Aktuelles 2009

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Fluglager in Lüsse bei Berlin

12. August 2009

Wie wohl viele wissen, fand dieses Jahr au§er unserem alljährlichem Fluglager in Anspach ein wüeiteres ganz besonderes Fluglager in Lüsse, 65 Kilometer südwestlich von Berlin vom 26.Juli bis zum 08. August auf einem knapp 2,9 Kilometer langen, ehemaligem Ausweichflugplatz der NVA statt. Lüsse als Flugplatz dürfte einigen bekannt sein, da dort schon eine Europameisterschaft und letztes Jahr die Weltmeisterschaft im Segelfliegen stattfanden. Au§erdem reizt das Gebiet mit hervorragenden thermischen Gegebenheiten und einer stabilen Schönwetterlage im Sommer. Gute Infrastrukturen auf dem Campingplatz und auf dem restlichen Flughafengelände machten die Entscheidung teilzunehmen für uns nochmals um vieles leichter. Folgende Mitglieder erlagen der Versuchung: Elmar Fischer, Max Reuter, Daniel Hanner, Sabine Lüpke-Meyer und der dazugehörige Dirk Meyer, Uwe Hannes, Anna Hannes, Jonas Hannes, Horst Walter Schwager, Wolfgang Würz, Max Kemesies, Phillip Friedrichs, Steffen Losch, Julian Semik, Ralf Butz, Christopher Hartmann, Olaf Hartmann, Johannes Pigge, Engelbert Hörl, Peter Eberhardt, Konstantin Mangold, Martin Mosler und zeitweise das Bademeister Duo, bestehend aus: Phillip Goslar und Till Kirberg; sowie ebenfalls kurz zu Besuch aus Anspach mit seiner JOY auf Wandersegelflug eingeflogen Lutz-Volker. Als Gastflieger war Ingmar Granderath aus Bremen in den zwei Wochen mit der Club-ASW28 mit dabei.

Wir machten uns dann am Samstag dem 25.Juli mit 7 Vereinsfliegern und 4 Privatmaschinen auf den Weg nach Lüsse, wobei einige Flieger erst am Sonntag und Montag nachkamen. Das Wetter sah bei unserer Ankunft alles andere als versöhnlich aus, aber wir bauten trotzdem unsere Zelte auf und erkundeten den Flugplatz, wobei sich herausstellte, dass neben uns noch Gruppen aus Wipperfürth und eine aus Frankreich da waren. Der Platz und die Infrastuktur machten einen guten Eindruck. Nicht alle hatten die Lust zu zelten und hatten sich in einem Hotel in Lüsse oder in Pensionen in näherer Umgebung einquartiert. Am nächsten Morgen rüsteten wir, nach einem kurzen Briefing von Horst-Walter, die Flieger auf und begaben uns zum Start. Wir alle, besonders wir Schüler waren von den thermischen Bedingungen am Platz schon am ersten Tag schwer beeindruckt. Man blieb eigentlich bei jedem Start irgendwie hängen und einige male stellte sich das runterkommen schwieriger als das aufsteigen dar. Wir erreichten Ausklinkhöhen von bis zu 800 Metern (K8) aus der Winde, welche gerade einmal 3 Monate alt und mit einem bärenstarken Motor ausgerüstet war. überhaupt machte die Mehrheit von uns Schülern wie auch fast alle Scheinpiloten grosse Fortschritte und erzielten Erfolge. So flogen sich Christopher Hartmann und Phillip Friderichs in der ersten Woche frei und wagten auch bald die Umschulung auf die K8, auf welcher sie auch schon sehr schnell Flüge von mehreren Stunden vorweisen konnten.

