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Fliegen im Winter30. Dezember 2008 Ein schön stabiles Hochdruckgebiet und schon hatten wir am Sonntag einen Flugbetrieb, fast wie im Sommer. Hauptattraktion war natürlich unsere neue DA40, die Wolfgang aus Aschaffenburg geholt hatte und die er um genau 13:30 erstmals in Anspach/Ts. aufsetzte. Sofort scharte sich eine größere Zahl interessierter Motor- und Segelflieger um den neuen Vogel, der anschließend ausgiebig zu Einweisungsflügen genutzt wurde.Genau 48 Jahre älter war die Piper Cup, in der Thomas Wienecke den Pressereferenten mit nach oben in die kalte Winterluft nahm. Mein allererster Flug war in so einer PA18 gewesen, im zarten Alter von 16 Jahren... Der erste Anruf nach der Landung galt der Redaktion des Usinger Anzeigers und so sahen heute morgen auch dessen Leser den Feldberg einmal von oben: "Wie mit Puderzucker eingestäubt liegt der große Feldberg, mit 881,5 Metern höchste Erhebung des Rheinischen Schiefergebirges in der Wintersonne. Ein stabiles Hochdrucksysstem, genau über Deutschland, beschert uns seit Tagen die wunderbare Sonne - schmerzlich vermißt während der trüben November- und Dezembertage. Wie es sich gehört ist es dazu eiskalt - minus 5 Grad Celsius - was aber Wanderer, Radfahrer und auch Flieger nicht davon abhielt sich endlich wieder in der freien Natur zu bewegen."" (Horst-Walter Schwager) Nikolausfeier12. Dezember 2008
(Horst-Walter Schwager) Fliegen im Herbst18. November 2008
(Konstantin Kraft) KW17 in Babenhausen1. Oktober 2008
(Stefan Schaar) Zwei Tage und 103 Sekunden1. Oktober 2008
(Horst-Walter Schwager) Neue Scheininhaber1. Oktober 2008 Pünktlich zum Saisonende haben es 2 Piloten dann doch noch geschafft und können mit Luftfahrerschein in die nächste Saison starten. (Daniel Hanner) Serres 200810. September 2008
(Daniel Hanner) Taunus-Flugfest 200826. August 2008
(Horst-Walter Schwager) Burkhard auf den NRW-Landesmeisterschaften20. August 2008 Burkhard Müller hat einen interessanten Bericht über seine Teilnahme an den NRW-Landesmeisterschaften im Streckensegelflug geschrieben, bei denen er ausgezeichnet abgeschnitten hat (3.Platz und DM-Qualifikation 2009). Das sind seine persönlichen Erfahrungen (und kein objektiver Wettbewerbsbericht) deren Schilderung deswegen interessant und spannend ist, weil sie die Hochs UND Tiefs dieser Flüge beschreibt. Gute Entscheidungen und Fehlentscheidungen dicht beieinander, Belohnung desjenigen, der nicht aufgibt. Zur Nachahmung empfohlen. Zum Bericht (Horst-Walter Schwager) Anna fliegt Ihre 50 km12. August 2008 Am gleichen Tag gab es noch ein anderes Ereignis, welches sich ebenfalls gut im Funk verfolgen ließ, zu feiern. Anna Hannes flog auf K8 (17) ihre 50 Kilometer! Bei recht starkem Westwind ließ sie sich im zweiten Versuch zum Feldberg schleppen und flog dann zusammen mit Papa Uwe Hannes (DG 400) nach Gedern, von dort wieder nach Westen bis zum Flugplatz Nidda. 86 Kilometer und 108 OLC-Punkte waren die Ausbeute ihres ersten Streckenfluges. Nachdem Anna einige Tage zuvor auch ihre theoretische Prüfung bestanden hatte, können wir beim LSC bald eine weitere Luftfahrerscheinprüfung feiern. (Horst-Walter Schwager) Erster Anspacher Gummiadler Cup12. August 2008 Wie so oft bauten letzten Samstag die "Plastikflieger" ihre Geräte auf, noch ohne einen genauen Plan zu haben, wo es denn hin gehen sollte. Da ergriff Christoph Nacke die Initiative und erschuf den ersten "Anspach Gummiadler-Cup". Alle 11 Piloten waren sofort einverstanden