr ausgehoben werden, die Rotationsgeschwindigkeit ist enorm, Kurvenwechsel die reine Freude. Aber es kommt noch besser: Trudeleinweisung auf dem Fox. Ja, so muß sich Jetfliegen anfühlen - was für ein Gerät! Ich beschließe weiter zu machen und bald die Anspacher Haltergemeinschaft zu nerven. Der Tag klingt mit einer langen Feier aus. Das allgemeine Abklatschen der Prüflinge erfolgt...im Handstand! Oh weh! Viele Bier und lustiges YouTube-gucken spektakulärer Kunstflugvideos bis nach Mitternacht beenden eine Woche, die keiner der Beteiligten so schnell vergessen wird. Ich kann nur jedem Segelflieger empfehlen, diese Flugzustände, die sich außerhalb des Gewohnten abspielen, einmal kennen zu lernen. Man muß ja kein Kunstflieger werden, aber es dient der Sicherheit und macht eine MENGE Spaß :-).

    (Horst-Walter Schwager)


    Alleinflüge von Marina Zyats

    22.April 2007

    Marina hat sich heute am späten Nachmittag freigeflogen, Fluglehrer war Uwe Stüben. Der traditionelle Ritus wurde nach dem 3. Flug direkt am Start unter Beteiligung aller verfügbaren Kräfte vollzogen. Gerd Spiegelberg gehörte nicht nur zu den ersten Gratulanten, sondern machte auch den Anfang beim "Abklatschen", was ihn ebenfalls zum Opfer der Anwesenden machte ...

    (Mark Erik Deinzer)


    Frühjahrsflüge in Serres

    17.April 2007

    Mitte März waren Patrick Weiss und sein Vater in Serres um mit ihrem neuen Ventus 2cM/18m Höhenluft zu schnuppern: "Saisonbeginn in Serres - Am 17. März fuhren mein Vater und ich von Frankfurt los Richtung Serres. Nach 10 Stunden Fahrt waren wir da. Wir haben uns vorgenommen 5 Tage mit Klaus Ohlmann zu fliegen und die restlichen Tage für eigene Streckenflüge zu nutzen. Das Grundwetter sah allerdings nicht sehr vielversprechend aus: Saukalt, starker Wind aus West bis NW und dazu immer wieder Schneeschauer. Aber Klaus gräbt auch bei noch so schlechtem Wetter immer wieder Aufwinde aus und so lernte man wirklich eine Menge über die regionalen Aufwinde und die Aussenlandemöglichkeiten. An 4 Tagen hatten wir richtig Glück und konnten geniale Wellen fliegen, z.B. am Pic de Bure bis auf FL 195 mit durchschnittlich 4,5m Steigen. Etwas getrübt wurden diese Flüge nur durch die Temperatur die in 5800m -28°C betrug. Nach 5 Stunden spürte man eigentlich nix mehr :-). Die restlichen Tage gab es rein thermische Aufwinde und wir konnten schöne Strecken bis 500km in der beeindruckenden Bergregion fliegen. Insgesamt ergaben sich knapp 60 Flugstunden und jede Menge unvergesslicher Eindrücke. Wir haben schon für's nächste Frühjahr gebucht und ich freue mich auf den Saisonabschluss im September in Südfrankreich."

    (Patrick Weiss)


    Start in die neue Segelflugsaison

    09.April 2007

    Noch ganz jung ist die Saison, der Platz für den Windenbetrieb noch zu weich und dennoch standen am Abend des Ostermontags für den LSC bereits 18.975 OLC-Kilometer bzw. 16.335 Punkte zu Buche! Den Anfang machten, wie immer, Christa und Wolfgang Joschko, die in Bitterwasser Bedingungen vorfanden, von denen wir Europäer nur träumen können. Sieben große Flüge mit bis zu 813 Kilometern waren die Ausbeute. Die nächsten waren die Frankreich-Flieger Gisela Weinreich, Patrick Weiß und Klaus Rebenstock, die in Fayence und Serres Frühlingsluft schnupperten. Am 28.März ging es dann auch bei uns auf dem Platz los, wobei Max gleich einen Superflug hinlegte: 300,28 Km mit einem Schnitt von 104,9 Km/h!! Und seit Anfang April weilen Kai Kursawe, Steffen Losch und Gerd Spiegelberg in Lienz/Österreich. Sie hatten teilweise Pech mit dem Wetter, dennoch können die Daheimgebliebenen ihre Flüge dank OLC gut mitverfolgen, wenn denn dieser mal ausnahmsweise funktioniert.

