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LSC schafft den direkten Wiederaufstieg in die 1. Segelflug- Bundesliga

Nach dem unglücklichen Abstieg des LSC Bad Homburg in die 2. Segelflug-Bundesliga war das Ziel für die Saison 2026 klar: Der direkte Wiederaufstieg sollte gelingen. Am vergangenen Wochenende fiel die ...

Nach dem unglücklichen Abstieg des LSC Bad Homburg in die 2. Segelflug-Bundesliga war das Ziel für die Saison 2026 klar: Der direkte Wiederaufstieg sollte gelingen. Am vergangenen Wochenende fiel die Entscheidung – und die Piloten des LSC legten zum Saisonfinale einen phänomenalen Schlussspurt hin.

Die Liga-Saison 2026 startete am 25. April und endete am 16. August. In insgesamt 17 Wertungsrunden, bei denen jeweils Samstag und Sonntag gemeinsam in die Wertung eingingen, kämpften 25 Vereine aus ganz Deutschland um die begehrten Aufstiegsplätze. Die fünf punktbesten Vereine steigen zur Saison 2027 in die 1. Bundesliga auf, während die fünf Mannschaften am Tabellenende in die Regionalliga absteigen.

Über die gesamte Saison hinweg zeigten die Piloten des LSC großen Einsatz und Teamgeist. Zunächst hielt sich der LSC eher im Mittelfeld auf, arbeitete sich mit gezielter Flugplanung und einer präzisen Analyse der Wetterbedingungen dann aber Schritt für Schritt nach vorne. Vor der letzten Wertungsrunde lag der LSC auf dem vierten Platz – allerdings war der Vorsprung auf die nachfolgenden Vereine denkbar knapp.

Entsprechend intensiv wurde die letzte Runde vorbereitet. Bereits zu Beginn der Woche analysierten die Piloten die Wetterprognosen und entwickelten verschiedene Strategien. Zunächst sah es danach aus, als würde der Taunus nicht im optimalen Wetterbereich liegen. Deshalb wurden auch alternative Startorte in Betracht gezogen. „Wir hätten für den Aufstiegskampf auch die Flugzeuge abgebaut und wären mit den Anhängern in den Schwarzwald oder auf die Schwäbische Alb gereist, um unsere Chancen zu erhöhen“, berichtet Reiner Reubelt. Dies war dann allerdings nicht nötig, da sich die Wettervorhersagen zu Gusten des Taunus entwickelten. Die Mannschaft hatte sich im Vorfeld eine klare Strategie zurechtgelegt: Während einige Piloten möglichst große Strecken fliegen sollten, konzentrierten sich andere darauf, die besten Aufwindlinien zu nutzen und damit hohe Schnittgeschwindigkeiten zu erzielen. Der Samstag kristallisierte sich als der bessere Tag und die Rechnung ging auf. Die prognostizierten Gewitter erreichten den Taunus erst am Abend. Somit konnten die Piloten Strecken von fast 600 Kilometern und Geschwindigkeiten von bis zu 134 km/h erzielen. Insgesamt gingen an diesem Wochenende fünfzehn Piloten für den LSC an den Start.

Am Sonntagabend war die Freude schließlich riesig: Mit einem Sieg in der letzten Wertungsrunde sicherte sich der LSC Bad Homburg nicht nur den Rundensieg, sondern verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den dritten Platz. Damit ist der direkte Wiederaufstieg in die 1. Segelflug-Bundesliga für die Saison 2027 perfekt. „Was mich am meisten gefreut hat, war das Mitfiebern, das nahezu den gesamten Verein erfasst hat. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis, bei dem sich alle als Sieger fühlen können“, freut sich Segelflugreferent Burkhard Müller.

In der Segelflug-Bundesliga geht es nicht um finanzielle Anreize. Im Mittelpunkt stehen die Begeisterung für den Segelflug, der sportliche Vergleich und vor allem die Freude am gemeinsamen Fliegen. Genau diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, Teamgeist und Leidenschaft für den Luftsport hat den LSC Bad Homburg in diesem Jahr zurück in die 1. Bundesliga geführt.

Flugsport hautnah erleben Wer nach diesem erfolgreichen Saisonfinale selbst einmal einen Blick hinter die Kulissen des Flugsports werfen möchte, hat dazu bereits am kommenden Wochenende Gelegenheit. Anlässlich seines 75. Vereinsjubiläums lädt der LSC Bad Homburg am 22. und 23.08.2026 zum Tag der offenen Tür auf dem Flugplatz ein. Der Eintritt ist frei und auch für das leibliche Wohl der Besucher ist bestens gesorgt. Der LSC freut sich auf zahlreiche Besucher und darauf, die Begeisterung für den Flugsport mit vielen Interessierten zu teilen. Ligapiloten des LSC.jpg

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