mitzumachen und so gab es, wie bei einem richtigen Wettbewerb ein Briefing und abends das De-Briefing mit Siegerehrung! Ausgeschrieben war zunächst das Viereck Anspach-Mönchsheide-Gießen/Reiskirchen-Butzbach-Anspach (271 Km) mit gemeinsamem Regattastart an der Abfluglinie zur festgelegten Uhrzeit. Beim warten auf einen günstigen Startzeitpunkt entschied sich Christoph dann aber wegen der unsicheren Wetterlage und starkem Westwind für Elz als ersten Wendepunkt, so daß sich die Strecke auf gut fliegbare 161 Km verkürzte. Als alle in der Luft und hoch genug waren, gab Christoph um 1250 UTC den Start frei und los ging's über die Linie in 1.350 Metern MSL. Leider waren nur die Segelflugsektoren Taunus West und Ost bis FL65 offen, so daß man die Thermik (Basis bis zu 1.700 Meter) zunächst nicht ganz ausfliegen konnte. Auf der "Wettbewerbsfrequenz" 122,575 MHz gab es viel Kommunikation und so manchen Tip. Ergebnis:
Burkhard Müller (27), Said Kutschekmanesch (VV) und Walter Smutny flogen Teile der Wettbewerbsstrecke, wobei Said und Walter so etwas zum ersten Mal machten und dabei sicher interessante Erfahrungen sammeln konnten. (Horst-Walter Schwager) LSC-ler bei zentralen Wettbewerben erfolgreich12. August 2008 Neben dem ganzjährig laufenden, dezentralen Online-Contest (OLC) waren unsere Segelflugsportler auch bei zahlreichen zentralen Wettbewerben vertreten und dort recht erfolgreich. Zentrale Wettbewerbe haben die Vorteile des direkten Leistungsvergleiches mit anderen guten Piloten und das fliegen nach vorgegebener Aufgabenstellung. Gerade Letzteres führt zu wesentlich größeren Lernerfolgen, als wenn man für sich alleine, mehr oder weniger ziellos, oder lediglich nach momentaner Eingebung in der Gegend herumfliegt und sich nur nach der besten "Optik" (oder der eigenen Bequemlichkeit) richtet. Schnell stellt man nämlich fest, daß große Strecken selbst bei Wetterlagen fliegbar sind, bei denen man sich zu Hause nicht mal aus der Platzrunde getraut hätte. Sehr schön ist aber auch die Camp-Atmosphäre, die sich beim tagelangen Zusammensein mit den Fliegerkollegen bald einstellt. An dieser Stelle wurde schon über die Wettbewerbe in Hockenheim (Gerd Spiegelberg 1. und für die DM 2009 qualifiziert), Marburg (8 Teilnehmer vom LSC dabei!), sowie dem Salzmann-Cup (Segelkunstflug, Frank Kleinwächter 1.) berichtet. Stenogrammartig - uns liegen bisher keine Berichte vor - heute die Ergebnisse von 8 weiteren Veranstaltungen der laufenden Saison: Hohenloher VergleichsfliegenChristoph Nacke gewann überlegen die Clubklasse auf LS1-d, im Vereins-Duo kamen Nico Baum/Daniel Hanner auf einen sehr guten 5.Platz (von 19 Teilnehmern).KlixDie beiden Kläuse Mangels und Voigt erreichten bei den "Langohren" während 5 Wertungstagen von 30 Teilnehmern auf LS8-18 den 20.Platz.NRW-LandesmeisterschaftNach längerer Zeit fuhr Burkhard Müller wieder zu einem zentralen Wettbewerb ("mal sehen, ob ich das noch kann") und erreichte mit seiner neuen ASW 27 bei den NRW-Landesmeisterschaften in Aachen-Merzbrück in der Rennklasse einen ausgezeichneten 3.Platz. Damit hat er sich für die Deutschen Meisterschaften 2009 qualifiziert.LandauDies gelang auch unserem Segelflugreferenten Peter Eberhardt auf seinem Ventus (ebenfalls Rennklasse). Mit einem 10. Paltz (von 20) darf auch er zur DM 2009, deren Austragungsort noch nicht fest steht, fahren.WasserkuppeDort fand in der Clubklasse ebenfalls ein Wettbewerb zur Qualifikation zur DM 2009 statt. Der mehrfache DM-Teilnehmer (und Junioren-Weltmeister 