Ebenfalls umgeschult wurden Max Kemesies, Martin Mosler ,Wolfgang Würz und Konstantin Mangold und zwar auf die ASK23. Selbst den A-Fliegern Christopher und Philipp gelang noch die Umschulung auf die ASK23 - ein bisher einmaliger Vorgang innerhalb von nur zwei Wochen. Olaf Hartmann erneuerte nach vielen jahren seine Segelfluglizenz und ebenfalls nach langer Zeit (ca. 20 Jahre) wagte auch Sabine Lüpke-Meyer wiede längere überlandflüge. Anna Hannes erhielt die Einweisung für die LS-4 und absolvierte darauf auch gleich die ersten überlandflüge. Auch Elmar flog erfolgreich im neuen Duo Discus XLT ein DMST-ausgeschriebenes 500 km Dreieck in Begleitung von Uwe Hannes. Die anderen überlandflieger wie Steffen Losch, Daniel Hanner, Julian Semik , Dirk Meyer, Sabine Lübge-Meyer , Horst Walter Schwager und Ralph Butz flogen nebst einigen Au§enlandungen auch eine gro§e Menge an Kilometern, insbesondere ist die Leistung von Max Reuter hervorzuheben, der ein ausgeschriebenes 750 Kilometer FAI Dreieck mit seiner ASW22BLE von Lüsse aus flog. Sowas schaffen nicht viele, dafür gibt es extra eine Urkunde. Au§enlandekönige wurden mit jeweils zwei Au§enlandungen Steffen und Horst-Walter, wobei Steffen mit 250 Kilometern den Entfernungsrekord schaffte. Abschlie§end kann ich mit bestem Gewissen ein Fluglager in Lüsse für das kommende Jahr für alle empfehlen. Jeder Tag in Lüsse hat sich bis auf die letzte Sekunde gelohnt und ein ganz anderes Gruppengefühl entstehen lassen, wie es in Anspach in der Form nicht hätte entstehen können. Des weiteren möchte ich mich stellvertretend für alle Schüler speziell bei den Fluglehrern Uwe, Peter und Max bedanken, die ihre Ferien geopfert haben damit wir fliegen konnten und zu guter letzt noch unserem Organisator Horst Walter, der alles plante und uns trotzdem alle Freiheiten lie§.


Noch etwas Statistik:

- Insgesamt 26 Teilnehmer.
- Der LSC machte in Lüsse an 13 Flugtagen 342 Starts.
- 8 Schüler: 2 A-Flüge, 2 B-Prüfungen (Johannes, Max)
2 C-Prüfungen (Max und Jonas), 9 Umschulungen
2 100 Km-überlandeinweisungen (Jonas und Martin)
- 19.299 (!!) OLC-überlandkilometer durch 16 Piloten.
- Die korrespondierenden 17.357 OLC-Punkte entsprechen immerhin 18% der Jahresgesamtleistung 2009 des LSC (z.Zt. 113.734,8 Kilometer)!
- Flüge grösser 800 Kilometer: Max
Flüge grösser 500 Kilometer: Ralf, Dierk, Steffen, Elmar, Lutz
Flüge grösser 400 Kilometer: Horst-Walter, Julian
Flüge grösser 300 Kilometer: Engelbert, Anna, Daniel
Flüge grösser 200 Kilometer: Sabine
Flüge grösser 100 Kilometer: Martin
Flüge bis zu 100 Kilometer: Olaf, Wolfgang, Johannes

Auch im Vereinswettbewerb wurden die Karten neu gemischt: Unverändert sind die "Thermik-Teufel" - Nomen est Omen - auf Platz 1. Von 3 auf 2 bzw. 4 auf 3 aufgestigene sind die "Anspacher Skyscraper" und "Flying Igls". Erwischt hat es die "Anspach Pinguine", sie stiegen von Platz 2 auf 4 ab."

(Konstantin Mangold - Horst-Walter Schwager)


Französische Meisterschaften in Vinon

7. August 2009

Das Klima hatte es gut gemeint mit der Haute Provence im Frühjahr 2009, - aber eher nicht für Segelflieger ... Warum ich trotzdem geflogen bin und ob mir die Meisterschaft Spaß gemacht hat findet Ihr alles in meinem Bericht.

