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Videos: LX Bedienung erklärt

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Daniel hat sich die Zeit genommen, mit einem Video-Grundkurs zur Bedienung des LX zu beginnen. Wer also mehr zur Bedienung lernen möchte, hat hier eine ausgezeichnete Grundlage, um im Winter üben zu können und dann im Frühjahr fit zu sein.

So können Sie sich zur Schulung anmelden

Sie haben gesehen, Segelfliegen ist ein abwechslungsreiches, aber auch zeitintensives Hobby. Wer Spaß an Natur, Gemeinschaft, Technik und natürlich am Fliegen hat, der sollte unbedingt vorbei schauen. Der Weg zur Anmeldung ist recht einfach. 

Wir schlagen zunächst einmal vor, einen Schnupperflug zu machen. Der kostet nicht viel, gibt Ihnen aber gleich mal einen Eindruck davon, was auf Sie zukommen wird. Solch ein Start an der Winde ist schon beeindruckend.

Wenn Sie dann komplett überzeugt sind und Sie sich anmelden möchten, kommt zunächst der bürokratische Teil. Wir brauchen diverse Unterlagen und Nachweise von Ihnen.

 

Das LSC Regelwerk

Hier finden Sie alles, was Sie über Rechte und Pflichten wissen müssen. Auch wenn es eine Menge Holz ist, bitte lesen Sie es sich durch. Mit der Anmeldung unterschreiben Sie, dass sie sich mit den Regeln vertraut gemacht haben. Vieles davon ist einfach logisch. Es gibt aber Besonderheiten, die an einem Flugplatz beachtet werden müssen.

 

Vor dem ersten Start

Bevor Sie das erste Mal als neues Mitglied in den Flieger sitzen dürfen, hat der Gesetzgeber ein paar Hürden eingebaut. Bitte drucken Sie sich die folgenden drei Dokumente aus:

Dieses Dokument benötigt selbst noch einige Nachweise, die darin in einer Liste aufgeführt werden.

 

Vor dem ersten Alleinflug

Sie benötigen einen Nachweis der Flugtauglichkeit. Dazu müssen Sie einen Fliegerarzt (Klasse 2) aufsuchen. Um Ihnen die Suche zu erleichtern, haben wir Ihnen eine Auswahl an geeigneten Ärzten angehängt.

Alternativ können Sie sich aber auch direkt einen Fliegerarzt auf der Liste der fliegerärztlichen Untersuchungsstellen des Luftfahrtbundesamtes, in Ihrer Nähe, suchen.

Mein schönstes Flugerlebnis

16. Oktober 2012 geschrieben von
Dieser Bericht soll ganz unter dem Motto meiner bisherig schönsten Erlebnisse aus meiner Fliegerkarriere stehen. Doch dabei stellt sich zunächst die Frage, wann das alles seinen Lauf nahm!Ich bin jetzt seit gut 2 Jahren im Verein – Und diese Zeit…

Die Ausbildung: Erste Streckenflugerfahrungen

14. Oktober 2012 geschrieben von
Die besondere Faszination des Segelflugs stellt der Streckenflug dar. Die allerersten Erfahrungen in diesem Bereich beginnen bereits mit einem 50km Überlandflug am Ende der Ausbildung zum Segelflugzeugführer. Für den Schüler gilt es nun, sich das erste Mal vom eigenen Flugplatz…

Ein Überlandflug in der LS4

14. Oktober 2012 geschrieben von
Wenn man mit einem Segelflieger längere Distanzen zurücklegen möchte, spricht man vom sogenannten „Überlandfliegen". Die Vorbereitung für so einen Flug beginnt in der Regel ein bis zwei Tage vorher.

Dokumente für Schüler

Wer neu in den Verein eintritt, für den gibt es zunächst mal viele, unbekannte Dinge zu entdecken. Um dies zu erleichtern, haben wir hier eine Präsentation erstellt, die die ersten Schritte erleichtern soll.

 

Wir haben einen großen und modernen Flugzeugpark. Wohl jeder träumt davon, auch jede Maschine fliegen zu dürfen. Ab wann das möglich ist und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssen, steht im folgenden Dokument.

Ein Tag am Flugplatz

Hier finden Sie einen typischen Sommertag dargestellt. Die Zeiten sind natürlich bis auf den Beginn um 9.00 Uhr eher Anhaltswerte und hängen vom Wetter etc. ab.