2005) Christoph Nacke erflog sich dort einen ausgezeichneten 4.Platz (33 Teilnehmer) und ist damit 2009 wieder dabei. Damit fahren nächstes Jahr mit Gerd, Burkhard, Peter und Christoph gleich 4 Sportler des LSC zur Deutschen Meisterschaft!ReinheimIm schönen Odenwald fand ein kleiner Streckenflugwettbewerb der Flugsportvereinigung Offenbach&Reinheim in Reinheim statt. Trotz enormer Schwüle und vielen Gewittern konnte an 5 von 7 Tagen geflogen werden, mit Odenwald, Bergstraße und südlichem Rheintal als Wettbewerbsraum. Dabei kam Horst-Walter mit seiner DG101G auf den zweiten Platz (15 Teilnehmer).Thüringen MeisterschaftVizemeister auf dem Duo Discus wurde beim Carl-Zeiss Jena in der allgemeinen Klasse (Index >108) Klaus Voigt (12 Teilnehmer)!VinonSchon oft war Gerd Spiegelberg bei diesem Traditionswettbewerb in den französischen Seealpen dabei. Traditionell war auch das gute Wetter, so daß an 9 (!) von 10 Tagen geflogen wurde. Nur der französische Meister Francis Svobodny war besser als Gerd, der auf seiner Antares 18T einen ausgezeichneten 2.Platz (von 13) belegte.(Horst-Walter Schwager) Marburg Open 200823. Juni 2008
Fliegen mit der Kraft der Sonne – das ist segelfliegen.
Sieben Sportler des Luftsportclub Bad Homburg (LSC) nahmen erfolgreich an den „Marburg Open“ teil – einem Streckensegelflugwettbewerb über acht Tage.
Hier findet Ihr die Pressemitteilung und einen Bericht von Horst-Walter (Daniel Hanner) Der längste Tag21. Juni 2008
Ein voller Erfolg wurde
das Mittsommerfliegen am 21.Juni.Letztes Jahr waren wir ja beim AeC Bad Nauheim, den "Obermörlenern", zu Gast gewesen, um am längsten Tag des Jahres so viele Starts, wie möglich zu machen. Das hatte uns damals so gut gefallen, daß wir das diesesmal in Anspach/Ts. veranstalten wollten und dazu die anderen vier Taunusvereine eingeladen. Die meisten Gäste kamen aus Obermörlen, dazu drei Leute aus Riedelbach. Organisator Philipp Goslar hatte alles perfekt vorbereitet, unter anderem drei Schichten für den Kantinendienst, der an diesem Samstag sehr viel zu tun hatte. Schon vor dem "Sunrise" starteten im Verband unsere beiden mit Positionslichtern ausgerüsteten Schleppflugzeuge und die Dimona. Um 05:05 Uhr ging damit Wolfgang Joschko, Gerd Reuter und Uwe Hannes in die Luft - weitere 243 Starts (!!) sollten bis zum "sunset" um 21:40 noch folgen, wohl ein absoluter Rekord auf unserem Platz. Genau zum Sonnenaufgang führte Engelbert Hörl als Erster die K13 "90" mit einem Gast in die Luft. 31 Flugzeuge - 39 Piloten - 7 Fluglehrer sind die weiteren Daten dieses Rekordtages. Noch wichtiger war für uns aber, daß die Gäste sich wohl gefühlt haben, eine prima Stimmung herrschte und und mit der Hilfe von Andrea Seifert, Ekke Uhr und Said Kutschekmanesch im Turm der Flugbetrieb sicher abgewickelt wurde. Großen Spaß hatten unsere Gäste übrigens an K13, K8 und speziell der offenen K8! Das war für einige ein ganz neues Fluggefühl, denn der AeC Bad Nauheim hat seit einigen jahren keine Holzflugzeuge mehr im Einsatz und so kennen einige Jüngere nur noch Kunststoff. (Horst-Walter Schwager) Der Berg ruft im Gailtal10. Juni 2008
In der letzten Maiwoche war es endlich so weit: Nach den guten Erfahrungen der letzten beiden Jahre und nach den Versprechungen meines Onkels ("im Mai ist die Thermik noch so gut, da fliegen auch Klaviere!") wollte ich mir einmal Alpensegelflug zu richtig guten Bedingungen gönnen, und nicht "nur" die Thermikreste am Jahresende einsammeln (die aber trotz allem immer beachtlich gut gewesen waren).