(Gerd Spiegelberg)


Segelkunstflugwoche in Ziegenhain

7. August 2009

Schon zum 8. mal wurde die Ziegenhainer Kunstflugwoche veranstaltet. Nach einer längeren Kunstflugpause bin ich mitgelfogen und habe darüber einen Bericht verfasst.

(Horst-Walter Schwager)


Kleines Fluglager 2009 in Anspach

1. August 2009



13. Juli 2009

Zwischendurch hatten Konstantin (Gonzo) und ich uns mehrfach gefragt, ob das mit dem „kleinen“ Fluglager in Anspach so eine gute Idee gewesen war: Eine dünne Personaldecke für die Unterstützungsdienste, viel Aufwand und dann auch noch der Wetterbericht: Eine durchwachsene Woche mit einer „wellenden Kaltfront“ vom Saarland bis Sachsen – und wir mittendrin (oder besser: drunter).

Aber einen Lichtblick gab es stets: Das große Interesse, das uns letztendlich 21 (!) fest angemeldete Teilnehmer bescherte – plus Zaungäste.

Nachdem am Sonntag die meisten Teilnehmer des Fluglagers gemeinsam ihre Zelte aufgeschlagen hatten, das Volleyballnetz aufgebaut und die letzten besorgten Eltern beruhigt waren, begann der Montag vielversprechend und in völligem Widerspruch zum Wetterbericht: Aufgelockerte Bewölkung, warm, regenfrei und thermisch aktiv! Der Start war zügig aufgebaut, und um 9:45 konnte der erste Windenstart angesagt werden.

Insgesamt sollten an diesem ersten Tag fast 100 Starts zusammenkommen – weit mehr, als wir für möglich gehalten hatten.
Auch wenn der Betrieb noch an einigen Stellen „optimierungsbedürftig“ war, waren alle mit dem Ablauf zufrieden, zumal vier Schnupperer ihre ersten Flüge absolvieren konnten. Natürlich hatten alle am Ende des Tages entsprechend Appetit, so dass spontan der Grill befeuert wurde, um leckere Steaks und Würstchen zu grillen.

Mit einem geradezu unmöglich kitschigen Sonnenuntergang klang der Abend dann beim Volleyballspielen aus.

14. Juli 2009

Leider sah der Wetterbericht bereits für die Nacht Regen und sogar Gewitter vor, was sich aber im Endeffekt als nicht so dramatisch herausstellte. Der Dienstag begann dann mit Warten: darauf, dass die „wellende Kaltfront“ uns freundlicherweise die schönere Nordseite zuwenden würde, um ab Mittag zumindest Platzrunden zu erlauben. Die Zwischenzeit wurde von Gonzo sogleich mit zahlreichen Aufgaben gefüllt („Oh, Du hast nichts zu tun? Das können wir ändern!“), um erst gar keine Langeweile aufkommen zu lassen. Im Zuge dessen erhielt der Turm denn auch eine gründliche Reinigung von außen, die unser "Wahrzeichen" nun wieder schön sauber und in weiß erstrahlen lässt. Dafür war Gonzo danach umso dreckiger (siehe Fotostrecke). Wie bestellt klarte das Wetter dann um die Mittagszeit herum auf, so dass wir trotz noch geschlossener Wolkendecke aufbauen und die ersten Platzrunden fliegen konnten. Gegen Abend kam dann die Sonne hervor und ermöglichte sogar noch einige Thermikflüge unter einem immer freundlicheren Himmel (siehe Fotos), so dass wir noch auf gut 60 Starts kamen. Sehr schön war das Ende der Front sichtbar, als es über den Platz zog und gutes Wetter für die nächsten zwei Tage versprach. Zuvor stand jedoch noch eine spontane Grillsession auf dem Programm, die von "Captain Future" und seiner Crew profihaft (und vor allen Dingen lecker) in Szene gesetzt wurde. Satt und zufrieden richtete sich die ganze Aufmerksamkeit zunächst auf die ISS, die nach einem dramatischen Sonnenuntergang über unseren Köpfen deutlich sichtbar den Himmel überquerte, und dann auf den nächsten Tag.


