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Fluglager in Lüsse bei Berlin12. August 2009
Wie wohl viele wissen, fand dieses Jahr au§er unserem alljährlichem
Fluglager in Anspach ein wüeiteres ganz besonderes Fluglager in Lüsse, 65
Kilometer südwestlich von Berlin vom 26.Juli bis zum 08. August auf einem
knapp 2,9 Kilometer langen, ehemaligem Ausweichflugplatz der NVA statt.
Lüsse als Flugplatz dürfte einigen bekannt sein, da dort schon eine
Europameisterschaft und letztes Jahr die Weltmeisterschaft im Segelfliegen
stattfanden. Au§erdem reizt das Gebiet mit hervorragenden thermischen
Gegebenheiten und einer stabilen Schönwetterlage im Sommer. Gute
Infrastrukturen auf dem Campingplatz und auf dem restlichen
Flughafengelände machten die Entscheidung teilzunehmen für uns nochmals um
vieles leichter. Folgende Mitglieder erlagen der Versuchung: Elmar Fischer,
Max Reuter, Daniel Hanner, Sabine Lüpke-Meyer und der dazugehörige Dirk
Meyer, Uwe Hannes, Anna Hannes, Jonas Hannes, Horst Walter Schwager,
Wolfgang Würz, Max Kemesies, Phillip Friedrichs, Steffen Losch, Julian
Semik, Ralf Butz, Christopher Hartmann, Olaf Hartmann, Johannes Pigge,
Engelbert Hörl, Peter Eberhardt, Konstantin Mangold, Martin Mosler und
zeitweise das Bademeister Duo, bestehend aus: Phillip Goslar und Till
Kirberg; sowie ebenfalls kurz zu Besuch aus Anspach mit seiner JOY auf
Wandersegelflug eingeflogen Lutz-Volker. Als Gastflieger war Ingmar
Granderath aus Bremen in den zwei Wochen mit der Club-ASW28 mit dabei. (Konstantin Mangold - Horst-Walter Schwager)
Französische Meisterschaften in Vinon7. August 2009 Das Klima hatte es gut gemeint mit der Haute Provence im Frühjahr 2009, - aber eher nicht für Segelflieger ... Warum ich trotzdem geflogen bin und ob mir die Meisterschaft Spaß gemacht hat findet Ihr alles in meinem Bericht.(Gerd Spiegelberg)
Segelkunstflugwoche in Ziegenhain7. August 2009
Schon zum 8. mal wurde die Ziegenhainer Kunstflugwoche veranstaltet. Nach einer längeren Kunstflugpause bin ich mitgelfogen und habe darüber einen Bericht verfasst.
(Horst-Walter Schwager)
Kleines Fluglager 2009 in Anspach1. August 2009
13. Juli 2009 Zwischendurch hatten Konstantin (Gonzo) und ich uns mehrfach gefragt, ob das mit dem „kleinen“ Fluglager in Anspach so eine gute Idee gewesen war: Eine dünne Personaldecke für die Unterstützungsdienste, viel Aufwand und dann auch noch der Wetterbericht: Eine durchwachsene Woche mit einer „wellenden Kaltfront“ vom Saarland bis Sachsen – und wir mittendrin (oder besser: drunter). Aber einen Lichtblick gab es stets: Das große Interesse, das uns letztendlich 21 (!) fest angemeldete Teilnehmer bescherte – plus Zaungäste. Nachdem am Sonntag die meisten Teilnehmer des Fluglagers gemeinsam ihre Zelte aufgeschlagen hatten, das Volleyballnetz aufgebaut und die letzten besorgten Eltern beruhigt waren, begann der Montag vielversprechend und in völligem Widerspruch zum Wetterbericht: Aufgelockerte Bewölkung, warm, regenfrei und thermisch aktiv! Der Start war zügig aufgebaut, und um 9:45 konnte der erste Windenstart angesagt werden. Insgesamt sollten an diesem ersten Tag fast 100 Starts zusammenkommen – weit mehr, als wir für möglich gehalten hatten. Auch wenn der Betrieb noch an einigen Stellen „optimierungsbedürftig“ war, waren alle mit dem Ablauf zufrieden, zumal vier Schnupperer ihre ersten Flüge absolvieren konnten. Natürlich hatten alle am Ende des Tages entsprechend Appetit, so dass spontan der Grill befeuert wurde, um leckere Steaks und Würstchen zu grillen. Mit einem geradezu unmöglich kitschigen Sonnenuntergang klang der Abend dann beim Volleyballspielen aus. 14. Juli 2009 Leider sah der Wetterbericht bereits für die Nacht Regen und sogar Gewitter vor, was sich aber im Endeffekt als nicht so dramatisch herausstellte. Der Dienstag begann dann mit Warten: darauf, dass die „wellende Kaltfront“ uns freundlicherweise die schönere Nordseite zuwenden würde, um ab Mittag zumindest Platzrunden zu erlauben. Die Zwischenzeit wurde von Gonzo sogleich mit zahlreichen Aufgaben gefüllt („Oh, Du hast nichts zu tun? Das können wir ändern!