Eigentlich ging die Initiative allerdings von Said aus, der – angespornt von meinen Berichten – endlich auch einmal Alpenluft schnuppern wollte. Gesagt, getan – ein Termin war schnell gefunden, dank familiärer Beziehungen zu den Fliegern in Nötsch über besagten Onkel meinerseits war auch ein Hängerstellplatz problemlos verfügbar, und auch der Überlassung der "WT" für diese Woche stand vereinsseitig nichts entgegen. So packten Said und ich unsere Flieger am Samstag, dem 24. Mai in die Hänger, spannten an und machten uns auf den knapp 800km langen Weg nach Süden ins schöne Gailtal in Österreich, direkt an der slowenisch/italienischen Grenze. Hier ist unser Bericht. (Björn Schwenzer) Salzmann-Cup7. Juni 2008
Vom 22.-25. Mai 2008 fand auf dem Hornberg (Schwäbisch-Gmünd) der Salzmann-Cup statt.Für die nicht-Kunstflieger: der Salzmann-Cup ist ein Kunstflug-Wettbewerb, der im Jahre 2000 von Michael Zistler auf dem Flugplatz Nagold ins leben gerufen wurde. Es ist ein Vereinspokal, der jedes Jahr an dem Wochenende um Fronleichnam auf einem anderen Flugplatz stattfindet und als Ziel die Verbreitung des Kunstfluges in die Breite der Vereine verfolgt. Er wird in drei Klassen ausgeflogen: der Einsteigerklasse, der Aufsteigerklasse und der Meisterklasse. Obwohl bei der ganzen Veranstaltung der Spaß und die Freude am Kunstfliegen an erster Stelle steht, ist durch eine hochklassige Besetzung der Teilnehmerliste (unter anderem einige Piloten aus der Nationalmannschaft) für hochklassigen Sport gesorgt. Vom LSC war Frank Kleinwächter mit seinem Fox dabei, der nach Kunstflugberechtigung und Bronzenen Leistungsabzeichen letztes Jahr in Babenhausen sein Silbernernes Leistungsabzeichen erflog. Und gleich bei seinem allerersten Wettbewerb landete Frank jetzt nicht nur auf dem Treppchen, sondern gewann die Einsteigerklasse souverän mit 60 Punkten Vorsprung! Frank hat über den Cup einen Bericht geschrieben. Diesen findet Ihr hier (Horst-Walter Schwager) Südfrankreich im April7. Juni 2008
Wie bereits letztes Jahr zog es meinen Vater und mich im Frühjahr nach Serres.
Gebucht hatten wir die ersten beiden Aprilwochen.
Das Wetter sah sehr viel versprechend aus und während der Fahrt Richtung Süden genossen wir schon mal das tolle Bergpanorama durch die Schweiz und Frankreich.Nach dem Bezug des Chalets und der Anmeldung bei Anne-Cecile bauten wir noch am Nachmittag unseren Flieger auf um am nächsten Tag zeitig los zu kommen. Der Wettergott meinte es gut mit uns und so hatten wir die ersten Tage einen Mix aus Süd- dann West- und schließlich Nordwind der immer ausreichte um interessante Wellenflüge auf die maximal erlaubte Flugfläche 195 zu unternehmen. Am Flugplatz lernten wir noch Claus-Dieter Zink kennen, bekannt für seine einzigartigen Luftaufnahmen und den Fotokalender Segelfliegen. Nach einem durchaus anstrengenden Flug mit ihm entstanden knapp 2000 Bilder wovon ca. 20 wirklich klasse Bilder übrig geblieben sind. Für die zweite Woche hatten wir geplant hinter Klaus Ohlmann zu fliegen und dann auch mal einen Flug mit ihm in seiner Stemme zu unternehmen. Wir waren eine harmonische Gruppe von drei Fliegern und das gute Wetter ermöglichte es in diesem Jahr, im Gegensatz zum letzten, bis hinter Puimoisson und tief ins Verdontal zu fliegen. Es ist wirklich faszinierend welche Flüge in Südfrankreich möglich sind: im Hangwind knapp unter oder über dem Grat entlang, dann den Parcour ohne Kreis entlang um am Tete D’Amont in die Welle einzusteigen und in dieser bis kurz vor Sonnenuntergang weiterzufliegen. Nach einem sehr interessanten Flug mit Klaus am nächsten Tag drehte sich das Wetter und die riesigen Tiefs in der Gegend trafen auch uns. Leider war ab Dienstag nicht mehr an fliegen zu denken und so reisten wir am Donnerstag ab. Das Resümee ist durchaus gelungen mit etlichen tollen Flügen in dieser einzugartigen Landschaft. Ich freue mich aufs schon aufs nächste Jahr. (Patrick Weiss) B-Prüfungen und Luftfahrerschein7. Juni 2008