15. Juli 2009

Herrlichstes Wetter sorgte dafür, dass der Start im Nu aufgebaut und die ersten Seile ausgezogen waren.
Einen Dämpfer gab es allerdings: Beide Schleppmaschinen standen nicht zur Verfügung, und für die KR war nur Klaus als qualifizierter Schlepppilot am Platz - der dummerweise gleichzeitig als Fluglehrer eingeplant war. Trotzdem ließen sich die Fluglagerteilnehmer davon nicht aufhalten und flogen auch an diesem Tag fast 100 Starts zusammen. Sehr gefreut hat uns vor allen Dingen, dass viele neugierige Besucher auf dem Platz auftauchten und uns Gesellschaft leisteten. Die Wartezeit zwischen den Starts wurde mit kleineren Arbeiten überbrückt, wie zum Beispiel kreativen Seilkonstruktionen zum Multi-Personen-Flugzeugschlepp.


16. Juli 2009

Der beste Tag des Fluglagers kündigte sich mit schwächerem Wind und herrlichen, dunklen Wolkenstraßen schon am Vormittag an. Auch die Streckenflieger ließen sich aus ihren Büros locken und bauten spontan ihre Flugzeuge zusammen, um gemeinschaftlich von Anspach aus auszuschwärmen und die Wetterlage zu nutzen. So kam es, dass sich alles, was Flügel hatte, an diesem Tag in der Luft befand - teilweise hätte die Warteschlange am Windenstand einem Wettbewerb zur Ehre gereicht. Das wurde mit einigen Flügen über 600km und einmal sogar über 800km (Christoph Nacke) belohnt, aber auch vergleichsweise kleinere Strecken sorgten für viel Vergnügen. Bilder von Gonzos und meinem Flug findet Ihr in der Fotostrecke, bei dem Gonzo in der NA äußerst fotogen vor der Frankfurter Skyline posierte. Auch am Platz konnte endlich einmal ausgiebiger in der Thermik geflogen werden, und der Startwagen sah mit dem professionell aufgespannten Sonnensegel aus, als sei er geradewegs einem Sommerurlaubskatalog entsprungen. Angesichts der Temperaturen ließ es sich im Schatten darunter hervorragend aushalten, und auch der Pool wurde das erste mal genutzt (ob freiwillig oder nicht ist leider nicht überliefert ;). Der einzige "Schaden", den wir während des Fluglagers zu beheben hatten, ereignete sich Abends bei der Landung der 16: Während der Landung versagte das Rad der Ka8, so dass sie in die Halle getragen werden musste, um dort unter Gonzos und Kais Anleitung für den nächsten Flugtag repariert zu werden. Vermutlich ist die Ka8 das einzige Flugzeug, dass sozusagen "fliegend" in der neuen Halle ankam (siehe Fotos). Der Abend wurde dann mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm für die Fluglagerteilnehmer abgeschlossen, in dem unter anderem "Ziellandungen" und "Rollübungen" stattfanden, mit teilweise überraschenden Ergebnissen. ;)