“), um erst gar keine Langeweile aufkommen zu lassen. Im Zuge dessen erhielt der Turm denn auch eine gründliche Reinigung von außen, die unser "Wahrzeichen" nun wieder schön sauber und in weiß erstrahlen lässt. Dafür war Gonzo danach umso dreckiger (siehe Fotostrecke). Wie bestellt klarte das Wetter dann um die Mittagszeit herum auf, so dass wir trotz noch geschlossener Wolkendecke aufbauen und die ersten Platzrunden fliegen konnten. Gegen Abend kam dann die Sonne hervor und ermöglichte sogar noch einige Thermikflüge unter einem immer freundlicheren Himmel (siehe Fotos), so dass wir noch auf gut 60 Starts kamen. Sehr schön war das Ende der Front sichtbar, als es über den Platz zog und gutes Wetter für die nächsten zwei Tage versprach. Zuvor stand jedoch noch eine spontane Grillsession auf dem Programm, die von "Captain Future" und seiner Crew profihaft (und vor allen Dingen lecker) in Szene gesetzt wurde. Satt und zufrieden richtete sich die ganze Aufmerksamkeit zunächst auf die ISS, die nach einem dramatischen Sonnenuntergang über unseren Köpfen deutlich sichtbar den Himmel überquerte, und dann auf den nächsten Tag. 15. Juli 2009 Herrlichstes Wetter sorgte dafür, dass der Start im Nu aufgebaut und die ersten Seile ausgezogen waren. Einen Dämpfer gab es allerdings: Beide Schleppmaschinen standen nicht zur Verfügung, und für die KR war nur Klaus als qualifizierter Schlepppilot am Platz - der dummerweise gleichzeitig als Fluglehrer eingeplant war. Trotzdem ließen sich die Fluglagerteilnehmer davon nicht aufhalten und flogen auch an diesem Tag fast 100 Starts zusammen. Sehr gefreut hat uns vor allen Dingen, dass viele neugierige Besucher auf dem Platz auftauchten und uns Gesellschaft leisteten. Die Wartezeit zwischen den Starts wurde mit kleineren Arbeiten überbrückt, wie zum Beispiel kreativen Seilkonstruktionen zum Multi-Personen-Flugzeugschlepp. 16. Juli 2009 Der beste Tag des Fluglagers kündigte sich mit schwächerem Wind und herrlichen, dunklen Wolkenstraßen schon am Vormittag an. Auch die Streckenflieger ließen sich aus ihren Büros locken und bauten spontan ihre Flugzeuge zusammen, um gemeinschaftlich von Anspach aus auszuschwärmen und die Wetterlage zu nutzen. So kam es, dass sich alles, was Flügel hatte, an diesem Tag in der Luft befand - teilweise hätte die Warteschlange am Windenstand einem Wettbewerb zur Ehre gereicht. Das wurde mit einigen Flügen über 600km und einmal sogar über 800km (Christoph Nacke) belohnt, aber auch vergleichsweise kleinere Strecken sorgten für viel Vergnügen. Bilder von Gonzos und meinem Flug findet Ihr in der Fotostrecke, bei dem Gonzo in der NA äußerst fotogen vor der Frankfurter Skyline posierte. Auch am Platz konnte endlich einmal ausgiebiger in der Thermik geflogen werden, und der Startwagen sah mit dem professionell aufgespannten Sonnensegel aus, als sei er geradewegs einem Sommerurlaubskatalog entsprungen. Angesichts der Temperaturen ließ es sich im Schatten darunter hervorragend aushalten, und auch der Pool wurde das erste mal genutzt (ob freiwillig oder nicht ist leider nicht überliefert ;). Der einzige "Schaden", den wir während des Fluglagers zu beheben hatten, ereignete sich Abends bei der Landung der 16: Während der Landung versagte das Rad der Ka8, so dass sie in die Halle getragen