Am vergangenen Wochenende gab es wieder einige Erfolge in der Ausbildung der Nachwuchsluftfahrer zu verzeichnen.Bettina Münch und Lukas Harbig flogen erfolgreich Ihre B-Prüfung und haben damit einen weiteren Schritt zur Segelfluglizenz gemacht. Daniel Hanner konnte am Samstag einen PPL-C Prüfer von seinen Fähigkeiten überzeugen und beendete seine Scheinprüfung mit Erfolg. Wir wünschen allen weiterhin schöne Flüge und viel Erfolg. (Horst-Walter Schwager) Ehrung Ernst Schwarz14. Mai 2008
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30. April haben wir auch Ernst Schwarz für seine Verdienste um den LSC geehrt.Ernst hat 2008 sein Medical nicht mehr verlängert und hört freiwillig auf, bevor sich Defizite einschleichen können - ein vorbildliches Verhalten für uns alle, wie ich finde! 56 Jahre Segelflug hat er erlebt - das ist fast die Hälfte der gesamten Fluggeschichte seit Otto Lilienthal (1896). Am 13.April 1952 machte er seinen ersten Gummiseilstart und trat im Frühjahr 1980 zur Hauptversammlung in den LSC ein. Beim HLB war er 14 (!) Jahre lang Landessegelflugreferent. Dabei förderte er den Leistungssegelflug auch mit Haushaltsmittlen, kümmerte sich um Landesmannschaft und Nachwuchs und hat den Frauenkader durch gezielte Traingsmaßnahmen auf Bundesebene nach vorne gebracht. Diese Leistungen erregten auch beim Dachverband Aufmerksamkeit und so kam er auch in den Vorstand der DAeC Segelflugkommission (in der konstituierenden Sitzung). Beim seinem Ausscheiden erhielt Ernst die Silberne Ehrennadel des DAeC und vor zwei Jahren die Goldene Ehrennadel des HLB (die höchst mögliche Auszeichnung). Diese ganze externe Arbeit, die im Verein manchmal nicht sichtbar war, war gut für den Segelflugsport und damit auch für den LSC. Bei uns hat er sich mit der neuen Halle, die ohne seine Arbeit nicht zustande gekommen wäre, ein Denkmal gesetzt! Die hat er als Architekt entworfen, Genehmigungen besorgt, Aufträge, Bauleitplanung und Überwachung gemacht. Damit war er die wichtigste Person bei diesem Mammutprojekt und dies alles ohne Honorar dafür zu nehmen. Dafür ist ihm diese Gemeinschaft zu großem Dank verpflichtet. Wir wünschen Ernst noch lange, gesunde Jahre und viele Stunden an unserem schönen Flugplatz. (Horst-Walter Schwager) Streckenfluglehrgang in Giessen14. Mai 2008
Streckenfluglehrgänge sind für den Nachwuchs eine sehr gute Möglichkeit im Teamflug die Geheimnisse des Überlandfliegens zu ergründen ...Den kompletten Bericht über den Streckenfluglehrgang in Giessen findet Ihr hier (Horst-Walter Schwager) Gerd Spiegelberg: Der 1000er ist geschafft8. April 2008 "Ich habe mir damit einen jahrelang gehegten Traum erfüllt, war ja auch ein paarmal dicht dran gewesen" - berichtete Gerd Spiegelberg nach seinem ersten 1000 km Flug ...Den kompletten Bericht findet Ihr in der Pressemitteilung (Daniel Hanner) D-0645 fliegt wieder15. März 2008 Sicher wollte Petrus die D-0645, die uns von den Darmstädtern zur Verfügung gestellt wird, nicht mit kalten Temperaturen verschrecken - sogar die Anspach Crash Kids kamen aus Ihren Löchern um unsere LKWs wieder Sommer-fit zu machen ...Bei Frühlinshaften 14 Grad durfte unsere VierFünf sich Ihrer Nachprüfung unterziehen. Ergebnis: Erfolgreich. Wer