17. Juli 2009

Leider reichte der letzte Tag nicht an die vorangegangenen heran, sondern begann morgens um 8 Uhr mit Blitz, Donner und einem Platzregen, der sich gewaschen hatte. Die Welt ringsum ging unter, und wir fragten uns schon, ob das Fluglager damit praktisch gelaufen sei. Doch in Anspach lässt man sich nicht so leicht unterkriegen, und so verfolgten wir aufmerksam das Regenradar, das für 14:00 ein wenig Besserung in Aussicht stellte. Siehe da: Der Regen hörte auf, der Feldberg wurde sichtbar - und wir bauten auf. Tagesmission: Ziellandewettbewerb! Endlich konnten die Tonnen mit Sägemehl unter der Leitung von Christian Okeke ihrem Zweck zugeführt werden, nämlich der Markierung der Landefelder auf der neuen Bahn. Zwar tröpfelte es immer mal wieder ein wenig, aber der Wettbewerb lief unter wachsamer Aufsicht der Punktrichter reibungslos ab, bis uns herannahende, wirklich bedrohlich aussehende Wolken dazu brachten, lieber abzubauen als - im wahrsten Sinne des Wortes - abzusaufen. Leider konnten nicht alle Durchgänge des Wettbewerbs erflogen werden, und auch für eine wirkliche Siegerehrung blieb keine Zeit, aber das lässt sich ja im nächsten Fluglager nachholen. :) Unter dem Strich hatte die Woche wettertechnisch alles zu bieten, was man sich vorstellen kann: Herrlichsten Sonnenschein, Wind, Regen, fantastische Sonnenuntergänge, Hammerwetter. Wir hoffen sehr, dass es allen Spaß gemacht hat, auch wenn eine Woche eigentlich zu kurz war. Außerdem gilt unser Dank denen, die durch ihre Hilfe das Fluglager erst möglich gemacht haben und immer dann eingesprungen sind, wenn es eng wurde. Nun drücken wir dem "Team Lüsse" die Daumen und freuen uns auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Sommer, Sonne, Fluglager!

(Björn Schwenzer)


Sunrise Sunset fliegen 2009

20. Juni 2009

Einen sehr erfolgreichen "Längsten Tag" hatten wir am Samstag 20.Juni.
Wie schon in den Vorjahren galt es soviele Starts, wie möglich, an diesem Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zu machen. 270 Starts kamen am Ende zusammen und dabei haben auch unsere Gäste mitgeholfen. Wir hatten nämlich Segelflieger aus Asslar, Breitscheid, Obermörlen und Riedelbach bei uns, die einmal mit eigenem Fluggerät gekommen waren, aber auch unsere Flugzeuge fliegen konnten. Dabei waren wieder K13/K8 für diejenigen von besonderem Reiz, in deren Vereinen nur noch Kunststoff geflogen wird.

Zur hohen Startzahl mit beigetragen hat auch die Riedlebacher Winde, die man einschließlich Lepo mit Tieflader zu uns verfrachtet hatte - so standen 4 Seile zur Verfügung, die von den versetzt fahrenden Lepos gleichzeitig ausgezogen wurden.

(Horst-Walter Schwager)


Wettbewerbe im 1. Halbjahr 2009

15. Juni 2009

Wir möchten, auch wenn keine Berichte eingegangen sind, dennoch kurz über die zentralen Wettbewerbe berichten, auf denen LSC-Piloten vertreten waren:






A) Hahnweide Wettbewerb 16.-23. Mai
Jörg Moses und Max Reuter traten dort mit ihrer neuen ASW22BLE an und wurden in der offenen Klasse 9. von 18 Teilnehmern.

B) Französische Meisterschaften in Vinon 23.-30.Mai
Gerd Spiegelberg wurde dort in einem starken Teilnehmerfeld 7.von 23. Er war dort - da die Meisterschaft für 15-Meter ausgeschrieben war - nicht mit seiner Antares, sondern Klaus LS8 "ZZ" angetreten. Es dürfte niemanden beim LSC geben, der auf LS8 eine derartige Flugerfahrung hat, wie Gerd.

C) Deutsche Meisterschaften 15 Meter Aalen 25.Mai-05.Juni
Hervorragendes Wetter mit 9 (!) Wertungstagen, aber auch extrem starke Konkurrenz erwischten Peter Eberhardt (19. von 29 auf Ventus) und Burkhard Müller (27. auf ASW27). Peter arbeitete sich kontinuierlich nach vorne und flog am letzten Wertungstag sogar auf Platz 2!