9.00 Uhr: Schüler, Fluglehrer, Flugleiter, Windenfahrer und Schlepppiloten haben sich zusammengefunden. Das Wetter verspricht gut zu werden. Jeder verspürt schon jetzt ein Kribbeln im Bauch. Bald geht es in die Luft. Zuvor müssen aber noch einige Aufgaben erledigt werden.

Zunächst treffen sich alle zum Briefing. Hier wird, anhand von Segelflugwetterberichten und diversen Wetter- und Windkarten erklärt, wie sich das Wetter über den Tag entwickeln wird und was das für die Flieger bedeutet, die vom Platz wegfliegen, also "über Land" gehen wollen. Danach werden die Aufgaben verteilt. Auch wenn man es zunächst nicht glauben mag, Segelfliegen ist Teamsport. Deshalb ist es auch wichtig, dass alle pünktlich da sind. Damit einer in die Luft kommt, müssen die anderen diverse Aufgaben übernehmen. Zu den bereits genannten kommen dann noch Startleiter, Seilholer und Schiebemannschaften hinzu.

9.30 Uhr: In Absprache mit dem Fluglehrer, legt der Flugleiter die Startrichtung fest. Damit ist klar, wo der Start und die Winde aufgebaut werden müssen. Die Hallentore werden geöffnet. Die Flieger werden rausgeholt und zunächst einmal bestückt. Batterien werden eingebaut, Fallschirme angeschlossen, Bordbücher verstaut. Dann geht es mit Sack und Pack an den Start.

Währenddessen baut der Windenfahrer sein Arbeitsgerät auf. Mit diesem werden später die Schulflieger auf etwa 350 m gezogen. Eine günstige Startart, speziell für den Fliegernachwuchs.

10.30 Uhr: Mittlerweile sind alle Flugzeuge am Start. Bevor überhaupt ein Start erfolgen kann, muss jeder Flieger ausführlich von innen und außen überprüft werden. Dabei wird geschaut, ob noch alles in Ordnung und der Flieger einsatzbereit ist. Dazu wird eine Checkliste abgearbeitet, um mit einer standardisierten Vorgehensweise Flüchtigkeitsfehler zu minimieren.

11.00 Uhr: Die Flieger sind überprüft, der Fluglehrer hat gegengezeichnet. Die Windenseile sind ausgezogen. Der Startwagen in Position und der Funk überprüft. Nun kann endlich der erste Start erfolgen. Die Ka13 ist unser gutmütiger Schuldoppelsitzer. Generationen von Piloten haben auf ihr die ersten "Hüpfer" gemacht. Der Flugschüler sitzt auf dem vorderen, dem Pilotensitz. Der Fluglehrer sitzt hinten. Alle Bedienungseinheiten sind doppelt vorhanden. Der Lehrer kann daher das Flugzeug komplett von hinten steuern.

11.05 Uhr: Der Flugschüler macht den sog. Vorflugcheck. Anhand einer Liste prüft er die wichtigsten Punkte ab, die für eine sichere Flugdurchführung benötigt werden. Erst wenn das gemacht ist, gibt er das Zeichen, dass er startbereit ist.

"Winde für den Start? "Die Winde hört." "Wir haben eine Ka13, doppelsitzig am Bachseil startklar". Der Windenfahrer muss aus Sicherheitsgründen alles zurücklesen. "Eine Ka13 am Bachseil startklar, die Winde ist ebenfalls startklar". "Bitte Seil anziehen." "Ziehe Seil an." "Straff, fertig, frei".

Die Besatzung drückt es nun in den Sitz. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in etwa 2-3 Sekunden. Kein Wunder, hat der Windenmotor auch gut über 300 PS! Nachdem die Maschine zunächst sanft abhebt, hängt sie der Pilot ab etwa 50 m Höhe richtig ans Seil. Dabei kann der Winkel durchaus 45 Grad erreichen.

Kurz vor dem Erreichen der Ausklinkhöhe wird die Flugbahn wieder flacher. Danach wird das Seil ausgeklinkt und der eigentliche Flug kann beginnen. Zu Beginn geht es vor allem darum, dass der Schüler Starten und Landen beherrschen lernt. Dazwischen werden dann noch Übungen eingestreut. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass die ersten Flüge nur 3-4 Minuten dauern. Mit der Zeit werden sie länger und die Aufgaben anspruchsvoller.