sich diesen Flieger während der Winterarbeit bereits mal genauer angeschaut hat wusste sowieso schon, das da nichts schiefgehen kann. Besonderer Dank gilt dem Team um Claus Voigt für Ihrern Einsatz rund um die VierFünf. Wir wünschen dem Flugzeug und besonders den Piloten viele schöne Flüge. (Daniel Hanner) Volleyballturnier der hessischen Segelfliegervereine15. März 2008 Am 02. Februar, fand das alljährliche Volleyballturnier der hessischen Segelfliegervereinen statt. Ausrichter des Turniers war dieses Jahr der LSV Riedelbach. Nach mehrmaligen Aussetzen hatte der LSC Bad Homburg wieder ein schlagkräftiges Team am Start: Alexa, Jenny, Andrea, Philipp, Cheppo, Christoph und Julian. Da wir am Vorabend alle feiern waren, war die Nacht sehr kurz und es ging am nächsten Morgen für uns sehr früh los. Treffpunkt war 08:00 MEZ, EDFA. Dazu fing es auch noch an zu schneien. Je mehr wir uns Riedelbach näherten, desto weißer wurde es draußen. Die Straßen waren noch nicht geräumt! In Riedelbach angekommen, bekannte Fliegerfreunde begrüßt, anschließend zum Umziehen und dann… ja dann hatten wir alle was gemeinsam zu tun, was vor dem Turnier bis dahin nie gemacht wurde: Gemeinsam trainieren! Wild und quer flogen Volleybälle durch die Halle und wir hatten schon jetzt eine Menge Spaß. Nachdem wir uns etwa 1,5 Stunden warm gespielt hatten, ging es los. Die Vorrunde! In unsere Gruppe waren Breitscheid, Gelnhausen und Hofgeismar.Unser erster Gegner hieß Breitscheid, der zweite Gelnhausen. Beide Teams fegten wir wie Staub aus der Halle. Verblüfft von unserer Teamleistung, ging es in das dritte Spiel. Der erste Satz ging an Hofgeismar, der zweite zum Glück wieder an uns und in der Gesamtpunktzahl haben wir das Spiel letztendlich auch gewonnen. Somit war die erste Hürde geschafft, das LSC-Team fuhr den Gruppensieg ein! Danach ging es direkt ins Viertelfinale. Auch dieses Spiel meisterten wir, nächste Stufe Halbfinale! Sehr amüsant war das „perfekt ambitionierte“ Team aus Seligenstadt. Nervenaufreibende Schlachtrufe wie „punkten“ oder „holen“ schallerten bei jedem Spiel durch die Halle. Doch wir hatten unseren Spaß und erwiderten mit „Pute“ oder „Polen“. Das nächste Spiel war unserer Meinung nach das Halbfinale. Wir hatten ziemlich lange Pause. Doch dann geschah etwas, womit keiner von uns rechnete. Chris war zur Spielplanübersicht gegangen, kam zurück und sagte: „Leute, wir sind im Finale!“. Wir gingen alle davon aus, dass er uns auf den Arm nimmt, aber nach einem schnellen Blick auf die Übersicht bestätigte sich die tolle Nachricht! Das LSC-Team steht im Finale! Als dann alle übrigen Spiele gespielt waren, stand unser Gegner fest: Ober Ems. Die drei längs ausgerichteten Netze wurden abgebaut, ein Netz quer aufgestellt, so dass in der Mitte der Halle das Finale bestritten werden konnte. Das Spiel ist sehr spannend! Andrea macht eine elegante Angabe, der Ball wird vom Gegner zurück gespielt, Julian nimmt den Ball mit Baggern an, Alexa pritscht den Ball hoch zu Philipp, Philipp spielt ihn übers Netz, doch der Ball kommt wieder zurück, Cheppo blockt den Ball am Netz, spielt wieder hoch zu Jenny, Jenny weiter an Chris, und Chris knallt einen Schmetterball über das Netz…PUNKT! Dennoch geht der erste Satz mit 25:22 an Oberems. Der zweite Satz muss nun unser sein, damit wir einen dritten entscheidenden Satz spielen können. Nico Rupp bläst durch die Schiedsrichterpfeife, das Spiel läuft! Wir reichen uns die Punkte hin und her. Mal führen wir 3-4 Punkte, mal Oberems. Dann kommt es sogar noch zu einer Auszeit! Ein Spieler aus Oberems hatte bei der Angabe dem Schiedsrichter die Brille vom Kopf geballert. Ein verzweifelter Fruchtzwerg steht am Netz: „Ich sehe nichts mehr, es muss jemand anderes pfeifen!