    (Horst-Walter Schwager)


    Duo mutiert zum Kameraflugzeug

    06.April 2007

    Eine große Autofirma will ihre Fahrzeuge für die Hauszeitschrift im symphatisch-modernen Umfeld des Segelflugsports darstellen. Zu diesem Zweck hatten wir einen professionellen Photographen am Platz, der sich auf Flugaufnahmen spezialisiert hat (schaut Euch einmal http://www.corneliusbraun.de/ an). Als Kameraflugzeug mußte der Duo herhalten, der seitlich vor der Rumpfspitze mit einer Kamera ausgerüstet wurde, die vom innen mitfliegenden Photographen per Fernauslöser bedient wurde. Der Stativaufbau mit Aluplatten und riesigen Textilklebebandstreifen war sehenswert, seine Photos hoffentlich auch, auf die wir sehr gespannt sind! In den letzten Abendstunden wurden bei wunderschönem Licht mehrere Schleppflüge bis SS durchgeführt.

    (Horst-Walter Schwager)


    Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg

    22.März 2007

    Wie in den Vorjahren wurden im Bad Homburger Kurhaus in einer Feierstunde unsere erfolgreichen Segelflieger ausgezeichnet (Pressemitteilung). Neben freundlichen Worten von Moderator Werner Damm und Oberbürgermeisterin Dr.Ursula Jungherr gab es Urkunden und...Ferngläser! Damit sollten Navigation und Thermiksuche in Zukunft leichter fallen? Die Geehrten: Gisela Weinreich, Gerd Spiegelberg, Lutz-Volker Benner, Max Reuter, Burkhard Müller, Peter Eberhard, Heiner Eisenberg, Nico Baum und Michael Seifert.

    (Horst-Walter Schwager)


    Streckensegelflug Seminar II

    04.März 2007

    Zum zweiten Teil des von Gerd Spiegelberg organisierten Streckensegelflug-Seminars trafen sich - diesesmal in Obermörlen - wieder über 30 Interessierte. "Man muß wissen, wo man herkommt, sonst weiß man nicht, wohin man fliegen will" - unter dieses Motto stellte Gerd den zweiten Vormittag. Er beklagte, daß trotz (oder gerade wegen?) der elektronischen Hochrüstung in den Cockpits zunehmend das Basiwissen über Meteorologie verloren geht, auch bei erfahrenen Fliegern ("Was ist ein Höhentrog?"). Klaus Langelüddeke - der Programmierer von StrePla - widmete sich im ersten Vortrag der Flug-Analyse mittels Logger/StrePla und ging auch kurz auf die Geschichte des Loggers ein, der ursprünglich nur dazu gedacht war Kamera und Barograph abzulösen. Er beschränkte sich aber nicht nur auf die zahlreichen, ausgebufften Analysemöglichkeiten, die einem heute nach dem Flug aus den sogenannten IGC-Files zur Verfügung stehen, sondern ging auch stark auf das Verhalten während eines Streckenfluges mit seinem komplexen Anforderungen an Piloten ein.

    Wie wichtig es ist, sich mit der Polare seines Flugzeuges auszukennen, Wasserballast und Vorfluggeschwindigkeiten richtig einzusetzen, auch dies wurde anhand mehrerer realer Beispiele/Flüge eindrucksvoll demonstriert. Thomas Liebert's Anliegen war dann das Wetter, beziehungswiese seine Beurteilung durch den hoffnungsvollen Flieger aus allgemein zugänglichen Quellen (Radio, Fernsehen), wobei auch die kritische Inaugenscheinnahme der Umgebung vor einem geplanten Flugtag nicht zu kurz kommen sollte. Man muß also für die Entscheidung fliegen: ja/nein nicht unbedingt Profi-Wetterdienste aboniert haben.