D) Hohenloher Vergleichsfliegen 21.Mai - 06.Juni
Christoph Nacke wurde in der Clubklasse auf seiner LS1-d ausgezeichneter 2.von 11 Teilnehmern, Nico Baum und Daniel Hanner in der Leistungsklasse auf unserem alten Duo sehr gute 4.von 18. Insgesamt drei Duos machten hier und nicht in der Doppelsitzerklasse mit. Leider gab es nur 2 Wertungstage.

E) Marburg Open 06.-13.Juni
Ein Regenfest wurden die 7.Marburg Open - von 8 Wertungstagen wurden geschlagene 5 neutralisiert! Die drei Tage, an denen dann geflogen wurde, waren wettertechnisch recht anspruchsvoll, besonders der Zweite mit 37 Km/h Gegenwind auf dem ersten Schenkel bei niedriger Basis. Auch die F-Schlepps waren an dem Tag nicht ganz ohne.
Am erfolgreichsten schnitt Peter Scholz auf ASW24 mit seinem 3.Platz in der Standardklasse ab, dicht gefolgt vom Duo Alana Vogt und Konstantin Kraft auf unserem Discus mit Platz 4. Klaus Mangels wurde mit seiner LS8 7.der insgesamt 12 Teilnehmer dieser Klasse.

In der 18-Meter Klasse wurde der LSC von Lutz Benner, alter Stammgast in Marburg, mit seiner ASH26 vertreten. Lutz erflog sich unter 25 Teilnehmern Platz 13. Auch die Clubklasse war vertreten; Horst-Walter Schwager steigerte sich gegenüber dem letzten Jahr deutlich und erreichte mit seiner DG101G den 9. Platz (21 Teilnehmer). Wolfgang Joschko sorgte in bewährter Weise mit "Scoring Strepla" für die Auswertung und schleppte auch noch mit unserer Roten. Klaus Voigt war ebenfalls Schlepper und zwar mit der urigen Wilga, der Attraktion unter den sechs Schleppflugzeugen.

(Horst-Walter Schwager)


Scheine und Alleinflieger

31. Mai 2009

Bereits drei erste Alleinflüge hat es in der neuen Saison schon gegeben!

Den Anfang machte am 19. April Moritz Gnisia, dann folgte am 10. Mai Wolfgang Würz, der beim dritten Flug sogar Thermik erwischte und seine K13 bis auf 600 Meter hochkurbelte.
Da staunte die Bodenmannschaft.

Und einen anderen Rekord lieferte Arne Peters: erst am 1. April mit der Segelflugausbildung begonnen, war er praktisch immer da und machte am 21.Mai nach nur 8 Wochen/39 Starts seine ersten drei Alleinflüge. Auch das Ziel, dies noch vor der nahenden Ankunft seines Babys zu schaffen, hat er erreicht und fliegt inzwischen K8.

Auch neue Scheininhaber gibt es zu vermelden - Ronny Roßberg erhielt seine Segelfluglizenz und Alana Vogt erflog sich den PPL-A, Class Rating TMG.
Im Juni wird unser Ausbildungsleiter Peter Frisch wieder eine interne Theorieprüfung abhalten und erwartet dazu sieben bis acht Aspiranten.

(Horst-Walter Schwager)


Ehrenmitglied fliegt im Duo XLT

29. Mai 2009

Den Premierentag des neuen Duo XLT an Christi Himmelfahrt nutzte auch Gerhard Heinecke, um nach vielen Jahren Pause wieder einmal in die Luft zu gehen. Wolfgang Joschko war es eine besondere Ehre unser Gründungsmitglied und den "Erfinder" des Flugplatzes am Erlenbach zu fliegen. Gerhard zeigte sich von der Technologie, die der Segelflug inzwischen erreicht hat, beeindruckt. Aber auch die so charakteristische, langgestreckte Baumreihe am Erlenbach wieder einmal von oben zu sehen, war schön. Unser Ehrenmitglied Gerhard war es, der 1957 nach fünf langen Jahren der Wanderschaft das Fluggelände entdeckt und mit aufgebaut hat.