werden musste, um dort unter Gonzos und Kais Anleitung für den nächsten Flugtag repariert zu werden. Vermutlich ist die Ka8 das einzige Flugzeug, dass sozusagen "fliegend" in der neuen Halle ankam (siehe Fotos). Der Abend wurde dann mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm für die Fluglagerteilnehmer abgeschlossen, in dem unter anderem "Ziellandungen" und "Rollübungen" stattfanden, mit teilweise überraschenden Ergebnissen. ;) 17. Juli 2009 Leider reichte der letzte Tag nicht an die vorangegangenen heran, sondern begann morgens um 8 Uhr mit Blitz, Donner und einem Platzregen, der sich gewaschen hatte. Die Welt ringsum ging unter, und wir fragten uns schon, ob das Fluglager damit praktisch gelaufen sei. Doch in Anspach lässt man sich nicht so leicht unterkriegen, und so verfolgten wir aufmerksam das Regenradar, das für 14:00 ein wenig Besserung in Aussicht stellte. Siehe da: Der Regen hörte auf, der Feldberg wurde sichtbar - und wir bauten auf. Tagesmission: Ziellandewettbewerb! Endlich konnten die Tonnen mit Sägemehl unter der Leitung von Christian Okeke ihrem Zweck zugeführt werden, nämlich der Markierung der Landefelder auf der neuen Bahn. Zwar tröpfelte es immer mal wieder ein wenig, aber der Wettbewerb lief unter wachsamer Aufsicht der Punktrichter reibungslos ab, bis uns herannahende, wirklich bedrohlich aussehende Wolken dazu brachten, lieber abzubauen als - im wahrsten Sinne des Wortes - abzusaufen. Leider konnten nicht alle Durchgänge des Wettbewerbs erflogen werden, und auch für eine wirkliche Siegerehrung blieb keine Zeit, aber das lässt sich ja im nächsten Fluglager nachholen. :) Unter dem Strich hatte die Woche wettertechnisch alles zu bieten, was man sich vorstellen kann: Herrlichsten Sonnenschein, Wind, Regen, fantastische Sonnenuntergänge, Hammerwetter. Wir hoffen sehr, dass es allen Spaß gemacht hat, auch wenn eine Woche eigentlich zu kurz war. Außerdem gilt unser Dank denen, die durch ihre Hilfe das Fluglager erst möglich gemacht haben und immer dann eingesprungen sind, wenn es eng wurde. Nun drücken wir dem "Team Lüsse" die Daumen und freuen uns auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Sommer, Sonne, Fluglager! (Björn Schwenzer)
Sunrise Sunset fliegen 200920. Juni 2009
(Horst-Walter Schwager)
Wettbewerbe im 1. Halbjahr 200915. Juni 2009
(Horst-Walter Schwager)
Scheine und Alleinflieger31. Mai 2009
(Horst-Walter Schwager)
Ehrenmitglied fliegt im Duo XLT29. Mai 2009
(Horst-Walter Schwager)
Neuer Duo XLT zum Vatertag23. Mai 2009
So richtig zum Einsatz
kam dann unser nagelneuer Duo XLT, nachdem Elmar Fischer und Patrick Weiß am
Vortag nur einen einzigen Start machenkonnten. Die beiden hatten vorher
zusammen mit Philipp Goslar den Vogel in einer 700-Kilometer Tour von Schempp-Hirth
zu uns geholt und Patrick ließ am Vatertag seine Büroarbeit liegen,
um Einweisungen für
10 (!) Kollegen zu fliegen. 12 Mal stieg der Duo dabei in den Himmel und
als es nach einem Startumbau auf die 24 wegen des weichen Bodens nicht
mehr zum F-Schlepp reichte, ging es an der Winde weiter. (Horst-Walter Schwager)
Saisonauftakt in Lienz18. Mai 2009
(Steffen Losch) Sportlerehrung7. Mai 2009
Christoph Schmid für seinen 2. Platz im Bundesausscheid des Jugendvergleichsfliegens und Burkhard Müller für den 1. Platz in der Hessenwertung des DMST in der 15m-Klasse. Der LSC Bad Homburg bedankte sich für die Ehrung und hofft auf einen weiteren Besuch im nächsten Jahr - dann vielleicht wieder mit einem größeren Kreis von Geehrten. (Horst-Walter Schwager) Fliegen wie ein Vogel7. Mai 2009
(Horst-Walter Schwager) Weitere Meldungen der letzten Jahre gibt's in unserem Archiv:
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