“ Schnell war Ersatz gefunden. Das Spiel geht weiter, Oberems führt mit 24:23, Matchball! Wenn Oberems jetzt punktet, ist es vorbei, doch dann ein Schmetterball und es steht 24:24! Nun muss bis 26 gespielt werden. Doch es hat nicht sollen sein. Oberems holt zwei Punkte und der Endstand ist 26:24. Wir sind darüber jedoch keineswegs geknickt. Hey, das LSC-Team ist Vizemeister!!! Wir haben den zweiten Platz gemacht, und das ohne jegliches Training. Was eine tolle Leistung! Abends war dann die Party im Clubheim der Riedelbacher. Doch durch die Winterwetterlage brauchte es mehrere Anläufe um zum Platz zu gelangen. Eine kleine Schlitterpartie im Auto bereitete uns Jungs eine große Freude und den Mädels etwas Panik. Oben heil angekommen, gab es Snacks und zwei Dinge die selbstverständlich nicht fehlen durften: Die Siegerehrung und das Bier! Neben einer Urkunde erhielten wir noch die Anfrage dass Volleyballturnier im nächsten Jahr zu organisieren. Gemeinsam entschieden wir uns dafür und freuen uns schon jetzt auf Heimspiel! (Carsten Sczeponik) Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg15. März 2008 In der Erlenbachhalle fand in Bad Homburg (Ober-Erlenbach) die Sportlerehrung der Stadt statt.In einer stimmungsvollen Feier wurden vom LSC Gisela Weinreich und Burkhard Müller für ihre Leistungen in der Segelflugsaison 2007 ausgezeichnet und erhielten Urkunden und zwei schöne Jing-Jang Kugeln. (Horst-Walter Schwager) Streckenflugseminar15. März 2008 Am Sonntag den 17.02. trafen sich um 10 Uhr ca. 20 wissbegierige unserer Piloten um sich den ersten Teil eines dreiteiligen Streckenflugseminars anzuhören.Gerd erzählte auf die altbekannte, faszinierende Art und Weise von der Überlandfliegerei. Hauptthemen waren diesmal die „Hotspots“ im Umkreis von ungefähr 150km um Anspach, das heißt die Stellen in der Landschaft wo sich „überdurchschnittlich oft“ Bärte finden welche „überdurchschnittliches Steigen“ bringen. Gerd konnte auf Grund seiner großen Erfahrung in der Gegend, den Standort jedes Bartes ziemlich genau beschreiben, so dass man die Punkte genau in die ICAO-Karte übertragen konnte. Nachdem alle „Hotspots“ durchgesprochen und eingezeichnet waren, setzten wir die besten Streckenführungen von Anspach weg (für das morgendliche Abfliegen) und nach Anspach (für das abendliche Heim kommen) zusammen. Als letztes Thema für den Tag erklärte Gerd noch einiges über die Wetterlagen in Mitteleuropa. Bei welchen Wetterlagen man auf gute thermische Bedingungen hoffen kann und bei welchen man vielleicht lieber noch das eine oder andere Bier mehr trinken sollte. Einige Ergänzungen zu Gerd’s Vortrag vermittelte uns zwischendrin noch Christoph Nacke. Auch er kann auf viel Erfahrung zurückgreifen und weiß diese auch weiterzugeben Der gesamte Vortrag war durch viele Bilder und Wetterkarten etc. gestützt was ihn sehr anschaulich machte. Gegen 1 Uhr löste sich die Gruppe auf. Und schon jetzt dürfen wir uns auf den nächsten Sonntag freuen. Dann wird Nico über „Die perfekte Außenlandung“ referieren, und Gerd wird etwas praxisnäher als letzten Sonntag die besten Abflugstrategien von Anspach aus und generelle Tipps für Überlandflüge vermitteln. Vielen Dank an Gerd, Christoph und die noch folgenden Referenten dafür, dass sie dieses Streckenflugseminar für uns auf die Beine stellen! (Julian Semik) Weitere Meldungen der letzten Jahre gibt's in unserem Archiv:
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