(Horst-Walter Schwager)


Neuer Duo XLT zum Vatertag

23. Mai 2009

Der Vatertag war ein schöner Tag und wieder mal bewahrheitete sich der alte Spruch "Carpe Diem!". Was nämlich nach der morgendlicher DWD-Vorhersage und zunächst auch optisch als wenig ergiebig aussah,
mit Gewittern spätestens zur Mittagszeit, entpuppte sich alszumindstens lokal sehr gut fliegbar! Zwar grollte es mal vom Frankfurter Süden her, doch die schwarze Wand zog brav am Erlenbachtal vorbei.

So richtig zum Einsatz kam dann unser nagelneuer Duo XLT, nachdem Elmar Fischer und Patrick Weiß am Vortag nur einen einzigen Start machenkonnten. Die beiden hatten vorher zusammen mit Philipp Goslar den Vogel in einer 700-Kilometer Tour von Schempp-Hirth zu uns geholt und Patrick ließ am Vatertag seine Büroarbeit liegen, um Einweisungen für 10 (!) Kollegen zu fliegen. 12 Mal stieg der Duo dabei in den Himmel und als es nach einem Startumbau auf die 24 wegen des weichen Bodens nicht mehr zum F-Schlepp reichte, ging es an der Winde weiter.

(Horst-Walter Schwager)


Saisonauftakt in Lienz

18. Mai 2009

Wie in den letzten Jahren schon, wenn in Anspach noch die Enten auf der Bahn schwimmen, konnte ich die Saison in Lienz beginnnen. Dort war das Wetter phantastisch und jeder Tag war fliegbar. Wie alles ablief könnt Ihr im folgenden Bericht lesen.

 

 


(Steffen Losch)


Sportlerehrung

7. Mai 2009

Die diesjährige Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg fand am 27. März in der in der gut gefüllten Wingert-Sporthalle statt.

Die Ehrungen für die kleinen und großen Sieger wurden von Oberbürgermeisterin Frau Dr. Jungherr sowie durch den Stadtverordnetenvorsteher, Herrn Amend, durchgeführt. Neben den Ehrungen fanden zur Auflockerung der Veranstaltung auch mehrere Turneinlagen an Barren, Ringen und Pferd statt. Jeder Sportler bekam eine Tasche mit Fitnessequipment: ein Springseil, Gewichte und Handkrafttrainer.

Vom unserem LSC Bad Homburg wuren zwei Sportler geehrt:

Christoph Schmid für seinen 2. Platz im Bundesausscheid des Jugendvergleichsfliegens und Burkhard Müller für den 1. Platz in der Hessenwertung des DMST in der 15m-Klasse.

Der LSC Bad Homburg bedankte sich für die Ehrung und hofft auf einen weiteren Besuch im nächsten Jahr - dann vielleicht wieder mit einem größeren Kreis von Geehrten.

(Horst-Walter Schwager)


Fliegen wie ein Vogel

7. Mai 2009

Fliegen zu können, wie die Vögel, ist ein uralter Menschheitstraum - wir haben das Privileg, diesen Traum leben zu können.

Ikarus war nach der Überlieferung der Erste, der sich aufmachte. Aber er hatte noch nicht dir richtige Technologie und erregte durch seinen Übermut den Zorn der Götter.

"Wenn Du mit anderen ein Schiff bauen willst, so beginne nicht, mit ihnen Holz zu sammeln, sondern wecke in Ihnen die Sehnsucht nach dem Meer."
Von keinem Geringeren, als dem französischen Schriftsteller und Flieger Antoine de Saint-Exupéry (Nachtflug) stammt dieser Satz, der für das Meer der Wolken die gleiche Gültigkeit hat. Diese mit jedem Flug neu erwachende Faszination die Fesseln der Schwerkraft abstreifen zu können, und sich in eine den Menschen sonst verschlossene Welt auf zu schwingen, möchte ich mit diesem Vortrag vermitteln.

Download Vortrag - 3MB

(Horst-Walter Schwager)


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