11.15 Uhr: Der Doppelsitzer ist wieder gelandet. Die Schiebemannschaft läuft los, um den Flieger wieder an den Start zu bringen, damit der nächste Schüler einsteigen kann.

ca. 13.00 bis 14.00 Uhr: Das Küchenteam informiert per Funk, dass das Mittagessen fertig ist. Die hungrigen Piloten werden versorgt, so dass sie nach dem Essen voller Tatendrang wieder am Flugbetrieb teilnehmen können.

So geht es den ganzen Tag über. Jeder kommt mal ans Fliegen, aber jeder muss auch helfen. Deshalb werden auch "Saisonarbeiter" nicht gerne gesehen, die später kommen und früher gehen. Vielmehr räumt man am Morgen die Flieger zusammen aus und am Abend gemeinsam wieder ein.

19.00 Uhr: Langsam neigt sich der Flugtag dem Ende zu. Die letzten Starts werden gemacht. Danach werden die Maschinen ausgeräumt und  von innen und außen sauber gemacht. Die Winde und sämtliche anderen Fahrzeuge werden in die Halle gebracht. Am Ende ist noch ein wenig Papierkram nötig. Die Flugbücher müssen geführt werden. Dann ist wieder ein "Schultag" zuende.

20.00 Uhr: Nun kann man in geselliger Runde den Tag im oder vor dem Clubheim ausklingen lassen. Bei Abendbrot und etwas zu trinken, werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Und manch Schüler hört gespannt den "Cracks" zu, die an solch einem Tag vielleicht 600 oder 700 km geflogen sind und viel zu erzählen haben.

 

 

 

Wie läuft die Segelflugausbildung ab?

Die Ausbildung zum Segelflugpiloten gliedert sich in drei Teile:

Im ersten Abschnitt geht es um die grundsätzlichen Dinge, wie Starten, Landen und Kurvenflüge. Dieser Ausbildungsabschritt erfolgt in einem doppelsitzigen Segelflugzeug unter Anleitung unserer erfahrenen Fluglehrer. Er wird mit der sogenannten "A-Prüfung", mit den ersten drei Alleinflügen, beendet.

Im zweiten Abschnitt wird auf Einsitzer umgeschult und bei der B-Prüfung muss der Flugschüler zeigen, dass er allein bestimmte Aufgaben im Flug erledigen kann.

Der dritte Abschnitt der Ausbildung befasst sich mit der Vorbereitung des thermischen Segelfliegens und es werden Thermikflüge mit und ohne Lehrer absolviert. Dieser Abschnitt endet mit der C-Prüfung.

Nach der theoretischen Prüfung, bei der wir Sie mit ehrenamtlichen Lehrern fit machen, einer Mindestflugerfahrung von 25 Stunden und einem Streckenflug über 50 Kilometer, kann die praktische Prüfung abgelegt werden. Ist diese bestanden, steht Ihnen der Himmel offen. Start frei!

Sie haben noch Fragen? Wir beantworten sie gerne. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

 


Sehen Sie unten, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und was Sie, neben dem Fliegen, noch alles lernen werden.

 

Beispielrechnung *)

KostenpunktBetrag in €
Eintrittsgebühr (Jugendlicher) 130,-
Jahresgebühr (2 Jahre) 250,-
Segelflugpauschale (2 Jahre) 190,-
60 Flugstunden 192,-
120 Windenstarts 660,-
20 Flugzeugschleppstarts 400,-
Fliegerarzt 80,-
Summe 1.902,-

*) Es handelt sich um Durchschnittswerte für Jugendliche über einen Zeitraum von zwei Jahren. Je nach Einsatz und Begabung können diese Werte schwanken.

 

Theorieinhalte

Zum Fliegen gehört auch ein umfangreiches Hintergrundwissen. Deshalb lernen Sie bei uns mehr zu:

  • Technik
  • Meteorologie
  • Navigation
  • Luftrecht
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Menschliches Leistungsvermögen
 

Übrigens: Unsere clubeigene Flugschule bildet lediglich Segelflieger und Motorsegler-Piloten aus. Wer unsere viersitzigen Motorflugzeuge fliegen will, muss die dazu nötige Lizenz schon mitbringen.

 
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