    In einem 5-Tagesraster vor dem geplanten Flug gilt es zunehmend feiner und detaillierter Informationen, die durchaus auch aus einem "Fußgänger-Wetterbericht" stammen dürfen, zusammen zu tragen. "Gescheite Außenlandungen - ich glaube nicht, daß irgendjemand hier mehr hat, als ich" mit diesem Thema berichtete Gerd aus seiner jahrzentelangen Praxis und betonte die Notwendigkeit ständiger, sorgfältiger Vorbereitung, auch für erfahrene Hasen und daß man sich einen gewissen Respekt vor dieser Situation, "die jedesmal wieder neu ist", bewahren sollte. Anschließend gab Gerd unter Beteiligung einiger Zuhörer in "Hotspots - thermisch geschickte Streckenführungen" seine Geheimnisse für zwei Rennstrecken (Brilon, Saarschleife) preis: thermisch ergiebige Punkte, Streckenwahl mit Alternativrouten, Vermeidung bestimmter Saufgebiete, Außenlandemöglichkeiten. Hier spätestens rauchte dem Autor der Kopf und er fragte sich, wie man sich das alles merken, geschweige denn umsetzen soll. Hier wäre eine schriftliche Auflistung sehr sinnvoll, die hiermit angeregt werden soll.

    Abschließend läßt sich feststellen, daß in beidem Seminaren ausgesprochen hochwertige Vorträge gehalten wurden, von denen auch der erfahrene Streckenflieger einiges mitnehmen konnte - die Einschränkung auf frische Scheinerwerber ist nicht notwendig bzw. sinnvoll. Gerd versprach eine Widerholung im nächsten Jahr und bat um die Zusendung konkreter Themenvorschläge.

    (Horst-Walter Schwager)


    Volkshochschule: "Segelfliegen in Theorie und Praxis"

    02.März 2007

    Zum ersten Mal gestalten wir an der Volkshochschule Bad-Homburg an fünf Abenden (23.Februar-23.März) einen Kurs Segelfliegen: "Möchten Sie erleben, wie es ist, ohne Motor zu fliegen? Möchten Sie wissen, welche natürlichen Kräfte ein Flugzeug in der Luft halten? Möchten Sie den Taunus aus der Vogelperspektive sehen? In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen der Aerodynamik und der Flugwetterkunde kennen; Sie erfahren, wie die Flugzeuginstrumente und die Steuerung funktionieren und Sie erleben, wie sich Fliegen anfühlt: bei einem Start mit Fluglehrer auf dem Flugplatz Neu-Anspach. Der zusätzliche Flugtermin wird im Kurs jeweils individuell vereinbart und ist in der Gebühr (49.-€) enthalten."

    Diese Aufgabe teilen sich Luc De Causmaecker, Peter Scholz und Karl Echtermeyer. Nach Veröffentlichung einer Pressemitteilung war das Interesse riesengroß und der Kurs schnell dreifach überbucht, so daß sich der LSC der VHS gegenüber zu einem Zusatzkurs bereit erklärt hat. Am zweiten Abend ging es ums Technische - Peter weihte die 12 Zuhörer in die Geheimnisse der Aerodynamik ein, erklärte, warum ein Flugzeug fliegt und welche Konstruktionen und Typen es alles gibt. Irgendwann nach dem zweiten Kurs werden dann alle Teilnehmer auf den Platz eingeladen, um ihren allerersten Segelflugstart zu absolvieren.

    (Horst-Walter Schwager)


    Streckensegelflug Seminar I

    25.Februar 2007

    Zum ersten Teil des von Gerd Spiegelberg organisierten Streckensegelflug-Seminars trafen sich über 30 Interessierte. Das Seminar richtete sich an Leute kurz vor, oder nach dem Schein, aber es war eine Menge Stoff dabei, von dem auch viel Erfahrenere profitieren konnten. Zunächst erläuterte Jürgen Breitenfelder wie man die DWD-Software "pc_met" zur meteorologischen Flugvorbereitung, aber auch Streckenplanung einsetzen kann. Diese Software steht im Pilotenraum allen Fliegern kostenlos zur Verfügung - nur nutzen muß man das komplexe und nicht immer selbsterklärende Programm!

    Mit "Mc Cready - wie gehe ich damit um?" war Gerd in seinem Element (in der Bildstrecke das Vario eines unbekannten Afrikafliegers ;-). Eindrucksvoll schilderte er seine ersten Erlebnisse mit dieser Sollfahrt-Theorie und in der vor-Elektronik Zeit seinen sklavischen Umgang mit der Stoppuhr, um integriertes Steigen zu messen. Interessant sicher das Resüme des erfahrenen Wettbewerbsfliegers, daß man nicht stur an dieser Theorie kleben darf, sondern die vorausschauende Wetterbeobachtung (wird es besser, oder schlechter?) für die Wahl der richtigen Fluggeschwindigkeit viel wichtiger ist und daß ein zu-schnell fliegen weniger (!) Nachteile bringt, als zu langsam unterwegs zu sein. Und daß man stets mit viel Gefühl fliegen soll, um die idealen "Flugspuren" zu finden.

