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Segelfliegen in den Alpen und auf Wettbewerben
Auch wenn sich das Wetter zum Saisonstart noch nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, haben einige LSC Piloten bereits schöne Flüge absolvieren können. Im April war eine kleine Gruppe um Gerd Spiegelberg zwei Wochen zum Alpensegelfliegen in Lienz, Österreich. Mit ihm waren Philipp Wischnewski und Jens Finkbeiner im gerade neulackierten Leistungsdoppelsitzer des LSC sowie Volker Mahnke in Lienz. Bei durchwachsenem Wetter konnten sie dennoch schöne Flüge über die Dolomiten, das Pustertal und Vinschgau durchführen. 
Auch die Segelflug Bundesliga ist Ende April wieder gestartet. Nachdem der LSC in der letzten Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen ist, war der Start in die jetzige Bundesligasaison solide. Der Erfolg in der Bundesliga hängt von mehreren Faktoren ab, wie beispielsweise schnellen und weiten Flügen an möglichst allen Bundesliga Wochenenden. Dabei ist neben der Leistung der Piloten auch das Wetter ein entscheidender Faktor, bei dem manche Regionen in Deutschland je nach Saison kleine Vor- oder Nachteile haben können. Diese Saison fliegt leider kein Segelflugverein aus Hessen in der 1. Liga. Damit sich das in 2027 wieder ändert, hat sich der LSC das Ziel gesetzt, eine erfolgreiche Bundesligasaison zu fliegen und im Idealfall sogar den Wiederaufstieg zu schaffen. Letztes Wochenende haben die LSC Piloten den Rundenplatz 3 erflogen und liegen damit aktuell auf Gesamtplatz 11. Die ersten fünf Plätze steigen in der Folgesaison auf.
Annika Gräber hat Anfang Mai beim Kitzbühler Alpenpokal von St. Johann aus beeindruckende Flüge über die Alpenlandschaft absolviert. Darüber hinaus starten im Mai die nationalen und internationalen Wettbewerbe. Nachdem Jan Omsels im letzten Jahr seinen dritten Deutscher Meister Titel erflogen hat – diesmal in der Doppelsitzerklasse – fliegt er nun mit seinem Teamkollegen Karsten Leucker vom AeC Bad Nauheim auf der Weltmeisterschaft. Diese findet vom 16. bis zum. 30. Mai in Polen statt. Am 25. Mai startet dann die Deutsche Meisterschaft in Zwickau, bei der mit Steffen Göttler, Burkhard Müller und Nils Deimel drei LSC Piloten antreten. Göttler reist als amtierender Deutscher Meister nach Zwickau und fliegt damit um die Titelverteidigung.