    Uli Brunsmann widmete sich am Ende dieses ersten Teils dem Thema "Elektronische Hilfsmittel effektiv nutzen", was er sehr kompetent und mit Hinsicht auf den Uhrenladen im Cockpit auch humorvoll tat. Erst ganz zum Schluß klärte sich auf, worum es sich bei dem "Ersatzcomputer" handelte, auf dem er als wichtigem Ausrüstungsgegenstand bestanden hatte...Uli wagte sogar einen Blick in die Zukunft und prophezeite uns Sprachausgabe, sowie Echtzeit-Satellitenbilder, mit denen man das Wetter weiter vorraus sehen können wird, als aus der beschränkten Cockpitsicht.

    (Horst-Walter Schwager)


    Sicherheits-Refresher

    25.Februar 2007

    Mal wieder aus allen Nähten platzte das Clubheim bei jährlichen Sicherheits-Refresher, traditionell die Gelegenheit sich mental auf die neue Saison einzustimmen und sich sicheres Verhalten beim Flugbetrieb in Erinnerung zu rufen. Anders, als in einigen Vorjahren machte es uns das Wetter, bzw. der Blick auf den Ententeich draußen, leicht, nicht ständig an verpaßte Flugchancen zu denken.

    Ausbildungsleiter Uwe sprach zunächst über die Startabläufe auf dem Platz und räumlichen Abgrenzungen am Boden. Gastreferent Henrik Frölich vom DWD brachte dann das Kunststück fertig über wetterbedingte Flugunfälle nicht nur mittels dramatischer Funksprüche und drastischer Bilder, sondern auch noch humorvoll zu berichten! Für einige überraschend vielleicht, daß die große Mehrzahl dieser Unfälle nicht auf spektaktuläre Bedingungen, wie Gewitter, Turbulenz oder Vereisung zurück zu führen sind, sondern schlicht durch bewußtes einfliegen in IMC-Bedingungen und daraus folgenden Sicht- und Kontrollverlust. Unfälle also, die mit Sicherheit zu vermeiden gewesen wären!

    Diesen Ball griff Horst-Walter auf, der für vorbeugende Maßnahmen warb, die man ergreifen kann, bevor sich ein vorhersehbarer Unfall überhaupt ereignet. Basierend auf seiner beruflichen Erfahrung in der chemischen Produktsicherheit stellte er die (gewagte?) These auf, das Unfälle nicht passieren, sondern verursacht werden und daß jeder einzelne Unfall, der meistens eine Kette mehrere Fehler ist, verhindert werden kann. Anhand der Untersuchung über mögliche Außenlandefelder beim F-Schlepp auf der 06/24 (siehe "Flugsicherheit") demonstrierte er, daß dieses erfolgreiche Prinzip auf die Fliegerei übertragbar ist. Anschließend informierte Jens über die Änderungen in der Luftraumstruktur, die er in seinem Bericht vom "Frankfurter Gespräch" mit der DFS am 03.Februar mitgebracht hatte.

    (Horst-Walter Schwager)


    Bayrischer Abend von Jochen und Elke

    17.Februar 2007

    In einen weiß-blauen extraterritorialen Hort hatten Jochen und Elke unser hessisches Clubheim verwandelt und zum "Bayrischen Abend" eingeladen.

    Die Gäste kamen stilecht gewandet, amüsierten sich prächtig und blieben lange - Jens war Zeuge und hat einen Bericht geschrieben.

    (Horst-Walter Schwager)


    Flugbericht "Auf der Dingel"

    14.Januar 2007

    Heiner, Julian und Nico waren Ende Dezember mit dem Duo bei Winterfliegen "Auf der Dingel" dabei. Diese Veranstaltung des Luftsportvereins Hofgeismar "Zwischen den Jahren" hat in der Szene schon Kultstatus - nur kältefest sollte man sein:

    "Schon wieder Anspacher auf'm "Dingel". Mal wieder hat es uns auf den höher gelegenen "Dingel" verschlagen, um auch im Winter eine Runde fliegen zu können. Die Planung für diesen Kurztrip, begann ganze zwei Tage vorher und führte dazu, dass der Urlaub deutlich interessanter wurde, als zuvor erwartet." (Heiner Eisenberg)


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